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Reichweite bei E-Autos: BMW will nicht aufs Ganze gehen

BMW öffnet sich für E-Autos bisher nur in kleinen Schritten. (© IMAGO / Sebastian Geisler)
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Die Reichweite ist eines der Top-Kriterien beim Kauf eines E-Autos. Die Hersteller überbieten sich in aller Regel in dem Versuch, immer neue Höchstwerte herauszuholen. Doch BMW erteilt dem Spiel jetzt eine Absage – zumindest in einer Hinsicht.

Reichweite beim E-Auto: BMW steigt aus dem Rennen aus

Mit der „Neuen Klasse“ steht ab 2025 bei BMW ein großer Schritt für Elektroautos an. Die Plattform wird zum ersten Mal seit dem Hochlauf der E-Mobilität Grundlage für Stromer aus Bayern sein, die ausschließlich als solche entwickelt wurden. Bisher setzt BMW nämlich auf eine Karosserie, die für Verbrenner ebenso genutzt werden kann wie für Elektroantrieb.

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Wenn es soweit ist, wollen die Bayern ihren Kunden auch mehr Reichweite bieten. Vor kurzem hatte BMW bereits bekanntgegeben, dafür an neuen Batterien zu forschen. Die sollen es E-Autos ermöglichen, mit einer Ladung gut 1.000 km zurückzulegen.

Weiter will man es aber nicht treiben, wie Thomas Albrecht, Leiter der Abteilung Efficient Dynamics bei BMW, erklärt: „Gen6-Batterien werden uns 30 Prozent mehr Reichweite geben als unsere aktuelle Gen5, aber wir werden nicht über 1.000 km gehen, obwohl wir können. Wir glauben nicht, dass so eine lange Reichweite nötig ist“, so Albrecht (Quelle: Autocar).

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Statt wie manche Konkurrenten neuen Höchstwerten nachzujagen, ist man mit um 1.000 km in der absoluten Leistungsspitze wohl zufrieden. Die sollen aber nicht der einzige Vorteil der neuen Batteriezellen bleiben. Energiedichte und Ladegeschwindigkeit sollen gesteigert werden, letztere um bis zu 30 Prozent. In Zukunft sollen Elektroautos von BMW mit bis zu 270 kW laden können (Quelle: Ecomento).

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E-Autos von BMW könnten bald mit einer weiteren Besonderheit daher kommen:

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Wasserstoff als Alternative: BMW legt sich nicht auf einen Antrieb fest

Damit geht aber noch kein endgültiges Bekenntnis zum Elektroantrieb einher. BMW bleibt dabei, sich auch für die Zukunft Alternativen offen zu halten. Gemeinsam mit Toyota will man die Entwicklung der Wasserstoffzelle vorantreiben. Auch bei diesen E-Auto-Plänen kommt 2025 ein wichtiges Jahr auf BMW zu.

Es bleibt spannend, zu sehen, was die Bayern angesichts der Pläne für Spitzenmodelle in anderen Segmenten vorhaben. Dort könnte zum Beispiel die starke Ladeleistung eine geringere Gesamtkapazität bei Akkus für günstigere Modelle ausgleichen. Denn die Produktionskosten will man perspektivisch senken. Ob das aktuell realistisch ist, steht aber auf einem anderen Blatt.

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