GoodNotes für iPad: So wird das Apple-Tablet zum wahren Notizblock

Sebastian Trepesch 4

Die iPad-Anwendung GoodNotes empfehlen wir schon Jahre, sie empfiehlt sich besonders als App für den Einsatz des Apple Pencils. Mit der neusten Version habe ich den Karo-Block weggelegt und setzte auch bei klassischen Papier-Einsätzen lieber auf das iPad. Eine Empfehlung:

GoodNotes für iPad: So wird das Apple-Tablet zum wahren Notizblock

Handschrift und Skizzen – hierfür ist GoodNotes geschaffen. Die Anwendung für das iPad empfiehlt sich für die Vorlesung, das Klassenzimmer, das Meeting, also all die Einsätze, wo man normalerweise einen Stift einsetzt. Mit der Tastatur kann man in dieser App zwar auch tippen, allerdings nur in Textfelder.

Der Download aus dem App Store:

GoodNotes 5
Preis: 8,99 €

GoodNotes 5: Das sind die Neuerungen

Die Entwickler haben GoodNotes 5 als neue App veröffentlicht. Für Bestandskunden lohnt sich das Upgrade wohl (noch) nicht, Neukäufer sollten aber gleich zur 5er-Version greifen. Sie läuft grundsätzlich stabil, in der aktuellen Version hatte ich lediglich Abstürze, wenn ich das Geometrie-Werkzeug und Textfelder kombinierte (zum Glück ohne Datenverluste).

Mit GoodNotes 5 haben die Entwickler wichtige Basisfunktionen verbessert, zum Beispiel die Dokumentenübersicht mit Favoritenansicht, das Gestaltungstool sowie die Werkzeugleiste. Hinzu kam ein neuer, natürlich anpassbarer Stift. Die Scroll-Richtung für die einzelnen Blätter kann man nun zwischen horizontal und vertikal ändern und die Suche findet auch handschriftlich geschriebene Worte. Das alles kommt in einem moderneren Design.

 

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Warum GoodNotes das iPad zum besseren Schreibblock macht

Warum empfiehlt sich das iPad nun als Schreibblock-Ersatz? Und was fällt an GoodNotes 5 positiv auf? Ich probiere die Kombination aktuell in einem Sprachkurs aus und als Ersatz für ein Grafikprogramm bei einem Online-Kurs:

  • Wer iPad und Apple Pencil eh in der Tasche hat, der spart sich die weiteren Utensilien zum Schreiben.
  • Verschiedene Notizbücher anlegen und Blätter nachträglich einfügen ist problemlos und zügig möglich.
  • Die Farben und Dicke des Stiftes kann man schnell anpassen, jeweils drei Einstellungen sind direkt in der Werkzeugleiste auswählbar.
  • Der Lehrer wischt gerne mal etwas an der Tafel weg und fügt etwas neues ein? In GoodNotes kann man mit dem Lasso einen Bereich auswählen und verschieben – so gewinnt man wieder dort Platz, wo man ihn benötigt.
  • Das Geometrie-Werkzeug hilft, saubere Objekte zu zeichnen. Damit kann man eine Sitemap (Webseitenstruktur) recht sauber Freihand zeichnen.

Die größten Nachteile sind das spiegelnde Display des iPads und: Ein Stift auf dem Papier fühlt sich doch noch etwas besser an als der Apple Pencil auf dem iPad.

Mit diesem iPad und dem Apple Pencil habe ich GoodNotes eingesetzt:

iPad Pro 10,5 von 2017 im Test.

Fazit zu GoodNotes 5 im Alltag

GoodNotes macht das iPad zum Notizblock. Wichtige Aufzeichnungen speicherte ich mir anfangs sicherheitshalber noch per Screenshot, die App bewies sich aber als zuverlässig. GoodNotes 5 ist durchdacht und bietet alle wichtigen Werkzeuge schnell zugänglich.

Manch eine Funktion ist bei der Alternative besser, insgesamt wollte ich aber lieber auf GoodNotes setzen. Übrigens: Um die Akkulaufzeit dürften sich die Wenigsten sorgen machen: In meinem zweieinhalbstündigen Kurs, in dem ich GoodNotes verwende, reduziert sich bei dem iPad Pro 10,5 Zoll die Akkuladung von 100 auf 85 Prozent.

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