Für Windows 10: Microsoft hat jetzt auch iTunes im Programm

Thomas Konrad

Ende 2017 sollte iTunes im Microsoft Store erhältlich sein. Das hatte der US-Software-Riese auf einer Konferenz im vergangenen Sommer versprochen. Nun hat das Warten ein Ende: iTunes für Windows 10 ist da. Eine Nutzergruppe kann sich besonders freuen.

Für Windows 10: Microsoft hat jetzt auch iTunes im Programm
Bildquelle: GIGA.

iTunes für Windows 10 zum Download bereit

iTunes ist kostenlos im Microsoft Store verfügbar. Die Verwaltungssoftware für Musik, Hörbücher, Podcasts und Videos lässt sich damit mit nur wenigen Klicks auf Windows-10-Geräten installieren. Die Anbindung an den App-Store hat einen weiteren Vorteil: Sie bleibt immer auf dem aktuellsten Stand – Updates werden im Hintergrund installiert.

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iTunes für Windows 10: App mit großem Vorteil

Mit iTunes für Windows 10 gelingt es Microsoft, seinen Store ein wenig attraktiver zu machen. Wer iTunes bereits unter Windows 10 verwendet, hat jedoch kaum Gründe, auf die Store-Variante umzusteigen. Es gibt allerdings eine User-Gruppe, die bislang auf den Apple-Musikplayer verzichten musste: Das auf Grundfunktionen reduzierte Windows 10 S lässt keine Installationen über Drittanbieter zu und verweist stattdessen auf den Microsoft Store. Für Nutzer dieses Betriebssystems gab es daher auch kein iTunes – zumindest bis jetzt. Habt ihr auf iTunes für Windows 10 gewartet?

iTunes ist bei Weitem kein Neuling für Microsoft Windows. Schon 2003 hatte Apple die Software, die für das Verwaltung von Liedern und anderen Mediendateien auf dem iPod lange Zeit nötig war, auch für das Betriebssystem der Konkurrenz veröffentlicht. Rückblickend war dies wohl eine der wichtigsten Entscheidungen für das Unternehmen, das sechs Jahre zuvor beinahe pleite gewesen wäre.

Steve Jobs soll sich Gerüchten zufolge erst gegen den Schritt gewehrt haben. Am Ende ließ er sich von den Kollegen in der Führungsriege überzeugen und ermöglichte damit den ungemeinen Erfolg, den Apples iPod in den Folgejahren genießen sollte. Auch das iPhone musste anfangs zwingend mit iTunes synchronisiert werden. Millionen Nutzer hatten das zu diesem Zeitpunkt schon dank iPod gelernt. Seit einigen Jahren nimmt die Bedeutung von iTunes als Software stetig ab – iOS-Geräte lassen sich inzwischen ohne Anbindung an einen Rechner einrichten und verwalten.

Quelle: Microsoft

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