Stöbert man in sozialen Netzwerken wie Instagram oder TikTok, findet man dort viele Beiträge mit Hashtags wie „follow for follow“, „fff“ oder auch „f4f“. Was bedeutet das, was bringt das und ist das sinnvoll?

 
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Auch in direkten Nachrichten von meist fremden Nutzern wird oft der Ausdruck „follow for follow“ verwendet. In der Regel wurde man von einem Nutzer, der das schreibt, gerade erst als Freund hinzugefügt. Die Nachricht kommt dabei meist aus heiterem Himmel.

Was heißt „follow for follow“ und was bringt das? (Instagram, TikTok, Twitch)

Auf Deutsch übersetzt bedeutet „follow for follow“ „folgen fürs Folgen“. Dahinter steckt also das Prinzip „Ich folge dir, nun folge auch mir“. Der Absender bittet euch also darum, seinem Social-Media-Auftritt zu folgen, nachdem er euch ebenfalls abonniert hat. Der Sinn dahinter ist, dass man seine Follower-Zahlen gegenseitig hochpusht.

Auch ein Weg, um seine Nutzerzahlen schnell aufzupolieren:

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Zwar ist das „F4F“-Prinzip ein einfacher Weg, um seine Follower-Zahlen schnell aufzuhübschen, allerdings stellt sich die Frage, wie nachhaltig dieser Aufbau ist. Schließlich folgt man einem Konto auf diesem Weg nicht wegen seiner Inhalte. So ist die Gefahr hoch, dass man schnell einen Stamm von „Zombie“-Followern aufbaut, die überhaupt nicht mit den eigenen Beiträgen interagieren.

Folgt ihr zudem jemandem, der euch eine „Follow for follow“-Anfrage schickt, wisst ihr nicht, ob euch der Nutzer einfach wieder entfolgt, nachdem ihr seinen Kanal abonniert habt. Dieses Prinzip ist in sozialen Netzwerken auch als „Follow/Unfollow“ bekannt. Werdet ihr also von einem unbekannten Nutzer bei Instagram und Co. geaddet, versprechen sich diese meist davon, dass ihr ihnen lediglich „zurückfolgt“. Meist sind solche Nutzer darauf bedacht, selbst nur wenigen anderen Kanälen zu folgen, sodass ihr am Ende nichts von eurem Follow habt.

Ähnlich funktioniert auch das „Like for Like“-Prinzip. Hier wünschen sich Nutzer, dass ihr deren Beiträgen ein „Gefällt mir“ verpasst. Im Gegenzug wird versprochen, dass auch eure Beiträge gelikt werden.

Grundsätzlich verzichten solltet ihr auf Drittanbieter-Apps, die euch versprechen, automatisch Nutzern bei Instagram und Co. zu folgen. Meist müsst ihr euren Account mit solchen Diensten verknüpfen. Dabei weiß man jedoch nicht, an wen man seine Zugangsdaten weiterleitet. Zudem ist der unnatürliche Aufbau von Nutzerzahlen laut Nutzungsbedingungen der meisten Social-Media-Apps untersagt. Ihr riskiert also, dass euer Konto vorübergehend gesperrt oder sogar ganz blockiert wird.

„Follow for follow“: Ist das sinnvoll?

Ihr solltet eure Beiträge also nur sparsam mit entsprechenden Hashtags wie „#f4f“ oder „#fff“ versehen. Für einen langfristigen Erfolg bei Plattformen wie TikTok und Instagram solltet ihr euch viel mehr auf spannende und einzigartige Inhalte konzentrieren. Diese Tipps helfen dabei:

Follower, die von selbst auf euch aufmerksam werden, sind viel wertvoller als künstlich aufgebaute Fan-Zahlen. Habt ihr Nutzer überzeugen können, teilen sie schließlich viel eher eure Inhalte. So werden Beiträge wiederum deren Freunden angezeigt, die euch ebenfalls folgen können. Schneeballartig baut ihr so eine zufriedene und vor allem lebendige Fan-Basis auf.

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