Der Chef eines Studios von Google Stadia hat sich mit einem Tweet so viel Kritik eingehandelt, das sich Google selbst gezwungen sah, den Aussagen zu widersprechen.

 

Google Stadia

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Alex Hutchinson ist der Creative Director der Typhoon Studios, die letztes Jahr von Google gekauft wurden, um Stadia-Spiele zu entwickeln. Für einen Tweet wurde Hutchinson heftig kritisiert und Google selbst musste sich von den Aussagen des Entwicklers distanzieren.

In einem Tweet erklärte er, dass Streamer auf YouTube oder Twitch den Entwicklern Lizenz-Gebühren zahlen sollten, da sie ja deren Spiele verwenden, um ihre Inhalte zu produzieren. Diese Idee äußerte er aufgrund der Meldung, das Twitch viele Streamer dazu aufforderte, Clips und Videos mit unlizenzierter Musik zu löschen.

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Die Reaktionen auf den Tweet waren fast ausschließlich negativ.

Gegenüber 9to5google sagte ein Sprecher des Konzerns:

„Die letzten Tweets von Alex Hutchinson, Creative Director des Montreal Studio von Stadia Games and Entertainment, reflektieren nicht die Ansichten von Stadia, YouTube und Google.“

Das Problem ist nämlich, dass der Produzent (Hutchinson) für das Google-Produkt Stadia, das Konzept des Google-Produktes YouTube Gaming damit komplett infrage stellt. Ryan Wyatt, zuständig für YouTube Gaming, widersprach den Aussagen in einem eigenen Tweet:

Mit der „symbiotischen Beziehung“ meint Wyatt das Marketing-Potenzial für Videospiele, wenn große Streamer sie ihnen annehmen. Grundsätzlich funktioniert natürlich das gesamte Produkt YouTube Gaming nur mit den Streamern und ihnen durch Lizenzen das Leben schwer zu machen, ist nicht im Sinne von Google.