Die neue OLED-Switch von Nintendo hat ein potenzielles Problem, das es beim alten LCD-Modell nicht gibt: Burn-in. Im Handbuch der Konsole findet sich jedoch ein Hinweis, wie sich das Ausbrennen der Pixel vermeiden lässt, den alle Technik-Experten jedoch schon längst kennen dürften.

 

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Hinweis zum Burn-in bei der OLED-Switch: Handbuch enthält einen Tipp

Die neue OLED-Switch ist seit wenigen Tagen im Handel und sorgt bei den Spielern für gemischte Gefühle. Einige hatten sich schlichtweg mehr von einer neuen Nintendo-Konsole erhofft und finden, dass die OLED-Version zu teuer ist – andere hingegen sind sehr zufrieden mit dem Konsolen-Upgrade und den Änderungen, die Nintendo vorgenommen hat.

Doch viele Nutzer der neuen OLED-Switch stellen sich seit dem Konsolenwechsel eine wichtige Frage: Wie sieht es eigentlich mit Burn-in aus? Das Display-Problem tritt vor allem bei OLED-Panels auf und beschreibt ein permanentes Einbrennen statischer Bildinhalte.

Ist ein OLED-Bildschirm wirklich immer besser als ein LCD? Wir verraten euch die Vor- und Nachteile beider Display-Technologien im Video: 

LCD vs. OLED: Was ist wirklich besser? – TECHfacts

Mit anderen Worten: Es besteht die Möglichkeit, dass auf eurer OLED-Switch irgendwann eine Art Geisterbild auf dem Bildschirm liegt, wenn ihr sie nicht richtig benutzt. Um genau diesem Phänomen zuvorzukommen, hat Nintendo im Handbuch der OLED-Switch einen entsprechenden Nutzungshinweis vermerkt, der das Burn-in-Risiko verringern soll:

„Um das Risiko des Einbrennens von Bildern auf dem OLED-Bildschirm zu minimieren, solltet ihr die Standardeinstellungen des Systems für den Ruhezustand nicht deaktivieren und darauf achten, dass das gleiche Bild nicht über einen längeren Zeitraum auf dem OLED-Bildschirm angezeigt wird.

Mit anderen Worten: Achtet darauf, dass ihr eure Switch im Handheld-Modus nicht zu lange am Stück nur das Konsolenmenü oder statische Bilder in Spielen anzeigen lasst. Auf diese Weise nutzen sich alle OLED-Pixel hoffentlich in etwa gleichstark ab und es tritt kein Burn-in-Effekt auf.

OLEDs haben ein Ablaufdatum

Die Krux an der Sache: OLEDs haben immer eine endlich Lebensdauer. Diese liegt bei etwa 20.000 Stunden bei maximaler Helligkeit. Die kleinen Leuchtdioen nutzen sich mit zunehmender Dauer immer weiter ab und verlieren nach und nach an Strahlkraft.

Aber sind wir mal ehrlich: 20.000 Stunden sind schon echt viel Holz! Umgerechnet wären das etwa 833 Tage, also 2 Jahre und 4 Monate, die ihr durchgehend mit eurer OLED-Switch spielen könntet, bevor das Display den Geist aufgibt – vorausgesetzt ihr nutzt alle Pixel gleich stark ab.

Zum Schluss ein kleiner Tipp: Wer diesen Effekt verlangsamen will, kann schlichtweg die Display-Helligkeit der OLED-Switch etwas reduzieren. So verlängert ihr die Lebensdauer der OLEDs.

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