Mobile-Gaming wird immer beliebter. Damit ihr unterwegs aber nicht nur auf euer Smartphone zurückgreifen müsst, bieten jetzt immer mehr Unternehmen einen eigenen Gaming-Handheld an. Die Nintendo Switch hat den Anfang gemacht und jetzt mischt auch Razer mit.

 
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Was kann die Switch-Alternative von Razer?

Die Nintendo Switch bekommt langsam immer mehr ernst zu nehmende Konkurrenz. Jetzt kündigt Razer in Zusammenarbeit mit Qualcomm und dem US-Mobilfunkprovider Verizon eine eigene Mobilkonsole an. Sie trägt den Namen Razer Edge 5G und soll Hochleistungs-Gaming für unterwegs ermöglichen (Quelle: Verizon)

Aktuell gibt es noch nicht viele Informationen zu der Switch-Alternative. Verizon gibt lediglich an, dass ihr Games herunterladen und lokal zocken, von eurer Konsole streamen oder direkt über die Cloud spielen könnt. Das soll mithilfe der namensgebenden 5G-Ultra-Breitband-Technologie möglich werden.

Die Konsole erinnert damit an den kürzlich vorgestellten Handheld von Logitech, der ebenfalls voll auf Cloud-Gaming setzt. Der Logitech-Handheld ist dabei allerdings auf eine WLAN-Verbindung angewiesen. Razer hätte hier mit 5G-Unterstützung die Nase vorne.

Razer Edge 5G wird auf der RazerCon vollständig enthüllt

Auch der erste Trailer im Tweet eines PR-Managers von Verizon gibt nur einen kurzen Ausblick auf das Design. Der Handheld basiert dabei auf dem Entwickler-Kit Snapdragon G3x Gen 1 von Qualcomm. Auf dessen Grundlage können andere Entwickler ihre eigenen Mobilkonsolen herstellen, so wie es jetzt mit der Razer Edge 5G der Fall ist.

Ein Prototyp von Qualcomm ist dabei mit einem 6.000-mAh-Akku, einem OLED-Panel mit 120 Hertz und einer Full-HD-Webcam ausgestattet. Die genauen technischen Details des Razer-Handhelds sind allerdings nicht bekannt (Quelle: heise online). Mehr Informationen soll es erst während der RazerCon am 15. Oktober geben.

Noch ist außerdem unklar, ob die Razer Edge 5G auf der ganzen Welt erscheinen wird. Verizon operiert schließlich hauptsächlich in den USA. Für einen Release in Deutschland könnten sich Razer und Qualcomm dann mit einem ansässigen Mobilfunkprovider zusammentun.