Mit dem letzte Update für Call of Duty: Warzone führte Infinity Ward eine neue Art von „Bounty“-Aufträgen ein. Das sie die alten Aufträge damit ersetzten, haben sie den Spielern jedoch nicht verraten.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

Mit Patch 1.20 hat sich einiges getan in Call of Duty: Warzone, beziehungsweise Modern Warfare. Eine Neuerung ist der neue Kopfgeld-Auftrag (Bounty Contract) mit dem Namen „Most Wanted“. Aktiviert ihr diesen Auftrag werdet ihr für alle Spieler auf der Karte als Ziel markiert, überlebt ihr die Ablauf-Zeit, dürfen alle gefallenen Teamkameraden zurück ins Spiel.

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Das klingt unterm Strich nach einer netten Ergänzung für das Spiel. Unter hohem Risiko als letzter Überlebender das ganze Team zurückzuholen, kann sich in einigen Situationen sicherlich lohnen. Das Aufsammeln des Auftrages ist ja eh optional. Wer auf die John Wick-Nummer keine Lust hat, kann ja einfach die normalen Bounties machen. Nun ja, eben das geht nicht mehr.

Der „Most Wanted“-Auftrag ersetzt nämlich alle normalen Bounties. In der ersten Variante der Patch-Notes war das jedoch nicht wirklich deutlich, mittlerweile wurde die Wortwahl angepasst. Den Spielern ist es natürlich schon eher aufgefallen und im Reddit ist die Aufregung groß.

Einige sind einfach nur sauer und schreiben wie spaceshipcommander: „Die haben ernsthaft Meetings darüber, wie das Spiel kaputtmachen können und dann machen sie es.“ Andere erklären auch, warum sie die Entscheidung für schlecht halten, so schreibt Rickdaddy47: „Für mich waren Bounties ein gutes Mittel, um das Spiel zu beschleunigen. Es waren meine Lieblingsaufträge.“

Auch der ehemalige CoD-Profi und Streamer Tyler „TeePee“ Polchow ist nicht sehr begeistert:

Mit der Entscheidung die Bounties auszutauschen sind viele Spieler nicht einverstanden. Auch über die Auswahl der Playlists in Modern Warfare wird viel diskutiert, genau wie über das Fernbleiben der Duos für Warzone. Das Infinity Ward nicht Dutzende Modi und Playlists anbieten kann, ist klar, da sie sonst die Spieler zu sehr aufteilen würden und so die Wartezeiten verlängern. Die häufigen Änderungen (auch an den Playlists) sollen vermutlich Abwechslung bieten. Wie kommt diese Vorgehen bei euch an? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.