Dark Souls Komplettlösung, Spieletipps, Walkthrough

Dennis Klitsch

Dark Souls Komplettlösung

Mit „Dark Souls“ hat uns FromSoftware das wahrscheinlich schwerste das Spiel dieses Jahres beschwert. Das Action-Rollenspiel wandelt auf dabei auf einem sehr schmalen Grad zwischen einem Lust und Frust.

Dark Souls Komplettlösung, Spieletipps, Walkthrough

An der Tatsache, dass ihr in „Dark Souls“ sehr viel sterben werdet, wird dabei auch unsere Komplettlösung wenig ändern, denn eurer häufiges Ableben ist hier durchaus gewollt. Wer stirbt, lernt und macht es beim nächsten Mal besser.

Auch wir sind in „Dark Souls“ tausend Tode gestorben und haben daraus gelernt. Unsere Erfahrungen haben wir hier verewigt. Unsere „Dark Souls Komplettlösung“ ist ein erster Überlebensleitfaden für ein Spiel, das niemand tatsächlich überleben kann. Sie richtet sich vor allem an Spieler, die schnell mal frustriert sind und sich das einmalige Spielerlebnis, das „Dark Souls“ bietet, dennoch nicht entgehen lassen wollen.

Charakter-Erschaffung:

Bevor ihr euch in die dunkle und gefährliche Fantasywelt von „Dark Souls“ aufmacht, solltet ihr euren Charakter mit Bedacht wählen. Das Rollenspiel empfängt euch zwar mit einem kurzen Tutorial, doch schon nach wenigen Schritten werdet ihr den ersten Gegnern gegenüberstehen. Manche Klassen haben es deshalb zu Beginn schwerer als andere. Grundsätzlich können allerdings alle Klasse auch alle Waffen und Rüstungen tragen, sogar Zaubern darf jede Klasse! Dennoch solltet ihr euch früh für einen Spielweise entscheiden und diese mit den dafür wichtigen Attributen unterstützen. Für Alleskönner ist in Dark Souls kein Platz.

Den leichtesten Einstieg gewährt euch der Ritter. Dieser kommt mit den meisten Trefferpunkten (14) daher und verfügt zudem von Beginn an über eine solide Rüstung. Des Weiteren hat der ritterliche Held einen Heil-Zauber im Repertoire und wird im Gegensatz zu anderen Klassen nicht so leicht von den Beinen gefegt. Als schlagkräftige Alternativen bieten sich der Krieger und der Bandit an. Während der Krieger mit seinem hohen Stärke- und Geschicklichkeitswerten (13/13) schon früh massig Schaden austeilen kann, stellt der Bandit mit seiner schweren Kriegsaxt einen guten Kompromiss aus offensiven und defensiven Eigenschaften dar.

Anfänger sollten auf jeden Fall die Finger vom Dieb und dem Zauberer lassen. Beide Klasse verfügen über wenig Trefferpunkte und brauchen eine Weile, bis sich ihre Vorteile auch wirklich ausspielen lassen. So kann der Dieb durch seine kritischen Treffer später zwar saftige Schadenswerte produzieren, genau wie sein schwächlicher Zauberer-Kollege hat er am Anfang aber recht schwer. Der vom Dieb mitgeführte Generalschlüssel gewährt ihm dafür allerdings schon sehr früh Zugang zu unzugänglichen Bereichen. Wer unbedingt Zauber wirken möchte, der sollte sich an dem Kleriker oder dem Pyromancer versuchen – beide sind in der Lage, ein Schild zu führen und zusätzlich zu den Magiefähigkeiten auch mit vernünftigen Waffen in den Kampf ziehen zu können.

Mit dem Wanderer, dem Jäger und dem Wilden warten drei weitere Klassen, die für eher den fortgeschrittenen Spielern empfehlen würden.

