Die ARD stellt eine beliebte Sendung des Nachtprogramms zwar nicht auf das Abstellgleis, gönnt ihr aber überraschend eine mehrmonatige Sommerpause. Erstmals seit Einführung im Jahr 1995 läuft stattdessen eine andere Sendung nach Mitternacht. Einen Grund nennt die ARD auch.

 
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ARD: Nachtmagazin in Sommerpause geschickt

Über den Sommer hinweg müssen sich Nachtschwärmer bei der ARD umstellen. Erstmals seit der Einführung des Nachtmagazins vor 27 Jahren wird es die Nachrichtensendung über den Sommer hinweg nicht geben. In den Monaten Juli und August steht stattdessen eine Sommerpause für das Moderationsteam rund um Susanne Stichler an. Die ARD hat die Pause mittlerweile bestätigt und auch einen Grund für den temporären Wegfall genannt.

Laut ARD sind Umbauarbeiten im Studio der Grund dafür, warum es in den nächsten Wochen kein Nachtmagazin geben wird. Man möchte die so „freigesetzten Kapazitäten“ dafür nutzen, um den Ausbau von Tagesschau24 voranzutreiben (Quelle: DWDL). Statt des Nachtmagazins läuft deswegen eine zehnminütige Tagesschau nach Mitternacht, die sich günstiger produzieren lässt. Tagesschau24 soll den Plänen des NDR zufolge zur „ersten Adresse für die kontinuierliche Versorgung mit aktueller Information“ werden.

Der Umbau von Tagesschau24 zu einem vollständigen Nachrichtensender war im Februar 2022 beschlossen worden. Von einem Aus für das Nachtmagazin ist nach jetzigem Kenntnisstand aber nicht auszugehen.

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Nachtmagazin kehrt im September zurück

Von der Sommerpause abgesehen, hat die ARD keine weiteren Änderungen bezüglich des Nachtmagazins angekündigt. Die Sendung wird also im September zurückkehren und mit einer Laufzeit von 20 Minuten zwischen Mitternacht und 1 Uhr gesendet. Auch am Moderationsteam dürfte sich nichts ändern. Neben Susanne Stichler führen also weiterhin Anna Planken, Constantin Schreiber und Kirsten Gerhard als Hauptmoderatoren durch die Sendung.