CoD Black Ops 4: Tipps und Tricks für Blackout, Multiplayer und Zombies

Marcel Kolata

Ihr habt euch das neue Call of Duty: Black Ops 4 gekauft und habt noch Probleme mit den vielen Modi, die euch zur Verfügung stehen? Kein Problem, wir greifen euch unter die Arme. Hier erfahrt ihr, was unsere Tipps für CoD-Neueinsteiger sind.

Jetzt, wo es in Black Ops 4 keinen klassischen Single-Player mehr gibt, werdet ihr als Anfänger quasi in das kalte Wasser der Multiplayer-Welten geworfen. Es bleibt keine Zeit mehr, Waffen zu testen und sich an das Spiel und dessen Eigenheiten zu gewöhnen. Aber dafür habt ihr uns. Wir geben euch Tipps für den Einstieg in den Blackout-, den Multiplayer- und den Zombie-Modus.

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Tipps für Blackout-Neulinge

Bevor ihr eine Runde startet solltet ihr die Optionen ansteuern und Empfindlichkeit einstellen – gilt für alle Modi. Findet eure individuelle Empfindlichkeit für die X- und Y-Achse. Beginner sollten ihre Empfindlichkeit geringer halten, da das Zielen ein wenig Übung braucht. Wir empfehlen, bei einer Empfindlichkeit von fünf auf beiden Achsen zu starten und sich dann zu steigern. Grundsätzlich ist dies aber eine Einstellung, die jeder für sich entdecken sollte. Ich persönlich spiele auf der PS4 mit sieben auf beiden Achsen.

Unabhängig von dem Landeort, Waffen und sonstigen Tipps, solltet ihr euch mit dem neuen Schnellmenü vertraut machen. Landet in einer ruhigen Ecke und klickt euch durch das Menü –  lernt es zu nutzen. Ein Tipp zum Schnellmenü: Nicht Bandagen, sondern Medikits sollten immer im Heilungs-Slot. Was für das Schnellmenü gilt, gilt auch für das Inventar. Macht euch damit vertraut. Im Kampf sollte jeder Handgriff sitzen.

Blackout Start: Perfekter Flug und Landeort

Die perfekte Runde beginnt schon mit der richtigen Absprung-/Flugtechnik. Ihr habt Fortnite und PUBG gespielt und das Flugsystem perfektioniert? Schön, bringt euch hier aber nichts. Egal wo ihr landen wollt, springt früh ab. Direkt nach dem Absprung solltet ihr steil nach unten gehen und Geschwindigkeit aufbauen. Habt ihr eine Geschwindigkeit von über 60 m/s erreicht, könnt ihr euren Zielort ansteuern. Das Tempo verschafft euch einen Vorsprung, den ihr zum Looten braucht.

Wenn ihr noch neu seid, sucht euch einen Landeort, der am besten keinen Namen hat – dort landen die meisten Spieler. Nehmt einen Platz, an dem es einige Häuser zum Looten gibt. Auch wenn ihr in einer nicht so dicht besiedelten Gegend landet, werdet ihr genug Ausrüstung für den Kampf finden. Meine Lieblingslandefläche ist der Bereich mit den sechs Luxushäusern, südlich der Baustelle. Viel Loot, wenig Gegner und im Osten, nicht weit entfernt, steht ein Helikopter, mit dem ihr schneller in die sichere Zone gelangt. Sucht ihr übrigens noch nach weiteren Fundorten für Helikopter, bringt euch der verlinkte Guide dazu weiter.

Das richtige Looten

Völlig egal, was ihr nach der Landung vor euren Füßen findet: Lasst es liegen, bis ihr eine Waffe habt. Ihr könnt zwanzig Bandagen mit euch rumschleppen, das ganze hilft euch nichts, wenn ihr unbewaffnet seid. Also erst eine Waffe suchen, dann Ausrüstung aufnehmen.

In Blackout gibt es 15 unterschiedliche Perks. Findet ihr ein Solches, und ihr werdet zwangsläufig welche finden, nutzt sie sofort. Zwar gibt es auch Perks die besonders in der finalen Phase helfen, aber es gilt erstmal, dorthin zu gelangen. Was helfen euch die besten Perks im Rucksack, wenn ihr sterbt und euer Gegner um guten Loot bereichert wird. Deswegen nutzt sie sofort und verschafft euch einen Vorteil, selbst wenn es nicht zu einem Schusswechsel kommt.

