Die amerikanische Drogenbehörde DEA hat eine Liste mit Emojis veröffentlicht, die nach ihrer Meinung vor allem bei Drogenkäufen verwendet werden. Die Liste soll Eltern helfen, mögliche Deals ihrer jugendlichen Kinder auf dem Smartphone zu durchschauen.

 
Social Media: Abkürzungen, Memes & Emojis
Facts 

Drogen-Emojis: DEA veröffentlicht Symbol-Liste

Die Drug Enforcement Administration (DEA) hat eine Liste aufgesetzt, mit der Eltern und Erzieher über Emoji-Codes für Drogen aufgeklärt werden sollen. Nach Ansicht der Behörde würden Jugendliche verstärkt zu Symbolen greifen, um Drogendeals in die Wege zu leiten. Auch Dealer selbst würden auf Emojis setzen, um ihre Ware anzupreisen. Erziehungsberechtigte sollten die Codes kennen, da Drogengeschäfte laut DEA verstärkt über das Smartphone und soziale Medien ablaufen.

Ein harmloses Ahornblatt, das von der kanadischen Flagge bekannt ist, steht der DEA zufolge ganz allgemein für Drogen. Eine hohe Potenz der Substanzen soll durch eine Rakete, Bombe oder Explosion gekennzeichnet sein. Bei besonders großen Lieferungen kommt der DEA zufolge ein Keks-Emoji zum Einsatz.

Auszug aus den „Emoji Drug Codes“. (Bildquelle: DEA)

Sehr viel spezifischer werden die Emojis, wenn es um bestimmte Drogen geht. Bei Cannabis spielen der amerikanischen Drogenbehörde zufolge eher Baum-, Wind- und Feuer-Symbole eine Rolle, während Kokain-Deals unter anderem durch fallenden Schnee oder Eisflocken-Emojis signalisiert werden. Bei Heroin soll die Symbolik nicht ganz so eindeutig sein. Ein braunes Herz oder ein Drache könnte auf die Droge hinweisen.

Ein Tabletten-Emoji könnte laut den „Emoji Drug Codes“ für Drogen und Schmerzmittel wie Percocet, Adderall oder Oxycodon genutzt werden (Quelle: DEA).

Emojis können auch ganz anders aussehen:

Windows: Microsoft gestaltet Emojis neu

DEA: Drogen-Emojis verändern sich weiter

Die Drogenbehörde räumt ein, dass es sich bei den Emoji-Codes nicht um eine für alle Zeiten festgelegte Symbolik handelt. Die Emojis könnten sich immer wieder verändern. Zudem handele es sich nur um eine repräsentative Auswahl, die bei Ermittlungen gefunden werden konnten.