In Verdansk'84 ist einiges neu, doch es gibt Glitches die wollen einfach nicht aus Call of Duty: Warzone verschwinden. Erneut gelingt es Spielern vom Erdboden zu verschwinden und anderen das Spiel zu verderben.

 

Call of Duty: Warzone

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Der 1. Platz der ewig wiederkehrenden Glitches in Call of Duty: Warzone gebührt zwar eindeutig dem Stim-Glitch, doch der in Verdansk'84 wiederentdeckte Glitch gehört auf den Fall in die Top 5. Das Nuke-Event hat Verdansk zwar ins Jahr 1984 zurückgeschickt. Wall-Glitches waren aber auch schon in den 80ern bei Cheatern hoch im Kurs.

Verdansk ‘84 Trailer | Call of Duty: Warzone

Der unsichtbare Feind

Wie auch bei den früheren Varianten des Wall-Glitches, finden Spieler Orte, an denen sie mit mehr oder weniger Aufwand hinter Wände oder unter die Map gelangen. Von dort können sie auf ahnungslose Spieler schießen und diese ausschalten. Betroffene Spieler können erst in der Killcam feststellen, wie es sie erwischt hat.

Zwar ist es technisch gesehen kein Cheaten einen Exploit zu nutzen (die Nutzungsbedingungen verbieten es natürlich trotzdem und die Wall-Glitches werden mit „Kartenlöchern“ sogar explizit genannt), die Intention und das Ergebnis sind aber identisch. Spieler verderben anderen das Spielerlebnis, indem sie schummeln.

Wie in Harry Potter

Das alte Verdansk hatte mehrere Orte, an denen ein Wall-Glitch genutzt werden konnte. Häufig wurde ein Fahrzeug so platziert, dass die Animation zum Aussteigen den Spieler durch eine Wand brachte. Wie ein Reddit-Post zeigt, ist das in Verdanks'84 zumindest am Flughafen weit weniger aufwendig. Dort gibt es eine Stelle, wo Spieler einfach durch die Wand gehen können, ganz wie es in Harry Potter zum Gleis 9 3/4 geht.

Auch am Stadium gibt es ebenfalls die Möglichkeit, unter die Map zu gelangen, wie dieser Clip zeigt. Verdansk'84 ist noch nicht mal eine Woche alt, es ist also denkbar, dass es noch weitaus mehr solcher Stellen gibt und diese nun nach und nach entdeckt werden.

Für Spieler besteht kaum die Möglichkeit, sich gegen diese Cheater zu wehren. Schnell das Weite zu suchen scheint wohl das Beste, der Bewegungsspielraum unter der Map ist nämlich begrenzt. Ansonsten bleibt nur noch der Ingame-Report.