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Rage Against The Machine aufgelöst? Keine Tour & Album 2024

© IMAGO / ZUMA Wire
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„Rage Against The Machine“ war eine der einflussreichsten Bands der 90er-Jahre. Im Jahr 2000 trennten sich die Metal-Rocker, bevor 2019 neue Konzerte für das Folgejahr angekündigt wurden. Corona-bedingt wurde die Tour um 2 Jahre verschoben, später wurden aber alle Live-Auftritte, von denen auch einer in Hannover stattfinden sollte, abgesagt. Mit Nachholterminen oder einer neuen Rage-Against-The-Machine-Tour 2024 sieht es schlecht aus.

Ursprünglich sollte die Band in der Stammbesetzung um Sänger Zack de la Rocha und Gitarrist Tom Morello am 3. September 2022 in Hannover spielen. Verletzungsbedingt wurden aber alle Auftritte abgesagt. Nachdem Fans monatelang auf neue Tour-Termine hofften, begrub Drummer Brad Wilk Anfang 2024 jegliche Hoffnungen auf ein Comeback von RATM.

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So sieht es mit Rage Against The Machine aktuell aus

Brad Wilk wendete sich am 3. Januar 2024 über Instagram an die Fans der Band. Kurz und knapp fasst er zusammen, dass er versteht, dass die Fans zuletzt sehnlichst auf neue Tour-Termine warteten. In seinem Beitrag teilt er jedoch geknickt mit, dass RATM (Tim, Zack, Tom und Brad) nicht mehr touren und gemeinsam spielen werden. Er entschuldigt sich bei allen, die auf eine Reunion gehofft haben:

Wilk spricht zwar nicht davon, dass sich Rage Against The Machine (erneut) aufgelöst haben, allerdings sind keine gemeinsamen Projekte bekannt. Bis auf die gemeinsamen Konzerte gab es in den letzten Jahren keine größeren Schnittstellen mehr zwischen Sänger Zack De La Rocha und dem Rest der Band. Ob Tom Morello und Co. das Nachfolgeprojekt „Prophets of Rage“ wieder aufleben lassen, ist unwahrscheinlich. Nach der RATM-Reunion 2019 verkündeten sowohl B-Real als auch Chuck D das Ende der Supergroup (Quelle: Morecore.de). Die Aussage von Wilk lässt aber etwas Interpretationsspielraum, wonach man zwar nicht in der Original-Besetzung live spielen wird, die Nennung der Namen in der Klammer lässt aber offen, ob man nicht in einer anderen Konstellation auftreten könnte.

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Haben sich Rage Against The Machine wieder aufgelöst?

Eine offizielle Auflösung gab es nicht. Der Bassist Tim Commerford gibt Ende Februar 2024 bekannt, dass er keine Ahnung hat, ob es die Band noch gibt oder nicht (Quelle: Rolling Stone). Er sagt, dass er als Bass-Spieler nicht in solche Fragen involviert ist und er lediglich auf Anweisungen und Informationen wartet. Er sieht sich als letzte Anlaufstelle in der Band für solche Angelegenheiten und gibt an, dass Bassisten generell die letzten wären, die etwas über „shit like that“ herausfinden. Eine endgültige Absage an die Zukunft der Band gibt er jedenfalls nicht. Mit 7D7D hat Commerford ein anderes Musikprojekt, um das er sich momentan kümmert.

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Warum wurden die Rage-Against-The-Machine-Konzerte 2023 abgesagt?

Neue Termine wurden für die Rage-Against-The-Machine Tour für 2023 nicht angekündigt. Es sieht danach aus, dass die Band nicht noch einmal live zu sehen sein wird. Noch 2019 war der Jubel unter den Fans groß, als eine Reunion der Polit-Rocker mit einer ausgedehnten Welt-Tournee angekündigt wurde. Zunächst war es geplant, dass RATM 2020 in Berlin auf dem „Lollapalooza“-Festival aufritt.

