Wer ein iPhone 13 kauft, der erhält im Lieferumfang nur ein USB‑C auf Lightning Kabel und kein weiteres Zubehör – weltweit? Nicht ganz, denn unsere Nachbarn bekommen mehr. Deutsche Kundinnen und Kunden werden so benachteiligt.

 
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Schon letztes Jahr machte Apple kurzen Prozess. Wer ein neues iPhone kauft, der erhält weder ein Netzteil, noch die sonst bisher üblichen Kopfhörer mitgeliefert. Einzig und allein ein USB‑C auf Lightning Kabel findet sich jetzt noch in der Verpackung. Auch mit dem iPhone 13 ändert sich dies nicht, allerdings gibt's eine Ausnahme.

Nur in Frankreich: iPhone 13 mit gratis Kopfhörern

Wer nämlich in Frankreich ein iPhone 13 käuflich erwirbt, der bekommt nach wie vor die originalen, kabelgebundenen EarPods (Lightning-Variante) im Wert von 19 Euro kostenfrei beigelegt (Quelle: MacRumors). Schon beim iPhone 12 war Apple gezwungen, den Lieferumfang seiner Handys entsprechend aufzuwerten. Freiwillig tut dies der Hersteller jedoch nicht, denn laut Gesetzt ist er dazu verpflichtet.

Der Hintergrund: Der französische Staat möchte Kinder unter 14 Jahren vor möglicher elektromagnetischer Strahlung zu schützen. Deshalb muss die Option einer beiliegenden „Freisprecheinrichtung“ gewahrt bleiben. Die kabelgebundenen EarPods erfüllen diese gesetzliche Norm.

Lieber ein iPhone 13 mini oder doch das große iPhone 13 Pro Max nehmen? Im Video findet sich eine Entscheidungshilfe:

iPhone 13: So unterscheiden sich die Modelle Abonniere uns
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Was gut gemeint für die Kinder ist, ist anderseits schädlich für die Umwelt. Nicht nur werden Kopfhörer in Umlauf gebracht, die vielleicht gar nicht genutzt werden, Apple produziert nämlich auch wieder mehr Verpackungsmüll. Es ist schon ein wenig bizarr, da zelebriert Apple beim iPhone 13 die besonders platz- und ressourcensparende Umverpackung, nur um diese dann in eine größere Box zu stecken, die zusätzlich noch die EarPods enthält. Kurzum: In Frankreich wird das iPhone 13 jetzt quasi zweimal verpackt, da die originale Schachtel keinen Platz mehr für die Kopfhörer lässt.

Rechts im Bild die zusätzliche Box mit den Kopfhörern (Bildquelle: MacRumors, Forenmitglied Recklessss).

Jedoch: Nur geringer Preisvorteil

Wer jetzt übrigens plant, ein iPhone 13 in Frankreich zu kaufen, sollte folgenden Punkt beachten. Wohl auch aufgrund der höheren Mehrwertsteuer verlangt Apple dort etwas mehr fürs Handy – 10 Euro, um genau zu sein. Auf dem Papier würde man also einen Preisvorteil von 9 Euro erzielen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die EarPods im Handel nicht viel mehr als 13 Euro kosten (bei Amazon ansehen), dann schrumpft der Vorteil gegenwärtig auf circa 3 Euro zusammen.