Euer Kindle geht nicht mehr an und ihr könnt nich auf eure E-Books, E-Papers und weitere Medien zugreifen? Das kann mehrere Ursachen haben, die mit verschiedenen Lösungen verbunden sind. Hier erfahrt ihr, wie ihr euren E-Reader von Amazon wiederbeleben könnt.

 
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Die Lösungsvorschläge eignen sich sowohl für die klassischen E-Reader, Paperwhite-Modelle sowie für die Amazon-eigenen Tablets, die Kindle-Fire-Geräte.

Kindle geht nicht mehr: Batteriesymbol mit Ausrufezeichen?

Viele Probleme und Abstürze lassen sich durch einen erzwungenen Neustart beheben. Haltet dafür den Power-Button am Gehäuserand für mehrere Sekunden gedrückt und wartet, bis das Gerät neu startet.

Unter Umständen liegt gar kein Defekt am Gerät vor. Lässt sich der Reader nicht anschalten, liegt es nahe, dass der Akku einfach leer ist. Schließt das Gerät an ein Ladegerät an. Dabei sollte man etwas Geduld mitbringen. Der Bildschirm eines Kindle-Fire mit einem strapazierten Akku kann mehrere Minuten schwarz bleiben, bevor der Ladevorgang auf dem Display angezeigt wird. Ist der Akku bei einem Kindle-Reader ausgelaugt, wird häufig nur noch der Sperrbildschirm angezeigt, ohne dass das Gerät auf Tasteneingaben reagiert. Wartet nach dem Anschließen an das Ladegerät einige Minuten, bis ihr überprüft, ob der Kindle funktioniert.

Auch wenn nur noch das Ausrufezeichen mit einer leeren Batterie auf dem Bildschirm angezeigt wird, hilft es, das Gerät für einige Zeit aufzuladen. In diesem Zustand wurde das Gerät vermutlich längere Zeit nicht genutzt und ist entsprechend „tiefenentladen“. Falls das Akku-Symbol mit dem Ausrufezeichen nicht verschwindet, nutzt ein anderes Ladekabel und einen anderen Anschluss zum Aufladen. Eventuell ist das Kabel defekt. Vermeidet dabei, den Akku über einen USB-Hub am Computer aufzuladen.

Kindle Ausrufezeichen
Wird nur noch das Ausrufezeichen angezeigt, müsst ihr den Akku etwas länger aufladen (Foto: GIGA).

Um zukünftig zu verhindern, dass ihr wieder vom Batterie-Symbol mit Ausrufezeichen überrascht werdet, solltet ihr den Kindle-Reader hin und wieder aufladen, auch wenn ihr ihn für längere Zeit nicht nutzt.

Sollte sich beim Ladevorgang weiterhin nichts tun, liegt die Ursache vielleicht im Ladegerät. Beachtet beim Aufladen folgendes:

  • Die LED-Anzeige sollte während des Ladevorgangs rot oder gelb blinken.
  • Die Akku-Anzeige leuchtet grün, wenn der Kindle vollständig aufgeladen ist.

Falls eines der beiden Dinge nicht auftritt, könnte ein Defekt am Ladekabel liegen. Der Amazon Kindle ist mit einem Micro-USB-Port versehen, daher könnt ihr den Ladevorgang mit jedem aktuellen Smartphone-Ladekabel durchführen. Sollte es noch immer nicht klappen, ist vielleicht der USB-Port eures Readers defekt. Wirkt der Port lose, wenn man das Ladekabel bewegt, liegt womöglich ein Wackelkontakt vor.

  • Scheint der USB-Port defekt zu sein, solltet man das Gerät reparieren lassen.

Möglicherweise habt ihr auch einfach nur die Hintergrundbeleuchtung deaktiviert? Sucht einen beleuchteten Raum auf und überprüft, ob ihr jetzt was lesen könnt. Ist das der Fall, sucht die Kindle-Einstellungen auf und schaltet das Licht wieder ein.

Kindle geht nicht an – Probleme beim Aufladen

Bei Problemen mit dem Kindle hilft es auch, den Reader zurückzusetzen. Wenn ihr den Kindle zurücksetzt, beseitigt ihr alle Memory-Probleme, die für dieses oder ein anderes Problem verantwortlich sein könnten. Hierfür müsst ihr Folgendes tun:

  • Haltet den Power-Knopf 30 Sekunden lang gedrückt.
  • Lasst den Button los und betätigt ihn wieder, um den Reader zu starten.
  • Sollte dies nicht funktionieren, versucht das Ganze mit einem Zeitraum von 60 statt 30 Sekunden.
  • Den Reset-Vorgang sollte man nur mit voller Akkuladung durchführen.
Kindle, mit integriertem Frontlicht
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Kindle startet nicht mehr: Amazon bei defekter Hardware kontaktieren

Womöglich startet euer Reader aufgrund eines Hardware-Problems, das sich nicht so einfach beheben lässt. Der Defekt könnte beispielsweise auf dem Schaltkreis, dem Power-Knopf oder einem Bruch im Display beruhen. Im letzteren Fall ist das Gerät vielleicht eingeschaltet, der Bildschirm jedoch nicht.

Amazon Kindle: Update installieren – Anleitung

Generell ist es bei Hardwareproblemen oft schwierig, diese zu finden und auf eigene Faust zu beheben. Falls ihr glaubt, dass euer Amazon Kindle wegen defekter Hardware nicht startet, sollte ihr den Amazon-Service kontaktieren. Das Unternehmen hat für Probleme mit Fire- und Kindle-Geräten eine Kontaktseite eingerichtet. Folgendes müsst ihr tun:

  1. Klickt auf folgenden Link, um zur Kontaktseite zu gelangen.
  2. Loggt euch mit euren Anmeldedaten ein.
  3. Wählt „Jetzt chatten„.
  4. Ihr werdet mit einem Amazon-Mitarbeiter verbunden, dem ihr euer Kindle-Problem schildert.

Seid ihr noch in der Garantiezeit? In dem Fall könnt ihr vermutlich ein neues Gerät bekommen, sofern ein nicht selbst verschuldeter Hardware-Fehler vorliegt.

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