Die besten Helden-Shooter, die ihr unbedingt spielen müsst

Lisa Fleischer

Team Fortress und zuletzt Overwatch haben es vorgemacht, jetzt springen immer mehr Entwickler auf den Genre-Zug auf: Die Rede ist von den Helden-Shootern, die vor allen im aktuellen Spielejahr verstärkt auf den Markt drängen. Welche Helden-Shooter zu den Besten gehören, und welche kommenden ihr unbedingt ausprobieren solltet, haben wir für euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Die besten Helden-Shooter, die ihr unbedingt spielen müsst

Mit Overwatch hat Blizzard nicht nur einen hervorragenden Shooter für Anfänger und erfahrene Zocker gleichermaßen geschaffen, sondern auch ein ganz neues Genre gefestigt: Die Helden-Shooter. Gut, ganz so neu ist die Idee dann allerdings doch nicht, mischt Blizzard dafür einfach schon bestehende Elemente aus dem First-Person- und Arena-Shooter-Genre mit den momentan sehr beliebten MOBAs. Dennoch ist Overwatch Vorreiter für eine ganze Generation neuer Spiele. Wir haben für euch die wichtigsten, schon erschienen Spiele zusammengefasst, und wagen einen Ausblick auf kommende Vertreter des Genres, die ihr euch ansehen solltet. Aber erstmal das Grundlegende:

Was ist ein Helden-Shooter?

Zwar wird der Begriff „Helden-Shooter“ aktuell inflationär für alles genutzt, was zwar MOBA-Elemente aufgreift, aber im eigentlichen Sinne kein MOBA ist. Allerdings ist es dann doch nicht ganz so einfach. Denn auch wenn euch Spiele wie Paragon im Unterschied zu klassischen MOBAs wie League of Legends oder DotA 2 aus der 3rd-Person-Perspektive begrüßen, sind sie in ihren Strukturen eben doch MOBAs. Ganz anders sieht es zum Beispiel im Falle Overwatch und Battleborn aus. Der feine Unterschied liegt vor allem im Aufbau und Gameplay.

Overwatch_Kontrollpunkt

In MOBAs ist es häufig eure Aufgabe, mit der Unterstützung von KI-gesteuerten Minions die Basis der Gegner zu zerstören. Dazu greift ihr auf mehreren Lanes erst einmal Türme an, welche die Basis verteidigen. In MOBAs setzt ihr außerdem häufig Items zu eurer Stärkung ein oder verlasst euch anderweitig auf ein System, das euren Helden über die Dauer des Spiels strategisch an die Situation anpasst. Helden-Shooter bieten dies zumindest in den meisten Fällen nicht, sondern bedienen sich an dem Gameplay des Shooter-Genres. Statt der Top-Down- gibt es hier die First- oder Third-Person-Perspektive, und ihr zockt diverse Modi auf Karten, die von klassischen Shootern inspiriert sind und in ihrem Aufbau wesentlich offener sind als die von Objectives begrenzten Karten eines MOBAs.

Ein Helden-Shooter ist also eher ein Shooter – allerdings spielt ihr dort keinen Standard-Kämpfer, den ihr mit unterschiedlichen Waffen ausstatten könnt, sondern sucht euch einen der vielzähligen Helden aus. Die hohe Menge der sehr unterschiedlichen Charaktere ist ein wichtiges Merkmal für Helden-Shooter und ein zentraler Bestandteil, wenn es um die strategische Tiefe eines Titels geht. Die Waffen und Fähigkeiten der Helden sind vorgegeben und können von euch nicht verändert, sondern nur in Ausnahmefällen mit Items oder durch Einnehmen von Objectives gestärkt werden. Das hat den Vorteil, dass die Einstiegshürde für einen Helden-Shooter wesentlich geringer ist als bei normalen Shootern.

Das Genre der Helden-Shooter ist, trotz des frühen Vorbilds mit Team Fortress, noch relativ neu und könnte sich demnach mit den kommenden Spielen noch verändern.

Auf den nächsten Seiten erfahrt ihr, welche schon erschienen Helden-Shooter sich lohnen und welche ihr in Zukunft im Auge behalten solltet.

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