In China ist es bereits zu haben, in Europa muss man sich noch gedulden: Die Rede ist vom faltbaren Handy Huawei Mate X, das bald nach Europa kommen soll. Huawei spricht aber jetzt schon von einer verbesserten Version des Mate X – doch ob die auch hierzulande erscheint, bleibt unklar.

 

Huawei Mate X

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Huawei Mate X kommt 2020 nach Europa

Huaweis Falthandy Mate X macht sich so langsam bereit für eine Veröffentlichung in Europa. Huaweis Smartphone-Chef Richard Yu hat gegenüber der französischen Webseite Frandroid verraten, dass es 2020 in den Verkauf gehen soll – aller Wahrscheinlichkeit noch im ersten Quartal, also bis Ende März 2020.

Wo genau das Mate X offiziell verkauft werden soll, hat Yu in dem Interview nicht verraten. Da eher allgemein von „Europa“ die Rede war, ist zumindest von einem Release in den größeren europäischen Ländern zu rechnen, also auch in Deutschland. Wie viel es hierzulande kosten wird, ist nicht verraten worden. Eine weitere Ankündigung hat es hingegen in sich.

Obwohl das Mate X gerade erst im Heimatmarkt China in den Verkauf gegeben wurde, arbeitet Huawei nach Aussage von Yu bereits an einer Art Nachfolger. Das „Huawei Mate X2“ (Name noch unbekannt) soll bereits auf dem Mobile World Congress 2020 in Barcelona vorgestellt werden, also Ende Februar. Wie es um eine Veröffentlichung der verbesserten Variante in Europa bestellt ist, bleibt dabei aber unklar.

Alles Wissenswerte zum Huawei Mate X gibt es hier im Video:

Huawei Mate X: Erster Eindruck vom faltbaren 5G-Smartphone

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Neues Huawei Mate X soll kratzfester werden

Die überarbeitete Variante des Huawei Mate X soll über einen besseren Bildschirm verfügen, der kratzfester gestaltet sein dürfte als der bisher zum Einsatz kommende. Auch beim Galaxy Fold von Samsung war das für Kratzer empfindliche Display aus Kunststoff kritisiert worden. Beim Mate X kommt noch hinzu, dass sich der Bildschirm nach außen falten lässt, was ihn noch anfälliger macht. Auch das bei Falthandys wichtige Scharnier soll überarbeitet werden.

Was sich darüber hinaus beim neuen Mate X ändern wird, hat Yu nicht verraten. Bei golem.de wird darüber spekuliert, dass der neue Kirin 990 als Prozessor zum Einsatz kommen könnte – inklusive 5G-Unterstützung. Dieser ist bereits in der Mate-30-Serie zu finden. Im ersten Mate X ist noch der Vorgänger Kirin 980 zu finden.

Detailansichten zum faltbaren Huawei-Handy gibt es hier in der Bilderstrecke:

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Huawei Mate X in Bildern: Faltbares Smartphone im Detail betrachtet

Falthandys: Die Konkurrenz schläft nicht

Fest steht, dass sich Huawei keine Pause bei der Entwicklung von Smartphones mit faltbarem Display gönnt. Auch die Konkurrenz von Samsung dürfte bereits an einem Galaxy Fold 2 arbeiten, wobei hier ein neues Konzept verfolgt wird. Auch Motorola bietet in der ersten Jahreshälfte 2020 mit dem neuen Razr-Handy ein faltbares Smartphone in Europa an.