Huawei Mate 30 Pro: Top-Smartphone wird plötzlich zum Preis-Leistungs-Kracher

Peter Hryciuk 10

Huawei verkauft das Mate 30 Pro und Mate 30 bisher nicht in Europa. Doch wie will das chinesische Unternehmen dann die hohen Verkaufsziele der Smartphones erreichen? Durch einen geringen Preis, wie sich zeigt.

Huawei Mate 30 Pro in China zum Schnäppchenpreis

Huawei hat große Pläne. Das chinesische Unternehmen möchte in den wenigen verbleibenden Wochen des Jahres 2019 über 20 Millionen Einheiten des Mate 30 Pro und Mate 30 verkaufen. In Europa ist das Smartphone nicht im Angebot, obwohl bei der Präsentation in München europäische Preise genannt wurden. Der Plan mit den hohen Verkaufszahlen klingt also sehr ambitioniert. Damit das Ziel trotzdem erreicht wird, fallen die Preise in China besonders günstiger aus. Ein Preisvergleich mit den Preisen in Europa:

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  • Huawei Mate 30
    • Europa: 799 Euro
    • China: 513 Euro
  • Huawei Mate 30 Pro
    • Europa: 1.099 Euro
    • China: 743 Euro

Natürlich sind die Smartphones in China sonst auch etwas günstiger, dieser Preisunterschied ist aber riesig. Über 350 Euro kostet das Huawei Mate 30 Pro in China weniger. Beim Mate 30 sind es immer noch über 280 Euro. Zu solchen Preisen würden wir auch gerne zuschlagen. Sollten die Preise von den China-Händler übernommen werden, könnte sich der Import nach Deutschland eventuell doch lohnen.

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Dass die Chinesen bei solchen Preisen gerne zuschlagen, soll laut Huawei der Verkaufsstart gezeigt haben. In einer Minute wurde mit den beiden Smartphones auf Vmall ein Umsatz von über 64 Millionen Euro generiert – berichtet Huawei Central. Bisher verkauft Huawei zudem nur das 4G-Modell des Mate 30 Pro. Im November soll das etwas teurere 5G-Modell folgen. Das Interesse daran dürfte noch einmal deutlich höher liegen.

Wäre das auch ein Weg für Europa? Den Preis des Huawei Mate 30 Pro so stark im Preis senken, sodass das Fehlen der Google-Apps und -Dienste verschmerzbar ist? Da Huawei die beiden Smartphones sowieso schon fertig entwickelt hat, könnte man es doch einfach auf den Markt werfen und schauen was passiert. Mittlerweile gibt es ja schon Wege, um die Google-Dienste und -Apps zu installieren – wenn auch mit einem Risiko.

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