Normalerweise schreckt man als Nutzer davor zurück, sich möglichst schnell das neueste Windows-Update herunterzuladen. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte dieses Mal lieber eine Ausnahme machen.

 

Windows 10

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Sicherheitslücke in Windows: NSA findet gravierende Schwachstelle

Kaum hat Microsoft den Support für Windows 7 eingestellt, offenbart sich eine große Sicherheitslücke in den Betriebssystemen des Softwareentwicklers. Auf die Schwachstelle wurde der Großkonzern vom US-Auslandsgeheimdienst NSA aufmerksam gemacht – und das soll schon was heißen.

Laut den Informationen von t3n verschweigen die Sicherheitsdienste solche Sicherheitslücken nämlich normalerweise, um sie für ihre Arbeiten ausnutzen zu können. Doch diese Schwachstelle scheint selbst für den Geheimdienst zu groß gewesen zu sein.

Die NSA fand heraus, dass Windows unter gewissen Umständen gefälschte Vertrauenswürigkeitszertifikate von Software für valide hält. Somit haben Nutzer bei einem Angriff keinerlei Möglichkeit, die potenziell verseuchte Datei als bösartig zu erkennen, da sie von Windows als vertrauenswürdig eingestuft und installiert wird.

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Windows-Update: Softwareaktualisierung schließt die Sicherheitslücke

Microsoft hat zum Glück schnell reagiert und stellt für die Betriebssysteme Windows 10, Windows 8.1 sowie die Windows Server-Versionsn 2012, 2016 und 2019 seit Dienstag entsprechende Sicherheitsupdates bereit. Windows-7-Nutzer werden in Zukunft hingegen mit der Sicherheitslücke leben müssen, oder sollten alternativ auf eine aktuelle Windows-Version umsteigen. Nur Unternehmen, die einen Wartungsvertrag mit Microsoft abgeschlossen haben, werden vorerst auch weiterhin mit Windows-7-Updates versorgt.

Wer nicht auf das automatische Update warten will, kann den entsprechenden Download auch selber anschieben: 

Windows 10: Nach Updates suchen – Anleitung

Gleichzeitig rollte Microsoft auch das Funktionsupdate für die neue Version von Microsoft Edge aus. Der aktualisierte Browser bietet für Nutzer einige interessante Vorteile, doch ob man sich damit gegen Chrome und Firefox behaupten kann, bleibt fraglich.