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Die Grundlagen:

1. Leuchtfeuer, Erkundung, Aufleveln.

Es gibt ein paar wichtige Informationen zu allgemeinen Spielablauf in Dark Souls, die man unbedingt verinnerlichen sollte. Zentral für das Weiterkommen in diesem bockschweren Spiel sind die Lagerfeuer. Sie dienen als Checkpoints, funktionieren aber anders als in den meisten Spielen. Entdeckt ihr ein neues Lagerfeuer, solltet ihr sofort aktivieren, da es fortan als Spawnpunkt dient.  Rastet ihr an einem Lagerfeuer, respawnen auch alle von euch zuvor getöteten Gegner. Nur besiegte Bosse bleiben besiegt. Dieses Prinzip sollte man bei der Erforschung der Umgebung immer im Hinterkopf haben, denn wer sich durch unzählige Gegner schnätzelt und dann aufgrund einer Unaufmerksamkeit ins Grass beisst, der wird kaum Freunde mit „Dark Souls“ haben. Versucht die Lagerfeuer weniger als kurze Zwischenstopps zu verstehen, sondern mehr als eine Basis von der aus ihr die Karten (mit ihren Fallen) erkundet, die Standorte der Gegner in Erfahrung bringt und die für das Aufleveln benötigten Seelen einsammelt. Nur am Lagerfeuer könnt ihr aufsteigen, Waffen reparieren und verbrauchte Magie und Heiltränke zurückerhalten.

Besonders wichtig: Ihr könnt ein gerade entdeckten Lagerfeuer aufwerten (Leuchtfeuer entfachen) und damit die Anzahl eurer Heiltränke von 5 auf 10 erhöhen. Dazu müsst ihr allerdings in eurer menschlichen Form (Aushöhlung umkehren) sein und einen zusätzlichen Punkt Menschlichkeit mitführen. Danach habt ihr immer 10 Estus-Flakons an diesem Speicherpunkt.

Menschlichkeit hat zudem zwei weitere wichtige Funktionen. Nur in der menschlichen Form könnt andere Spieler im Online-Modus zur Hilfe rufen. Ausserdem bestimmt eure Menschlichkeit auch die Menge und Qualität an Loot, welches besiegte Gegner fallen lassen. Auch gegen Flüche seid ihr mit mehr Menschlichkeitspunkten besser gewappnet. An Menschlichkeit zu gelangen, ist nicht gerade einfach. Vor allem zu Beginn des Spiels ist sie ein seltenes Gut. Es geht allerdings das Gerücht um, dass die Ratten im Abwassersystem viel Menschlichkeit fallen lassen.

Wer bei der Erkundung stirbt, verliert zudem alle Erfahrungspunkte, die er seit dem letzten Stufenaufstieg erhalten hat. Dieses lassen sich zwar später wieder aufnehmen, doch man sollte so schnell wie möglich versuchen, sich an das ungewöhnliche Konzept von „Dark Souls“ zu gewöhnen. Der wahrscheinlich wichtigste Tipp, den man für „Dark Souls“ geben kann, lautet: Nicht kopflos losrennen, sondern vorsichtig erkunden.  Wer fette Beute gemacht hat und genug Seelen für den nächsten Stufenaufstieg gesammelt hat, der sollte lieber am Lagerfeuer aufsteigen und seine Heiltränke aufladen, als unvorbereitet um die nächste Ecke zu biegen.

2. Attribute

In Dark Souls bestimmen eure Attribute die Waffen, die ihr tragen könnt, die Anzahl der Zauber und Wunder, die ihr wirken könnt, aber auch die Beweglichkeit beim Tragen von schweren Rüstungen. Grundsätzlich unterscheidet sich Dark Souls also nicht von den in Rollenspielen üblichen Verfahrensweisen. Wer schwere Rüstung und Waffen tragen will, investiert viel in Stärke und Kondition, wer auf kritischen Schaden und Agilität setzt, investiert in Beweglichkeit usw. Ein paar Aspekte des Attributsystems möchten wir an dieser Stelle jedoch hervorheben, da man es bei ihrer Beachtung gerade zu Spielbeginn sehr viel einfacher haben kann.

