iPhone und iPad mit neuen „Killer-Apps”: Darauf mussten Apple-Anwender lange warten

Holger Eilhard 1

Seit langer Zeit bewirbt Apple das iPad auch als Arbeitspferd, das im Alltag mit dem Mac oder Windows-PC mithalten kann. Nun gibt es einige wichtige Apps, die dem Tablet weiter auf die Sprünge helfen sollen.

Photoshop: Adobes professionelle Bildbearbeitungssoftware fürs iPad ist da

Gab es schon diverse und gute Alternativen zum „echten“ Photoshop auf dem iPad, hat der Software-Gigant Adobe nun sein eigenes Versprechen eingehalten: Photoshop fürs iPad kann seit einigen Stunden im App Store geladen werden. Damit ist die Version von Photoshop CC auch endlich auf Apples Tablet angekommen.

Nach dem ersten Start erkennen Photoshop-Nutzer schnell die bekannte Oberfläche. Um die Features und Benutzung zu erklären, gibt es eine Reihe von Video-Tutorials, die dabei helfen sollen. Die Tablet-Version basiert auf der Code-Basis des regulären Photoshop, sodass etwa bereits existierende Dateien im PSD-Format auch mit dem Touch-Interface des iPad bearbeitet werden können.

Um den Austausch dieser Dokumente zu vereinfachen, hat Adobe seinen Cloud-Speicher um die dafür notwendigen Funktionen erweitert. Entsprechend gibt es auch ein Update der Desktop-Version von Photoshop, die einfachen Zugriff auf die Cloud-Dokumente ermöglicht.

Die erste Version von Photoshop ist aber nur der Anfang, da sich die Entwickler zunächst auf die wichtigsten Funktionen beschränkt haben. Viele bereits bekannte Möglichkeiten der Desktop-App sollen in erst Zukunft aufs Tablet portiert werden.

Adobe Photoshop
Entwickler: Adobe Inc.
Preis: Kostenlos

Adobe bietet einen 7-tägigen Test von Photoshop fürs iPad an. Voraussetzung für die weitere Nutzung ist ein Creative-Cloud-Abo. Laut Stephen Nielson, dem Leiter des Photoshop Product Management Teams bei Adobe, sollen Nutzer des günstigsten Abos, dem für rund 12 Euro im Monat, ebenfalls Zugriff auf die App haben solange sie dieses bis zum 31. Januar 2020 abschließen.

Microsoft Office: Eine App für Word, Excel und PowerPoint

Der zweite Neuzugang der Alltags-Apps für iPhone, iPad und Android-Geräte ist die Ankündigung einer neuen Office-Anwendung von Microsoft. Die kombiniert die drei Paradepferde der bekannten Office-Suite – Word, Excel und PowerPoint – unter einem Dach.

Office Mobile App von Microsoft für iOS und Android.

Damit will Microsoft unter anderem das störende Hin und Her wechseln zwischen den Apps reduzieren. Gleichzeitig entfällt die Voraussetzung, drei separate Apps installieren zu müssen, wenn man die entsprechenden Dokumente öffnen will.

Neben den bereits bekannten Features hat Microsoft die App aber auch um einige neue Funktionen erweitert. So versteckt sich in einem schlicht „Aktionen“ genannten Reiter beispielsweise die Möglichkeit, Bilder in Texte oder Tabellen umzuwandeln, PDF-Dateien zu bearbeiten oder QR-Codes zu scannen.

Derzeit ist das neue Microsoft Office für iPhone oder iPad nur im Rahmen einer mittlerweile geschlossenen Beta verfügbar. Apple erlaubt hier nur 10.000 Tester, die innerhalb weniger Stunden erreicht wurden. Android-Nutzer hingegen können die App weiterhin im Play Store finden. Wie ihr Zugriff auf diese bekommt, hat Microsoft hier in einigen Schritten erklärt.

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