Wer PC-Spiele auf hohen Einstellungen spielen will, der braucht auch gute Hardware – Tja, das war einmal! Das Gaming-Erlebnis unterwegs – Hardware-ungebunden – weiterzuführen ist Teil der Zukunft. Dazu verfolgt Microsoft schon seit längerem den Ansatz des sogenannten xCloud-Service.

 
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Update vom 21.04.2021:

Nun sind auch Besitzer von Windows-PCs und Apple-Geräten an der Reihe. Damit macht Microsoft die Ankündigung wahr und erweitert seinen xCloud-Service um besagte Geräte. Ausgewählte Spieler, die über eine Gamepass-Ultimate-Mitgliedschaft verfügen, erhielten bereits Einladungen im Rahmen einer eingeschränkten Betaphase.

Anders als bei Android-Geräten läuft das Streaming-Angebot aber nicht über eine eigene App. Um Zugriff auf die Spiele-Inhalte zu bekommen, loggt ihr euch auf dem entsprechenden Gerät über euren Webbrowser des Vertrauens ein. Über eine eigene Landing-Page erhaltet ihr anschließend Zugang.

Solltet ihr nicht auf eine Steuerung per Touch zurückgreifen wollen, ist ein kompatibler Bluetooth- oder USB-gebundener Controller Voraussetzung. Um alle Spieler zügig an Bord zu holen, werden weitere Einladungswellen im Laufe der nächsten Monate folgen.

Update vom 15.02.2021: Ende 2020 kündigte Microsoft bereits an, dass man seinen Streaming-Service xCloud in Zukunft auf weiteren Plattformen anbieten möchte. Sowohl iOS-Geräte als auch PC-Spieler sollen dann von Microsofts Game-Streaming-Service Gebrauch machen können. Bislang ist die Funktion Android-Geräten vorbehalten. Die zusätzlichen Geräte können via Xbox-App oder direkt über den Webbrowser auf xCloud Zugriff erhalten.

Nun hat das Magazin The Verge erste Bilder und zusätzliche Infos von einigen Insidern erhalten. So sollen die Mitarbeiter bereits eine erste Web-Version testen.

Originalartikel:

Xbox Game Pass: Microsoft bietet Cloud-Funktion auf iOS und PC an

Mit dem Xbox Game Pass hat Microsoft seinen Abo-Service im Angebot, der es Spielern erlaubt für 9,99 Euro im Monat auf dem PC und der Xbox über Hundert Spiele zu spielen.

Abonnenten des etwas teureren Ultimate-Abos haben zudem Zugriff auf xCloud: Microsofts Game-Streaming-Funktion. Über eine App können sich die Spiele dann via Streaming auch auf dem Android-Handy gespielt werden. Latenz und Bildqualität sind dann jedoch von der eigenen Internetverbindung abhängig.

Xbox Game Pass

Xbox Game Pass

Entwickler: Microsoft Corporation

In einem Blogeintrag hat Microsoft nun angekündigt, dass man diese Funktion für weitere Plattformen zur Verfügung stellen will. So sollen im Frühjahr 2021 auch iOS- und PC-Spieler xCloud nutzen können, wenn sie Ultimate-Abonnent des Xbox Game Pass sind.

Auf diese Weise könnten Spieler, die einen Gaming-PC ihr Eigen nennen, noch vor dem Abschluss des Downloads anfangen, neue Spiele zu spielen. Da der Spielstand mit dem Microsoft-Account verknüpft ist, kann man nach dem Abschluss des Downloads nahtlos weiterspielen.

PC-Spieler können xCloud im Frühjahr 2021 dann über die Xbox App oder über den Browser aufrufen, iOS-Nutzer bekommen keine eigene App, können den Dienst jedoch ebenfalls über den Webbrowser nutzen.

Ein eigener Gaming-PC zum Sparpreis? Wir haben uns der Herausforderung gestellt:

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Spieler ohne passende Gaming-Hardware bekommen dank des Features erstmals die Möglichkeit, entsprechende Spiele dennoch direkt auf dem PC nachzuholen. Auch Ultrabooks oder Convertibles werden auf diese Weise quasi zum Gaming-PC – und können beispielsweise am Wochenende problemlos mit zu den Eltern genommen werden.

Game-Streaming auf dem PC: Microsoft zieht endlich nach

Dank Streaming-Diensten wie Nvidia GeForce Now und Google Stadia haben PC-Spieler schon seit Längerem die Möglichkeit, ihre Spiele auch auf schwächere Geräten zu spielen. Einziges Manko: Die Spiele müssen vorab gekauft werden.

Beim Xbox Game Pass Ultimate haben die Abonnenten Zugriff auf über 100 Spiele, die sie ohne weitere Zuzahlung streamen können.

Auch Konkurrent Google Stadia hatte sich viel auf die Fahnen geschrieben:

Viele Nutzer des Ultimate-Abos hatten sich bereits gewünscht, dass Microsoft die xCloud-Funktion auf weiteren Plattformen ausrollt – Anfang des kommenden Jahres geht ihr Wunsch dann endlich in Erfüllung. Wie gut die Funktion dann funktioniert, bleibt abzuwarten. Auf Android-Handys sind die Erfahrungen bislang eher durchwachsen.