MacBook: Dieses Surface-Feature möchte Apple kopieren

Florian Matthey 9

Wie könnte das MacBook der Zukunft aussehen? Vielleicht ja ein bisschen wie Microsofts Surface Book: Apple hat zumindest eine Konstruktion erfunden, die an das Scharnier des 2-in-1-Notebooks erinnert.

MacBook: Dieses Surface-Feature möchte Apple kopieren
Bildquelle: GIGA.

MacBook-Design seit vielen Jahren quasi unverändert

Das Design von MacBooks hat sich seit vielen Jahren so gut wie gar nicht verändert – in erster Linie ist es in dieser Zeit nur immer dünner geworden. Beim MacBook Pro ist 2016 die Touch Bar hinzugekommen, die für viele Benutzer aber in erster Linie ein nettes Gimmick ist, die Bedienung des Gerätes also nicht grundlegend verändert.

Trotz Beteuerungen aus Cupertino, die in die gegengesetzte Richtung gehen, gibt es immer wieder Gerüchte, denen zufolge Apple an einem Touchscreen-Mac arbeiten könnte – vielleicht dann mit der Möglichkeit, sowohl macOS als auch iOS zu nutzen. Vielleicht werde Apple die Betriebssysteme auch verschmelzen lassen. Am Wochenende tauchte ein Gerücht um ein entsprechendes Gerät mit dem Codenamen „Star“ auf, wobei es sich dabei möglicherweise doch nur um ein iPhone mit ungewöhnlichem Codenamen handelt.

Apple-Patent beschreibt MacBook mit Surface-Book-Scharnier

Apple scheint in den Laboren in Cupertino auf jeden Fall mit verschiedenen Konzepten zu experimentieren, wie eine beim Europäischen Patentamt angemeldete Erfindung zeigt. Dort beschreibt Apple eine Konstruktion eines MacBook-Scharniers, die aus demselben Material wie das sonstige Gehäuse besteht – einzelne Segmente würden ineinander greifen und so einen flexiblen Teil des ansonsten steifen Gehäuses ermöglichen. Das hört sich nicht nur so ähnlich an wie Microsofts Surface Book – in der dem Patent beiliegenden Zeichnung sieht es auch sehr ähnlich aus.

Zum Vergleich seht ihr die Konstruktion des Surface Book im Video:

Surface Book 2 vorgestellt: Die Highlights des neuen 2-in-1-Notebooks.

Wird das MacBook doch noch zu einem Touchscreen-Mac?

Eine solche Konstruktion würde ein Bewegen des Displays in beide Richtungen ermöglichen – also nicht nur ein „Zuklappen“ des MacBook, sondern auch ein weiteres Aufklappen, bis das Display letztendlich die Unterseite des zweiten Gehäuseteils berührt. Auf eben diesem Wege ließe sich das Gerät dann auch als Tablet verwenden. Das ist eine von mehreren Ideen, wie ein MacBook in Zukunft mehr „Touch-Elemente“ bekommen könnte – wie eine andere aussieht, zeigt unsere Bilderstrecke.

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9 Bilder
Evolution des Apple MacBook Pro: Sehen wir 2018 das MacBook Touch?

Ob die Surface-Book-ähnliche Idee letztendlich zu einem fertigen Produkt werden wird, bleibt abzuwarten. Apple arbeitet an dem Konzept bereits seit 2013, hat der Patentbeschreibung seitdem aber immer wieder neue Passagen hinzugefügt – was zeigt, dass es sich nicht um eine einmalige und schnell wieder verworfene Idee handelt.

Apple selbst betont hingegen immer wieder, dass ein Touchscreen-Mac keine gute Idee sei. Allerdings hat das Unternehmen in der Vergangenheit schon öfters anders gehandelt, als es Ankündigungen zunächst vermuten ließen. Beispielsweise greift das Argument, dass Menschen kein aufrecht stehendes Touchscreen-Display verwenden wollten, seit der Veröffentlichung des iPad Pro mit Smart Keyboard nicht mehr.

Quelle: Patently Apple via 9to5Mac

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