Nach einiger Verspätung und diversen Hiobsbotschaften bleibt Huawei am Ball. Jetzt gibt es endlich einen Termin für das nächste Top-Smartphone, das in direkter Konkurrenz zum iPhone 12 steht. Für Fans aus Deutschland gibt es aber leider schlechte Nachrichten.

 

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Huawei Mate 40: Verkaufstermin steht fest

Eigentlich hätte die Mate-40-Serie von Huawei längst auf dem Markt sein sollen, doch noch einigen Verzögerungen und Problemen wegen des immer enger werdenden US-Embargos hat es länger als gedacht gedauert, bis ein Termin feststeht. Nun berichtet der bekannte Leaker Evan Blass, dass der Vorverkauf in China am 22. Oktober anlaufen soll. Offiziell gibt es die Handys dann ab dem 30. Oktober – aber ebenfalls nur im Heimatmarkt des Konzerns.

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Wie es um den Rest der Welt bestellt ist, weiß derzeit eigentlich nur der Hersteller selbst. Es sei weiterhin „unklar“, wann das Mate 40 in verschiedenen Ausführungen auch in Europa zu haben sein wird. Derzeit ist davon auszugehen, dass eine Veröffentlichung außerhalb Chinas erst für das nächste Jahr ansteht.

Zumindest in China könnte sich die Pro-Variante des Huawei Mate 40 zu einem direkten Konkurrenten zum iPhone 12 entwickeln. Das neue Flaggschiff von Apple steht kurz vor der Veröffentlichung und nur wenige Tage später greift Huawei mit einem eigenen Top-Smartphone an. Highlight der Mate-40-Serie dürfte der neue Prozessor sein, der im 5-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Huawei konnte allerdings nicht so viele Einheiten herstellen lassen wie gewünscht.

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Huawei Mate 40: Vier Varianten geplant

Am 22. Oktober könnten sich chinesische Kunden gleich auf vier unterschiedliche Varianten des Mate 40 freuen. Neben der Standardausführung und dem Mate 40 Pro wird es vielleicht auch ein Mate 40 Pro Plus geben, neben einem Mate 40 Porsche Edition. Beim Mate 40 Pro setzt der Hersteller wohl auf eine ganz besondere Kamera sowie ein 6,8-Zoll-Display. Auf Google-Apps und Dienste müssen Kunden wegen des US-Embargos aber verzichten.

Simon Stich
Simon Stich, GIGA-Experte für Smartphones, Mobilfunk und die Gerüchteküche.

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