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Netflix rudert zurück: Doch keine Maßnamen gegen Passwort-Sharing

Netflix rudert im Kampf gegen Account-Trickser zurück. (© IMAGO / NurPhoto)

Netflix ist die Weitergabe von Passwörtern ein Dorn im Auge. Wie künftig mit dem Thema umgegangen wird, sollte eigentlich eine neue FAQ klären. Schon kurze Zeit später folgt die Rolle rückwärts. Netflix will nun anscheinend doch keine neuen Maßnahmen einführen.

Update vom 1. Februar 2023: Nur einen Tag nach Veröffentlichung hat Netflix seine FAQ zu Maßnahmen rund um die Weitergabe von Passwörtern wieder zurückgezogen (Quelle: Netflix). Von einer möglichen Sperrung ist nun nicht mehr die Rede, wenn Personen aus mehreren Haushalten ein und dasselbe Netflix-Konto nutzen. Auch wenn Account-Inhaber auf Reisen sind, soll der Zugang nicht mehr auf sieben Tage beschränkt werden, wie es zuvor hieß. Netflix behält sich aber weiterhin eine mögliche erneute Verifizierung vor.
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Originalartikel:

Netflix stellt Infos zum Passwort-Sharing zusammen

Der Streaming-Anbieter will stärker gegen die gemeinsame Nutzung eines Netflix-Accounts durch mehrere Haushalte vorgehen. Wurde das Teilen von Passwörtern lange Zeit toleriert – und zeitweise sogar von Netflix selbst auf Twitter beworben – brechen spätestens jetzt schlechte Zeiten für Sparfüchse an.

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In einer neuen FAQ geht Netflix genau darauf ein, wie in Zukunft gegen das Teilen von Passwörtern vorgegangen werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei der Standort des Nutzers, den Netflix stärker im Auge behalten will. Wird von einem anderen Ort aus auf Netflix zugegriffen, soll die Wiedergabe von Inhalten blockiert werden können. Der Streaming-Anbieter weist explizit darauf hin, dass ein Account nur von Mitgliedern eines Haushalts genutzt werden kann.

Netflix empfiehlt seinen Nutzern, sich einmal im Monat mit ihrem Account am Hauptstandort mit einem bekannten Gerät einzuloggen. So könne sichergestellt werden, dass es sich tatsächlich um den Hauptstandort handelt. Außerdem will Netflix Geräte-IDs, IP-Adressen und Kontoaktivitäten abgleichen.

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Wenn Nutzer auf Reisen sind oder sich an einem anderen Standort befinden, sendet Netflix ihnen künftig vor dem Zugriff einen Code zu. Dieser muss dann in der App oder auf der Website eingegeben werden und ermöglicht den Zugriff an sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Auch hier weist Netflix darauf hin, dass die Geräte danach gesperrt werden können.

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Netflix: Auch Premium-Account für einen Haushalt

Netflix erklärt in seiner FAQ weiter, dass auch ein Premium-Account nicht zum Teilen gedacht ist. Auch wenn 17,99 Euro im Monat für Netflix Premium ausgegeben werden, dürfen nur Personen eines Haushalts den Account nutzen (Quelle: Netflix).

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