AirPods werden Apple eigentlich aus den Händen gerissen – doch einem Analysten zufolge hat der Konzern bei den AirPods 3 einen kostspieligen Fehler gemacht. Für die AirPods Pro 2 soll nun eine neue Strategie her. Mit der Vorstellung ist in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

 
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Nach AirPods 3: Analyst fordert neue Strategie

Um die Verkaufszahlen seiner drahtlosen Kopfhörer muss sich Apple eigentlich keine Sorgen machen – oder etwa doch? Geht es nach dem bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, dann steht ein Wechsel der Strategie an. Fehler bei den AirPods 3 sollen bei den AirPods Pro 2 nicht wiederholt werden.

Kuo zufolge rechnet Apple mit deutlich weniger verkauften AirPods 3. Im zweiten und dritten Quartal des Jahres sollen angeblich über 30 Prozent weniger Einheiten abgesetzt werden, da einfach weniger Nachfrage besteht. Den Fehler habe sich Apple selbst zuzuschreiben: „Aufgrund der gescheiterten Produktsegmentierungs-Strategie ist die Nachfrage nach den AirPods 3 deutlich schwächer als nach den AirPods 2“ (Quelle: Ming-Chi Kuo bei Twitter).

Kunden würden sich seltener für die aktuellen AirPods 3 entscheiden, weil Apple die vorherige Generation weiter anbietet. Preislich ist ebenfalls ein spürbarer Unterschied vorhanden: Während Apple für seine AirPods 3 199 Euro haben möchte, sind es beim Vorgänger 149 Euro.

Um den Fehler nicht zu wiederholen, dürfte mit der Vorstellung der AirPods Pro 2 die erste Generation aus dem Programm genommen werden. Andernfalls läuft Apple Gefahr, dass sich Käufer erneut für das ältere Modell entscheiden.

Das leisten die AirPods der dritten Generation:

Apples AirPods der 3. Generation

AirPods Pro 2 im neuen Design?

Apple hat sich wie üblich noch nicht zu den AirPods Pro 2 geäußert. Schon länger machen Berichte die Runde, nach denen die Mini-Kopfhörer ein neues Design erhalten werden, bei dem auf die typischen Stiele verzichtet wird. Optisch würden sie dann unter anderem an die Galaxy Buds 2 von Samsung erinnern.