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    Paysafecard

    Martin Maciej 2

    Bei der Paysafecard handelt es sich um eine Möglichkeit, um in Online-Shops im Internet zu bezahlen. Die Paysafecard funktioniert nach dem Prepaid-Prinzip. Ihr kauft euch im Vorfeld eine Paysafecard mit einem vorgegebenen Betrag von 5, 10, 20, 50  oder 100 €. Dabei erhaltet ihr keine „Card“ im eigentlichen Sinne, sondern einen 16-stelligen Code, hinter dem sich das Guthaben verbirgt.

    Die Möglichkeit, online über Paysafecard zu bezahlen besteht bereits seit 2000. Hervorzuheben ist, dass es sich bei der Paysafecard um das erste bankenrechtlich genehmigte Zahlungsmittel in Europa handelte.

    Paysafecard: Wie funktioniert das?

    Pro Einkaufsvorgang kann in der Regel nur eine Paysafecard-PIN eingegeben werden. Ist der Zahlungsbetrag niedriger, als das Paysafe-Guthaben, verfällt dieses natürlich nicht, sondern kann unter Angabe des selben Codes verbraucht werden. Laut dem Anbieter akzeptieren inzwischen bereits 4.000 Online-Shops die Paysafecard als Zahlungsmittel. Für die Paysafecard als Online-Zahlungsmittel spricht die Sicherheit. Wollt ihr im Internet einkaufen und bezahlen, müsst ihr nicht eure Kontodaten preisgeben oder Kreditkartennummer offenbaren, sondern könnt sicher und anonym mittels Guthaben-PIN bezahlen. Zur Vermeidung von Geldwäsche können aktuell in Deutschland keine Beträge über 100 € mittels Paysafe-Guthaben bezahlt werden.

    Paysafecard: Sicher und anonym online bezahlen

    Paysafecard-Guthaben könnt ihr an über 450.000 Verkaufsstellen weltweit kaufen, darunter diverse Tankstellen oder Supermärkte. Auf dem offiziellen Webauftritt von Paysafecard könnt ihr mittels Eingabe eurer Adresse oder Postleitzahl die nächstgelegene Verkaufsstelle in eurem Ort finden.Wer nicht vor die Haustür gehen will, kann auch Paysafecard Guthaben online kaufen. Dabei solltet ihr primär den Verkaufsweg über die Paysafecard-Webseite gehen, um keinem Online-Betrüger aufzusitzen. Die Zahlung per Paysafecard wird auch von vielen Hackern verlangt, um den Computer bei einem vermeintlichen Bundestrojaner, GEMA-Virus o. Ä. freizuschalten. Im Gegensatz zur Banküberweisung oder der Zahlung per Paypal ist es bei Paysafecards praktisch unmöglich, die Zahlung nachzuverfolgen und so das verlorene Geld zurückzuerhalten, bzw. die Betrügern aufzuspüren.

    Inzwischen ist die Paysafecard Group Teil des britischen Online-Zahlungsunternehmens Skrill, früher als Moneybookers bekannt.

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