Ben Drowned: Steckbrief und weitere Infos zum Creepypasta

Maria Dschaak 1

Ben Drowned ist eine der bekanntesten Creepypastas weltweit - neben Slender Man. Wir fragen an dieser Stelle nach seiner Geschichte und geben euch einen zusammenfassenden Steckbrief. Auch beantworten wird die Frage, was Ben drowned mit dem Cleverbot zu tun hat.

Creepypastas sind die Gruselmärchen des Internets. Eine dieser Erzählungen spielt sich in einem Videospiel ab: Ben Drowned. Erzählt wird die Geschichte von Alex Hall, auch bekannt unter dem Namen „Jadusable“. Angeblich hat er am 07. September 2010 ein N64-Modul mit dem Spiel Legend of Zelda – Majoras Mask gekauft, das verflucht gewesen ist. Die seltsamen Ereignisse hat er unter anderem mit Video dokumentiert und hochgeladen. Anders als bei den Creepypastas Jeff the Killer, Laughing Jack oder auch Eyeless Jack, von denen es keine direkten Zeugnisse gibt.

Nintendo Switch im Rückblick.

Ben Drowned: Die Geschichte des Mythos

Im Original erstreckt sich die Geschichte um Ben Drowned über 5 Posts - angefangen am 07. September 2010 und endend 15. September 2010. Wir geben euch an dieser Stelle ein kurzes Recap der einzelnen Episoden:

Post 1 – 07. September 2017: Jadusable bekommt von einem Freund eine Nintendo 64 Konsole geschenkt, damit er neben seinem frisch begonnen Studium spielen kann. Auf einem Garagenmarkt in der Nähe des Campus kauft er das Spiel Majoras Mask. Zuhause angekommen, startet er das Spiel und bemerkt, dass es einen Spielstand namens „BEN“ gibt, den er zu „Link“ umbenennt. Aber das Spiel übernahm die Änderung nicht. Es folgt eine ganze Liste an Merkwürdigkeiten, die Jadusable Angst machen und verwirren. Dazu gehören unter anderem ein Deathcreen, die Hintergrundmusik läuft rückwärts. Immer wieder tauchen ein Maskenhändler, ein Horrorkind und Ben in Form einer Statue auf.

Post 2 – 08. September 2017: Jadusable begibt sich auf die Suche nach dem Mann, der ihm das Spiel verkauft hat. Von einer Nachbarin erfährt er, dass der Mann umgezogen sei. Er erfuhr auch, dass vor acht Jahren am 23. April ein Junge namens Ben bei einem Unfall gestorben ist.

Post 3 – 10. September 2010: Jadusable spielt weiter, aber er hat zunehmend das Gefühl, dass das Spiel und die Realität verschwimmen.

Post 4 – 12. September 2010: Der Mitbewohner von Jadusable melde sich zu Wort. Er teilt mit, dass Jadusable sich ein Semester frei genommen hat und zu seinen Eltern gefahren ist. Bevor er gefahren ist, gab Jadusable dem Mitbewohner einen USB-Stick mit der Bitte, die Dateien zu veröffentlichen. Der USB-Stick enthielt drei Dateien:

-       Videomaterial der letzten Nacht des Spiels

-       Textdokument mit den YouTube-Anmeldedaten

-       DieWarheit.txt

Post 5 – 15. September 2010: Es schreibt wieder Jadusable. Er veröffentlicht „Nachforschungen“. Darin findet man die Aufzeichnung, dass der Computer von Jadusable am 08. September 2010 von sich aus eine Datei geöffnet hat, in der „Hi“ Und „ww.cleverbot.com“ steht. Jadusable klickt auf den Link. Doch anstatt, dass eine K.I. mit ihm redet, gibt sich der andere als Ben aus. Der Post endet damit, dass Jadusable seinen Laptop zerstört.

Wenn ihr wissen wollt, was es mit dem Cleverbot auf sich hat, dann erfahrt ihr hier mehr dazu. Den Link für die App gibt es ebenfalls hier:

Cleverbot
Entwickler: Icogno Ltd
Preis: 1,09 €
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Jadusable hat insgesamt vier Videos hochgeladen, die ihr euch auf seiner YouTube-Seite angucken könnt. Hier ist das Letzte davon:

Ben Drowned: Steckbrief und Fakten

  • Das Game wird auf der Nintendo 64 gespielt.
  • Der Junge Ben starb am 23. April 2002. Es war ein Unfall.
  • Wenn man will, dass Ben einen im Spiel in Ruhe lässt, muss man das Lied „Requiem der Geister“ auf der Ocarina spielen.
  • Seine Freundin vor seinem Tod hieß Rosa.
  • Am liebsten tötet Ben im Spiel mit Feuer.
  • Bevor Ben umgekommen ist, war er Mitglied der „Mondkinder“.
  • Der Song, der im Spiel rückwärts gespielt wird, heißt „Song of healing“.
  • Ben ist ca. 18 – 20 Jahre alt, als er stirbt.
  • Äußerliche Merkmale sind seine grüne Uniform, seine blonden Haare und seine rot leuchtenden Augen.

Weißt du, wofür diese alltäglichen Dinge gedacht sind?

Die Funktionen von Alltagsgegenständen sind uns inzwischen allen wohlbekannt, oder? Doch wofür ist die blaue Seite eines Readiergummis gedacht? Testet euer Wissen!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA TECH

  • Android: Google verändert, wie Smartphone-Updates installiert werden

    Android: Google verändert, wie Smartphone-Updates installiert werden

    Google hat mit dem Pixel 4 (XL) und Android 10 eine kleine Funktion eingeführt, die uns das Aktualisieren von Android durchaus erleichtern könnte. Andere Hersteller mussten da bislang wieder mal ihre eigene Suppe kochen. Doch die neue Art der Updates könnten auch ungewollte Folgen haben, wie sich zeigt.
    Simon Stich 2
  • Die besten Webcams 2019: Welche USB-Kamera sollte man kaufen?

    Die besten Webcams 2019: Welche USB-Kamera sollte man kaufen?

    Obwohl viele im Alltag mittlerweile Video-Calls über ihre Smartphones tätigen, gibt es immer noch einen Markt für Webcams. Besonders Streaming auf Plattformen wie Twitch hat die Nachfrage erhöht. Aber auch für Videotelefonie mit besserer Qualität sind die kleinen USB-Kameras weiterhin notwendig. GIGA hat für euch eine Auswahl der besten Webcams 2019 für verschiedene Einsatzbereiche getroffen, die einen Blick wert...
    Robert Kägler
* Werbung