Traumakits sind ein ähnlicher Segen, wie eine Panzerung Level 3. Auch bei dem Traumakit gilt: Nutzt es sofort. In einem Battle Royale habt ihr nur eine Chance. Nutzt alle Vorteile die ihr habt. Solltet ihr jemanden töten und ihr wollt seinen Loot, wägt vorher ab, ob der Loot nicht doch an einer zu gefährlichen Stelle liegt. Lasst ihn liegen, wenn ihr dadurch euer Leben in Gefahr bringen würdet. Riskiert euer Leben nicht um jeden Preis.

Was die Waffen betrifft, solltet ihr auf Sturmgewehre setzen. Die meisten Kämpfe finden auf mittlerer und langer Distanz statt, weswegen eine MP keine große Hilfe ist. ICR-7, VAPR und Maddox sind wahrscheinlich die stärksten Waffen im gesamten Spiel. Diese Waffen sind Gold wert. Wenn ihr dann noch Aufsätze wie Magazinerweiterung und Griff findet, ist die Runde schon fast gewonnen.

Wie bewege ich mich in Blackout?

Ihr seid nun gut ausgerüstet und bereit für den Kampf. Ohne einen Plan für das weitere Vorgehen, bringt euch das herzlich wenig. Wenn ihr euch auf den Weg zur sicheren Zone macht, versucht in den Bereich zwischen alter und neuer Zone zu gelangen, der am kleinsten ist. Wenig Platz bedeutet wenige Gegner. Eigentlich logisch, machen aber nur wenige Spieler. Gerade Anfänger entgehen so unnötigen Schießereien.

Für das weitere Bewegungsmuster ist es wichtig, immer von Deckung zu Deckung und nicht lange auf offenem Feld zu laufen. Auch solltet ihr euch, wenn möglich, auf Hügeln bewegen. Bleibt im Highground. Wenn ihr einen Gegner sichtet, könnt ihr euch leicht in eine Position bringen, die euch zu einem sehr kleinen Angriffsziel macht. Auch der Schatten von Bäumen hilft euch, lange ungesehen zu bleiben. Für den Endkampf sind besonders Häuser von großem Vorteil. Ihr seid schwerer auszumachen und habt dabei eine gute Übersicht über eure Umgebung.

Als letzter Tipp: Bewegt euch nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Lasst euch nicht einreden, ein Camper zu sein, nur weil ihr euch eine Weile nicht bewegt. Blackout ist ein Battle Royale und da zählt nur der Sieg. Und Gewinner ist derjenige, der als einziger Überlebt. Sowas wie Camper gibt es nicht – in einem Battle Royale.

Wenn ihr all unsere Tipps verfolgt, dann kann eure Runde auch so aussehen wie bei unserem Sieg im 4er-Modus.

Black Ops 4 – Blackout: Wir rocken zu dritt den 4er-Modus.

Black Ops 4: Multiplayer-Tipps für Anfänger

Wenn ihr mit den Online-Modi in Call of Duty noch nicht vertraut seid, empfehlen wir zum Start den Team-Deathmatch-Modus. Dort müsst ihr euch auf nichts konzentrieren, außer das Töten eurer Feinde. Oder ihr spielt Abschuss Bestätigt. In dem Modus müsst ihr nach einem Abschuss die Marke des Getöteten einsammeln, um Punkte zu erzielen. Es gibt im Auswahlmenü auch einen Mosh-Pit-Modus der immer zwischen diesen beiden Modi wechselt. So habt ihr eine gute Abwechslung.

Mit ein bisschen Übung kann eine Runde Abschuss Bestätigt dann so aussehen wie bei mir.

Call of Duty – Black Ops 4: Eine Runde, 35 Kills und nur ein Tod. Noch Fragen?

