Bei Apps wie „Tinder“ ist immer wieder vom „Swipen“ die Rede. Auch bei Instagram heißt es an manchen Stellen: „Swipe up“. Was bedeutet das und in welche Richtung sollte man bei Tinder überhaupt swipen?

 
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„To swipe“ ist ein englischer Ausdruck. Wörtlich übersetzt heißt das so viel wie „schlagen“. Bei Tinder und anderen Apps macht diese Übersetzung natürlich wenig Sinn. Stattdessen lässt es sich auch mit „wischen“ übersetzen.

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29 Tinder-Bios, die mehr als nur einen Swipe nach rechts verdient haben

Ist also bei Tinder und anderen Apps die Rede vom „Swipen“, sollt ihr mit einem Finger oder auch der ganzen Hand über den Bildschirm wischen, damit etwas passiert. Im Fall von Tinder wischt ihr nach links oder rechts, um anzuzeigen, dass euch ein angezeigtes Profil gefällt oder nicht. Aber welche Richtung sollte man wählen?

  • Wenn euch ein Profil bei Tinder interessiert, wischt nach rechts. Startet am besten von der Bildmitte und zieht den Finger dann nach rechts vom Handy weg.
  • Gefällt euch hingegen nicht, was aktuell auf dem Display angezeigt wird, wischt ihr nach links.
  • Nach rechts „geswipte“ Profile werden gespeichert. Ihr könnt bei Tinder aber noch nicht loschatten, sondern müsst warten, dass ihr ebenfalls von dem Nutzer nach rechts „gewischt“ werdet. Erst dann gibt es ein „Match“ und ihr könnt ein Chat-Gespräch starten.
  • Bei Storys in Instagram, Facebook und anderen Social-Media-Apps könnt ihr nach oben „swipen“, um weitere Funktionen freizuschalten. So findet man hier etwa Emojis, die man als Reaktion zu einer Story posten kann. Auch Links können bei Instagram-Storys so versteckt werden. Ihr findet dann oft eine Aufforderung zum Wischen wie „Swipe Up“ in dem entsprechenden Beitrag.
  • Beim „WahlSwiper“ sucht ihr hingegen nicht nach Dates, sondern zeigt durch Wischen nach links oder rechts Zustimmung mit Parteiaussagen an, um vor Wahlen eine Entscheidungshilfe zu bekommen.
  • Ein „Swipe“ ist dementsprechend das Substantiv für die Wischbewegung.
  • Auch das Ziehen einer Kreditkarte durch den Schlitz an der Seite eines Bezahlgeräts kann als „swipen“ bezeichnet werden.

Ein Beispiel für eine App mit Swipe-Funktion – Der „Wahlswiper“:

WahlSwiper zur Bundestagswahl 2017 - tinderleicht deine Partei finden - Trailer

Die Anzahl an „Rechts-Swipes“ ist bei Tinder begrenzt:

„Swipe“ und „swipen“ am Handy

„Swipen“ wird nicht nur bei Social-Media-Apps, sondern eigentlich bei allen Apps als Synonym für das „Wischen“ mit dem Finger über den Bildschirm verwendet. Eingeführt wurde der Begriff von der Firma „Swype“. Neben dem Links- und Rechts-Wischen von Profilen kann mit „swipen“ auch das Schreiben am Handy bezeichnet werden, bei dem man nicht einzelne Buchstaben antippt, sondern den Finger über die Tastatur schwingt. Eine entsprechende Funktion findet sich in vielen Tastatur-Apps und kann in den Optionen freigeschaltet werden. Mit ein wenig Übung kann man mit der Swipe-Funktion oft schneller und eleganter Schreiben als beim mühevollen Antippen jedes einzelnen Buchstabens.

Wie oft nutzt ihr verschiedene soziale Netzwerke?

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