  • Kondition (grüner Balken im HUD) kommt in „Dark Souls“ eine besondere Bedeutung zu, da jede von euch ausgeführte Aktion euch Kondition abzieht. Doch nicht nur Attacken, Ausweichen, Anstürmen verbraucht Konditions-Energie, sondern auch das Blocken mit dem Schild und Schwert. Wer also ohne ausreichend Kondition versucht zu blocken, der wird in „Dark Souls“ gestuned. Die Gegner nutzen das erbarmungslos aus. Mit einer offenen Flanke seid ihr schnell Geschichte. Ein solider Konditionswert verhindert solche Situationen also.
  • Wille & Wunder: Für das Wirken von Zaubern ist ein Willenswert von 10 notwendig. Wir empfehlen euch so schnell wie möglich einen Heilzauber zu erwerben, um die von euch mitgeführten Heiltränke dauerhaft zu ergänzen. Das Wunder „Heilen“ könnt ihr für 4000 Seelen bei dem Kleriker in der Ruine des „Feuerband-Schreins“ kaufen.  Hier landet ihr direkt nach dem Tutorial.  Für das Wirken von Wundern benötigt ihr zudem einen Talisman und einen Glaubenswert von 12. Anstatt euch den Talisman zu kaufen, könnt ihr direkt gegenüber des Klerikers nach einem Aufgang suchen und diesem folgen bis ihr an zwei Fahrstuhl-Schachte gelangt. Diese sind erst später benutzbar. Ihr könnt in den linken Schacht hineinspringen und werdet dort neben vielen anderen nützlichen Gegenständen auch einen Talisman finden. Habt ihr alles beisammen, könnt ihr euch von nun an 5 Mal zusätzlich heilen. In Dark Souls ein enorm wichtiger Vorteil. Für weitere Wunder müsst ihr allerdings euren Willenswert weiter steigern. Auf 12, 14 und 16 wartet je ein neuer Slot.

3. Das Kampfsystem

Das Kampfsystem von „Dark Souls“ ist präzise und komplex. Ihr müsst es meistern, um hier Erfolg zu haben. Funktionen wie das Blocken und das Parieren sind nicht optional, sondern schlichtweg überlebensnotwendig. Experimentiert, probiert und übt eurer Attacken und Defensivstrategien so lange, bis ihr sie verinnerlicht habt. Gerade zu Beginn lässt sich das Training prima mit dem „vorsichtig grinden“ –Prinzip verbinden. Sammelt Seelen indem ihr die Gegner um eurer Leuchtfeuer herum besiegt, ruht euch am Leuchtfeuer aus - Gegner respawnen - und besiegt die Gegner noch einmal. Das verschafft euch nicht nur die nötigen Seelen für einen Aufstieg, sondern übt euch im Kampf.

Gleichzeitig solltet ihr die Attacken der Gegner studieren und wissen, von wo die größte Gefahr ausgeht. Die Standard-Gegner verfügen meist über 2-3 unterschiedliche Angriffsmanöver, lassen hin und wieder aber auch mal einen unvorhergesehenen Angriff einfließen. Hinzu kommt, dass viele der Standard-Gegner auch Gebrauch von Gegenständen wie Heiltränken oder Brandbomben machen.

Letztlich kommt es auch immer auf die von euch geführte Waffe an. Auch hier gilt: experimentieren. Dolche sind zum Beispiel gegen schwer gepanzerte Gegner eher wirkungslos, während sie das bessere Mittel für Gegner mit leichten Rüstungen sind. Diese würden nämlich einem langsamen Schwertstreich mit einem Zweihänder durch ihre hohe Beweglichkeit ausweichen. Ein dickes Schild lässt sich dagegen mit einem fetten Schwert besser bearbeiten usw.

Das gleiche Prinzip gilt auch für eure Attacken. Jeder Gegner hat eine Schwachstelle. So trefft ihr zum Beispiel recht früh im Spiel auf „Dunkle Ritter“, die ein Schild tragen und dazu sehr schnell und häufig attackieren. Was zunächst als kaum zu bewältigende Aufgabe erscheint, lässt sich mit Hilfe der Sprungattacke (Richtungstaste vor + R2) leicht lösen.

