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Schocker für Netflix: Geht die Sharing-Gebühr nach hinten los?

Schreckliche Anblicke sollte man eher bei Filmen oder Serien genießen als bei den Netflix-Kosten. (© IMAGO / YAY Images))

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Netflix deutsche Kunden zur Kasse bittet, die ihren Account mit anderen teilen. Euer Netflix-Abo wird euch dann eine Stange mehr Geld kosten. Diese Idee kann für den Streaming-Dienst üble Folgen haben.

Netflix-Kunden drohen mit Revolte – wollen Sharing-Aufschlag nicht akzeptieren

Netflix hat schon vor Jahren offiziell dem Account-Sharing den Kampf angesagt. Geschehen ist lange Zeit nichts. Heute gibt es rund 100 Millionen Kunden weltweit, die ihre Zugangsdaten mit anderen teilen – und Netflix damit potenziell um Einnahmen in Milliardenhöhe bringen. Dass man dem ein Ende machen will, ist kein Wunder.

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Doch die Kunden müssen dabei mitspielen – und danach sieht es gerade gar nicht aus. Eine Umfrage von Statista gemeinsam mit YouGov hat ergeben, dass knapp die Hälfte der Streaming-Abonnenten (48 Prozent) kündigen würde, wenn ihr Anbieter eine Zusatzgebühr fürs Account-Sharing verlangt:

Netflix und Co. könnte das Ende des Account-Sharings teuer zu stehen kommen. (Bildquelle: Statista)

Damit könnte sich Netflix‘ Plan, mehr Geld zu verdienen, ganz schnell ins Gegenteil verkehren. Zumindest, wenn tatsächlich der Anteil der Befragten die Kündigung im Fall der Fälle auch durchzieht. Netflix dürfte hingegen vor allem auf das gute Viertel der Befragten (26 Prozent) hoffen, die statt mehr zu zahlen, ihren Freunden und Verwandten einfach keinen Zugriff mehr für ihr Netflix-Konto geben.

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Gerade diese Menschen sind es schließlich, die damit den Plan des Streaming-Diensts unterstützen. Wer jahrelang Netflix über andere mitnutzen konnte, soll so zum neuen Mitglied werden – der oder die dann auch selbst den vollen Preis zahlt.

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Nur ein vergleichsweise geringer Anteil von 16 Prozent würde Mehrkosten akzeptieren und gegen Aufpreis auch weiter andere Personen über das eigene Streaming-Abo mit versorgen (Quelle: Statista). Dabei wäre dieser Schritt zumindest mit den zu erwartenden Preisen in Deutschland noch immer günstiger, als wenn zwei Haushalte jeweils ein eigenes Abo bezahlen.

Für Spanien steht der Aufpreis für teilbare Accounts nämlich bereits fest: 5,99 Euro werden dafür jeden Monat extra fällig. In Spanien hat Netflix fast eine identische Preisstruktur wie in Deutschland. Wir rechnen daher auch hier mit dem gleichen Plus auf die monatlichen Kosten.

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