Aufgrund der Pandemie zerschlug sich der Festivalauftritt aber. Im Sommer 2022 wurde dann auch die neue Europa-Tournee gecancelt. Begründet wird die Absage der „Public Service Announcement“-Tour mit einer Verletzung von Zack de la Rocha, die lange Reisen unmöglich macht. Neben der Europa-Tour 2022 wurden kurze Zeit später auch die Südamerika- und Nordamerika-Termine abgesagt, die für 2023 auf dem Tourplan standen.

Das Statement mit der Absage und der Begründung aus dem Sommer 2022:

Rage Against The Machine 2024: Neue Konzerte oder Album?

Bis auf wenige Konzerte in den USA gab es keine Live-Auftritte der Band. Schon beim zweiten Tour-Termin am 11. Juli 2022 in Chicago riss die Achillessehne von de la Rocha. Die Folgetermine in den USA und Kanada absolvierte er noch im Rollstuhl, die Übersee-Tournee mit 38 Auftritten musste jedoch abgesagt werden.

 

Schon im März 2023 war es Band-Mitglied Tom Morello zufolge unklar, ob es überhaupt noch neue Konzerte geben wird. In einem Interview mit dem „Rolling Stone“, das Ende März 2023 erschien, hat der Gitarrist keine konkrete Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Band geben können. Er gab an, selber nicht zu wissen, ob und wie es weitergehen könnte:

„Wenn es neue Konzerttermine geben sollte, geben wir das als Band bekannt. Ich weiß es nicht. Ich weiß so viel wie du, ehrlich gesagt. Jetzt gerade befinden wir uns in einem Zustand des Heilens.“

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Gleichzeitig verweist Morello darauf, dass es kein offizielles Band-Statement zu einer Zukunft gibt. Für Informationen über einen Fortbestand der Band verweist er auf die sozialen Kanäle (RATM bei Instagram ansehen). Er meint, die Fans verdienen weitere Live-Auftritte und hat mit der Band lange noch nicht abgeschlossen. Derzeit konzentriert sich Tom Morello aber auf seine Solo-Projekte. Zuletzt nahm er unter anderem Songs mit dem US-Rapper Post Malone und den ESC-Siegern „Maneskin“ auf. Im Sommer ist er mit seiner Band „Freedom Fighters“ live zu sehen. Zack de la Rocha ist ebenfalls hin und wieder abseits von Rage Against The Machine zu hören. So sang er auf dem 2020 erschienenen Album von „Run The Jewels“ beim Song „Ju$t“ mit. Die Band sollte Rage Against The Machine auch auf der abgesagten Tour begleiten.

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Im Oktober 2022 erschien mit „Irreversible Damage“ die neue Single der Gruppe „Algier“, bei der de la Rocha ebenfalls mitgemacht hat.

Mit einem neuen Rage-Against-The-Machine-Album oder frischen Liedern sollte man also auch 2024 nicht rechnen. Schon bei der Ankündigung der Reunion 2019 war die Rede, dass man lediglich zu Live-Auftritten zusammenfindet. Pläne zu neuen Songs wurden seitdem nicht geäußert.

Aufnahme in die Rock-and-Roll-Hall-of-Fame

Von kreativer Seite aus gibt es nichts Neues von Rage Against The Machine. Die Band darf sich aber darauf freuen, 2023 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen zu werten. Neben RATM gehören auch die Rapperin Missy Elliot, George Michael, Kate Bush und Sheryl Crow sowie die Country-Legende Willie Nelson und The Spinners zu den Neuaufnahmen im letzten Jahr. Bei Facebook bedankt sich die Band für die Aufnahme und vor allem für die Aufmerksamkeit der „Hall of Fame“-Verantwortlichen. In ihrem Beitrag listen sie einige Situationen und Ereignisse auf, bei denen sie gedacht hätte, sie würden eine Aufnahme in die Hall-of-Fame eher verhindern. Schon damals gab es Verwunderung, als lediglich Tom Morello zur offiziellen Einführung der Band erschien.

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