Tipps zur Wahl der Klasse, Spezialisten und Punkteserien

  • Für die Waffen in Black Ops 4 gibt es ein Grundrezept, das nicht für Anfänger gilt, sondern für alle Spieler: Sturmgewehre. Die meisten Gegner, die ihr treffen werdet, werden mit Sturmgewehren auf euch schießen, da das Spiel durch Waffen-Balance und Map-Design dazu einlädt. Für den Anfang ist die ICR-7 (erste spielbare Waffe) sehr gut. Mit einem Rotpunktvisier versehen, einem Griff und dem langen Lauf als Aufsätze, ist die Waffe besonders in der mittleren und langen Distanz kaum zu schlagen.
  • Bei den Perks solltet ihr euch ruhig ausprobieren. Dennoch empfehlen wir für den Anfang Plünderer, Kaltblütig und Geist oder Team-Link.
  • Wenn ihr Plünderer als Perk gewählt habt, braucht ihr in keinem Fall eine Sekundärwaffe. Auch sonst ist eine Zweitwaffe nur ein unnötiger Platzhalter. Nehmt lieber die Waffe eines Gefallenen auf.
  • Als Ausrüstung ist für Anfänger die Weste sehr praktisch. Sie verschafft euch mehr Widerstand gegen Patronen und ihr habt somit mehr Zeit, um euren Gegner auszuschalten. Gerade für die Neulinge, die Probleme mit dem schnellen Anvisieren haben, ist die Ausrüstung zu empfehlen. Unangefochten an der Spitze steht aber die Stim-Injektion. Damit könnt ihr euch schneller heilen und auch während des Heilens schießen – für erprobte Spieler ein Muss.

Hier findet ihr alle Infos zu den Waffen in Black Ops 4.

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Call of Duty - Black Ops 4: Alle Waffen - Liste, Bilder und Werte.

Bevor die Runde beginnt, müsst ihr euren Spezialisten wählen. Für den Anfang raten wir Recon auszuwählen. Er bedarf wenig Skill und hilft in vielerlei Hinsicht. Der Sensor-Pfeil scannt einen kleinen Bereich nach Gegnern ab, die dann auf der Mini-Map angezeigt werden. Die Fähigkeit des Recon, der Vision-Pulse, zeigt euch und euren Mitspielern mit Hilfe einer Wärmekamera alle Spieler des Gegnerteams an. Ihr seht so eure Gegner durch Wände hindurch und braucht nur noch mit der Waffe im Anschlag abzuwarten.

Bei den Punkteserien seid ihr relativ frei. Am Anfang habt ihr sowieso keine Auswahlmöglichkeiten, später könnt ihr euch austoben und die Streaks euren Fähigkeiten anpassen. Es bringt nichts, einen Helikopter als Punkteserie zu wählen, wenn ihr die benötigte Punktzahl nie erreicht. Nehmt am besten die Drohne und die Konterdrohne mit. Beide bringen sehr viele Punkte und helfen, höhere Streaks zu erreichen. Außerdem hat die Hellstorm einen Platz in euren Punkteserien verdient. Mit dem Raketensystem weniger als zwei Kills zu machen, ist fast unmöglich.

Tricks für’s richtige Bewegen und Handeln

Von vielen Spielern bekommt die Mini-Map am oberen Bildrand viel zu wenig Aufmerksamkeit – dabei spielt sie eine ganz zentrale Rolle. Sie zeigt schießende Gegner und Mitspieler an. Außerdem wird der Scan der Drohne sowie der Scan des Sensorpfeils dort angezeigt. Wem diese Art der Anzeige fremd ist und es nicht gewohnt ist, den Blick zwischen Gameplay und Karte hin und her schweifen zu lassen, der sollte sich besser darin üben. Wenig ist so wichtig in Call of Duty, wie das Sammeln von Informationen. Mit diesen Informationen könnt ihr arbeiten und zum Beispiel Ecken und Türen anvisieren, bevor Gegner auftauchen.

Für Anfänger gilt: Meidet den Mittelpunkt der Karte – lauft außen. Rotiert immer im Kreis und behaltet die Pfeile eurer Kameraden auf der Mini-Map im Auge. An den Stellen, wo diese nicht aufleuchten, sind sehr wahrscheinlich die Spawns der Gegner. Während der Rotation solltet ihr Ausschau nach Hindernissen halten, hinter denen ihr in Deckung gehen könnt. Die Karten in Black Ops 4 sind übersät mit sogenannten Headglitch-Spots. Ihr seid im Schusswechsel deutlich im Vorteil, wenn ihr eurem Gegner so wenig Angriffsfläche wie möglich bietet.