Grundsätzlich gilt zudem, dass Attacken in den Rücken der Gegner ungemein effektiv sind und der Regel zum sofortigen Tod der Standard-Gegner führen. Wer also Anfangs auf die Attacken des Gegners wartet, diese blockt oder ihnen ausweicht, um dann in ihrem Rücken zu landen – der hat schon so gut wie gewonnen. Die beste Methode: Lasst den Gegner kommen und seine Angriff an eurem Schild abprallen - jetzt ist er für einen Moment ungeschützt. Umkreist ihn und stellt euch NAH hinter ihn. Ein Druck auf die R1 Taste erledigt ihn mit einer speziellen Animation. Backstabing gibt zudem Extra-Seelenpunkte.

Das Anlocken von Gegnern mit einem Bogen funktioniert in Dark Souls sehr gut und sollte schnell verinnerlicht werden. Ähnlich wie in MMORPGs könnt ihr euch einzelne Gegner aus Gruppen heraus picken und sie mit einem Pfeil pullen. Der Händler, den ihr zu Beginn in der „Untoten Stadt“ findet (sucht zwei Speerträger und zerstört die Kisten links neben ihnen), kann euch einen Bogen und Pfeile verkaufen. Eine Investition, die sich schnell bezahlt machen wird.

Die Bosse in „Dark Souls“ sind dagegen eine ganz andere Nummer, die nur mit speziellen Strategien erfolgreich bekämpf werden können. Auch manche Zwischenbosse verlangen besonnenes Vorgehen.

4. Hilfreiche Gegenstände und ihre Fundorte

Wer sich den Einstieg in Dark Souls erleichtern will, kann zu Beginn nach einigen Gegenständen suchen, die euch das spürbar Spiel erleichtern werden. Es macht zwar sehr viel mehr Spaß, selbst auf die Suche zu gehen und dem Spiel seine Geheimnisse zu entlocken - Verzweifelten bieten wir hier aber eine kleine Starthilfe an:

- Talisman am Feuerband-Schrein: Wie bereits oben erwähnt, könnt ihr direkt nachdem ihr das Gebiet verlassen habt, eine Reihe von Gegenständen in den Ruinen des Feuerband-Schreins finden. Sucht nach dem Kleriker unweit des Leuchtfeuers und dann (gegenüber) nach einem Weg, der euch ein    paar Treppen hinauf führt. Dort findet ihr zwei Fahrstuhlschächte. Lasst euch in den linken Schacht fallen und folgt dem Tunnel. Dort findet ihr mehrer Truhen - in einer wartet ein Talisman.

- Drachenschwert unter der Brücke: Rennt auf der Brücke mit dem Feuer spuckenden Drachen auf ihn zu und haltet euch rechts. Nachdem die dort positionierten Gegner vom Feuer vernichtet wurden, sucht die Treppe, die euch hinab unter die Brücke führt. Ihr gelangt in einen Raum, der auch  entweder zurück zum Leuchtfeuer in der untoten Stadt führt oder (rechte Hand) weiter unter der Vrücke hindurch. Haltet euch rechts bis ihr den Schwanz des Drache seht. Was ihr jetzt braucht, ist einen Bogen und 50 Pfeile. Ihr müsst den Schwanz des Drachen 50 Mal treffen. Danach erhaltet ihr  ein Drachenschwert, das nicht nur 200 (!!!) Schaden macht, sondern auch einen Defensiv-Buff auf euch legt.

- Ring in der Untoten Stadt: Über eine Leiter in der Untoten Stadt  gelangt ihr auf die Dächer von denen euch drei Standard-Gegner mit Feuerbomben bewerfen. Dabei handelt es sich um jene Gegner, die euch unweit des Leuchtfeuers auf der kleinen Brücke bewerfen. Sucht also diese Leiter und klettert auf die Dächer. Auf dem Holzgerüst geht an die linke, äussere Kante und schaut hinunter. Dort seht ihr bereits auf einem kleinen Vorsprung etwas leuchten. Mit einem gut abgepassten Sprung landet ihr dort und könnt einen Ring aufnehmen. Der nun heraneilende dunkle Ritter wird euch 100% ig töten - doch der Ring ist es wert. Bei niedrigen HP gibt er euch Extra-Resistenzen, die den Unterschied in harten Kämpfen ausmachen können.

 

 

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Spiele sind auch nur eine Zusammensetzung aus vielen Pixeln und Codes. Doch auf diesen Bildern hier sind die Games kaum noch wiederzuerkennen. Oder etwa doch?

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