Indie Games

Christopher Bahner

Indie Games sind awesome! Minecraft, World of Goo und Braid haben es vor gemacht und den kleinen großen Spielen eine gehörige Popularität verschafft. Inzwischen sind Independent Games zu einem eigenen Zweig in der Spielebranche geworden, in dem auch kleine Entwicklerstudios und Einzelpersonen die Chance haben, ihre Ideen zu verwirklichen und auf sich aufmerksam zu machen.

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Indie Games: Spieleperlen für kleines Geld

Was ist ein Indie Game? Eine genaue Definition wurde dafür zwar nie festgelegt, im Grunde teilen Spiele dieser Art aber viele Gemeinsamkeiten, die man bei Triple-AAA-Titeln vergeblich sucht. So werden Independent Games in der Regel von einzelnen Personen oder kleinen Teams entwickelt, die sich meist nur für ein Spieleprojekt zusammengeschlossen haben, um es zu verwirklichen.

Deshalb sind sie in ihrem Umfang und der Vermarktung auch nicht mit großen Spielen zu vergleichen. Sie haben oft keinen großen Publisher hinter sich, der ihnen beim Vertrieb unter die Arme greift. Jedoch hat sich auch hier inzwischen einiges getan und Branchenriesen wie Sony und Microsoft haben den Wert von Indie Games erkannt und vertreiben sie entsprechend über ihre Spieleplattformen. Oder aber große Publisher übernehmen nur den Vertrieb und stecken kein Geld ins eigentliche Spiel, damit die kleinen Studios freie Hand bei der Entwicklung haben.

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Das Fehlen eines Publishers hat für Indieentwickler zudem den Vorteil, dass sie in ihren kreativen Prozessen weniger reglementiert werden und freie Hand beim Spieldesign haben. Diese Freiheiten sorgen immer wieder für wahre Indieperlen, die es dann auch in den Mainstream schaffen können, da sie mit einer neuen Spielidee oder innovativen Gameplay-Mechaniken für frischen Wind in der Spieleindustrie sorgen.

Der Schlüssel zum Erfolg: Crowd Funding und digitaler Vertrieb

Die Indie-Branche profitierte in den letzten Jahren sehr von den Entwicklungen bezüglich des Crowd Fundings. Plattformen wie Kickstarter helfen kleinen Entwicklern ihre Ideen den Spielern zu präsentieren, die sie dann finanziell unterstützen, um sie in die Tat umzusetzen. Auf diese Weise sind Indie-Games wie Pillars of Eternity, Mighty No. 9, Broken Age oder The Banner Saga erst möglich geworden.

Ein weiterer Vorteil sind die Möglichkeiten bei den Vertriebswegen. Teure Produktionskosten für Retail-Versionen können durch digitale Marktplätze wie Steam, Xbox Live Arcade oder den PlayStation Store schon lange umgangen werden. Auf diese Weise bringen Independent-Entwickler ihre Produkte schnell an den Spieler. Dabei sind Indie-Games meistens keine umfangreichen Spiele, kosten dementsprechend aber auch nur wenig Geld.

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