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    Terminator 2

    Martin Beck

    Viele Jahre nach dem vergeblichen Versuch, Sarah Connor zu ermorden, schickt Skynet ein fortgeschritteneres Modell des Terminators in die Vergangenheit, um dort den noch jugendlichen John Connor zu eliminieren. Auch diesmal senden die Menschen einen Beschützer hinterher, bei dem es sich allerdings nicht wie damals um einen humanoiden Soldaten, sondern ebenfalls um einen Terminator handelt. Es beginnt ein erbitterter Kampf zwischen zwei Maschinen, die beide aufs Töten programmiert sind. Der originale Dörminädor vs. der T-1000 – ein aus flüssigem Metall bestehender Killer.

    Als „Terminator 2“ in die Kinos kam, schien eine neue Ära des Science Fiction- bzw. Actionkinos angebrochen zu sein. Die zumindest damals revolutionären CGI-Effekte schenkten dem Film gleich mehrere spektakuläre Morphingszenen, die sowohl im Kleinen (=der T-1000 geht durch Gitterstäbe) als auch im Großen (=der T-1000 wird komplett zerlegt und „ersteht“ dann neu auf) jede Rückspultaste zum Glühen brachten. „Terminator 2“ ist ein Mega-Spektakel, das auch heute noch für offene Münder sorgen kann – und sei es nur wegen der exzessiven Szene, als ein Truck (besetzt mit dem T-1000) durch eine Brücke bricht und dann big Arnie plus seiner Pumpgun hinterher dröhnt.

    Apropos: Arnold Schwarzenegger kehrt mit „Terminator 2“ zu seiner bekanntesten Rolle zurück und gibt erneut äußerst glaubwürdig eine Maschine – deren badass-Qualitäten allerdings durch einen ganz schön lahmen Drehbuch-Kniff abgeschwächt werden. Der Terminator darf nämlich diesmal keine Menschen mehr töten, sondern ihnen höchstens die Kniescheiben wegschießen – begleitet von einer Anfreundung mit John Connor – was leider genau so bescheuert rüberkommt wie es sich hier liest.

    „Terminator 2“ ist zu Recht ein Meilenstein seines Genres, aber der letzte Popotritt fehlt dem Film leider. Er bleibt kalt und gigantisch. Im Gegensatz zu Teil 1, der die Blaufilter noch im Schrank ließ und sich mehr darauf konzentrierte, den Terminator als unbeirrbare Killermaschine zu etablieren. Die Szene, in der John Connor und der Terminator das mit dem Töten erörtern, ist in gewisser Weise der Endpunkt eines Mythos – egal wie sehr der T-1000 sich auch bemüht, alles in seinem Weg wegzuräumen.

    Regie bei „Terminator 2“ führt James Cameron, die weiteren Hauptrollen gehen an Edward Furlong, Linda Hamilton und Robert Patrick.

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