Schon mal gestorben, weil ihr gerade nachgeladen habt und nicht zurückschießen konntet? Timing ist das Zauberwort. Klar, wenn ein Magazin leer ist, bleibt wenig Handlungsspielraum. Ansonsten ladet erst nach, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr Zeit habt. Meistens lockt ein Schusswechsel Gegner an. Besonders dann, wenn deren Teamkamerad gefallen ist. Deswegen gilt: Wartet lieber einige Sekunden vor dem Magazinwechsel.

Ähnlich verhält sich das mit der Selbstheilung. In der Regel solltet ihr euch in oder nach einem Schusswechsel erst heilen und dann nachladen. Habt ihr, wie empfohlen, die Stim-Injektion in eurer Klasse, wird dieser Prozess deutlich gekürzt. Das hilft euch besonders dann, wenn der Gegner noch lebt. Dann könnt ihr euch schneller heilen und den Gegner sofort wieder bedrängen. Auch Kettenabschüsse werden durch diese Ausrüstung möglich.

Schießt auf nichts, das ihr nicht töten könnt. Wenn ihr einen Gegner entdeckt, der euch ganz offensichtlich nicht bemerkt hat und dabei ist, um eine Ecke zu laufen, schießt nicht blind drauf los. Gebt nicht sinnlos euren Standort preis. Wartet, bis ihr ein klares Schussfeld habt und lange genug auf ihn schießen könnt. Ansonsten wird euer Feind euch hinter der nächsten Ecke erwarten und euch eine Blei-Injektion verpassen.

Das sind unsere Tipps für den Zombie-Modus

Das Schöne am Zombie-Modus ist, dass er als Single-Player, mit Bots oder auch mit bis zu vier Freunden spielbar ist. Es ist also für jeden was dabei. Für wen der Zombie-Modus neu ist – er ist leicht erklärt. Tötet alles, was nicht menschlich aussieht und überlebt so lange ihr könnt. Es gibt kein Gewinnen, sondern nur die Möglichkeit, lange nicht zu sterben.

Für die Trophäen-Sammler unter euch: Wenn ihr euer Auge auf die „Mein zu Hause ist die Arena“-Trophäe geworfen habt, solltet ihr ohne Bots spielen. Sie öffnen die Tore von alleine und verhindern somit den Erfolg. Alle Trophäen und was ihr dafür tun müsst, findet ihr an andere Stelle bei uns.

Wie üblich bei Horden- und Wellenspielen: Wenn ihr die Map erkunden und euch mit Items eindecken wollt, lasst den letzten Zombie am leben. So könnt ihr selber bestimmen, wann die nächste Runde beginnt und verschafft euch viel Zeit. Mit Bots funktioniert diese Taktik natürlich nicht.

Im Kampf gegen die Zombies solltet ihr sie zu Beginn (bis Runde 5) nicht mit der Waffe töten, sondern nur anschießen und dann mit dem Messer erledigen. Das bringt euch mehr Punkte, die euch im Verlauf helfen, bessere Waffen zu kaufen. Aus demselben Grund solltet ihr später darauf achten, die Untoten mit Kopfschüssen zu töten. Dies hat aber nicht nur den Vorteil, dass ihr mehr Punkte bekommt, ihr spart auch Munition. Zudem solltet ihr auf Waffen mit einer hohen Feuerrate setzen, denn mit steigendem Level geht es weniger darum präzise zu sein, als sich möglichst schnell der Zombies zu entledigen.

Kennt ihr euch mit Waffen in Call of Duty aus? Dann testet euer Wissen in unserem Quiz „Aus welchen Call of Duty-Titeln stammen diese Waffen?“:

Für eure Rotation auf der Karte solltet ihr immer beachten, dass ihr euch nicht zu lange in engen Bereichen aufhaltet. Die Zombies kesseln euch sonst ein und dann wird es sehr schwer, sich zu befreien. Deswegen solltet ihr die meiste Zeit an Orten verbringen, die sehr offen und weitläufig sind und viele Fluchtmöglichkeiten bieten, sobald der Druck zu groß wird.

Wie in jedem Multiplayer gilt auch im Zombie-Modus: Spielt als Team. Bleibt mindestens in Zweier-Gruppen. Ungeübte Spieler sollten sich gar nicht von der Gruppe trennen. Auch wenn alles am Anfang leicht wirken mag, der Schein trügt. Es geht ganz schnell, dann seid ihr plötzlich in einem Raum voller Zombies gefangen und wisst euch nicht mehr zu helfen.

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