Der Mac bekommt mit dem künftigen macOS Ventura, also macOS 13, eine umfassende Renovierung verpasst. Allerdings werden davon nicht alle Nutzerinnen und Nutzer profitieren, denn Apple zeigt sich ziemlich anspruchsvoll. Zahlreiche bisher unterstützte Macs werden nämlich nicht mehr dabei sein.

 
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macOS Ventura: Apples knallharte Kompatibilitätsliste

Ein neuer Name und viele neue Funktionen und Verbesserungen. Der erste Blick auf macOS Ventura macht Lust auf mehr. Doch was Apple auf der Keynote zur WWDC nicht direkt erwähnte, wird jetzt zur traurigen Gewissheit. Einige Macs müssen verzichten und verharren auch weiterhin bei macOS Monterey (Quelle: Apple). Grundsätzlich kompatibel zu macOS 13, also Ventura, sind demnach die folgenden Modelle:

  • iMac 2017 und neuer
  • Mac Pro 2019 und neuer
  • iMac Pro 2017
  • Mac mini 2018 und neuer
  • MacBook Air 2018 und neuer
  • MacBook 2017
  • MacBook Pro 2017 und neuer

Wer noch ältere Hardware besitzt, der muss sich leider im Verzicht üben. Bedauerlich, denn macOS Monterey war noch genügsamer, lief noch auf älteren Rechner wie beispielsweise allen iMacs ab Ende 2015, MacBook Air und Pro durften gleichfalls noch aus dem Jahr 2015 stammen. Beim Mac mini akzeptiert das System die Modelle ab Ende 2014 und auch der bekannte Mac Pro im schwarzen Tubus aus dem Jahr 2013 funktionierte auch noch, wird jetzt aber aufgegeben.

Eine Übersicht über die neuen Features von macOS Ventura:

Apple stellt macOS Ventura vor

Apples Intel-Rechner haben bald ausgedient

Einerseits bedauerlich, anderseits nachvollziehbar, denn Apple wird sich in Zukunft vermehrt den Macs mit hauseigenen Chips widmen. Macs mit Intel-Prozessoren geraten dann vermehrt ins Abseits. So wird beispielsweise die neue automatische Diktierfunktion von macOS Ventura nur bei Macs mit M1-Chip und neuer unterstützt, auf Intel-Rechnern läuft das Feature somit nicht.

Aktuell erhalten zunächst zahlende Entwickler auf macOS 13 Ventura, im Juli folgt die kostenlose Beta und im Herbst dann das Release der fertigen Version. Wenn ihr also noch einen älteren, nicht mehr unterstützten Rechner besitzt und die neuen Features gerne hättet, führt der Weg nicht an einem Hardware-Upgrade vorbei.