Hatte Apple im April nicht irgendetwas vergessen, als man uns den neuen iMac 2021 vorstellte? Richtig, ein größeres Modell, was den bisherigen 27-Zöller adäquat ersetzt. Stellt sich die Frage: Wie lange braucht Apple dafür noch? Die Antwort dürfte nicht unbedingt gefallen.

 

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Apple setzt voll und ganz auf Macs mit hauseigenem Prozessor, Intel-CPUs sind dagegen Geschichte. Klingt gut, stimmt so aber leider nicht. So „vergaß“ man jüngst im Frühjahr neben dem neuen iMac mit M1-Chip und 24-Zoll-Display, gleich noch ein Modell mit größerem Bildschirm vorzustellen. Das Intel-Modell mit 27-Zoll-Display ist veraltet, bleibt aber noch immer im Programm. Wer nun hoffte, Apple würde einen Nachfolger noch im selben Jahr vorstellen, der wartet wohl leider vergebens.

iMac mit großem Display nicht vor 2022

Ein aktueller Bericht aus der Gerüchteküche verdirbt uns nämlich etwas den Appetit, denn 2021 wird's demnach nichts mehr mit einem neuen, großen iMac. Erst im Laufe des Jahr 2022 soll der dann kommen, wobei nicht gesagt wurde, ob Anfang oder erst Ende des Jahres – ziemlich frustrierend für potentielle Kundinnen und Kunden, die sehnlichst auf ein solches Modell warten (Quelle: Dylandkt).

Nicht wenige hofften, Apple könnte den größeren iMac mehr oder weniger zeitgleich mit den neuen MacBook Pros 2021 vorstellen. Doch die müssen jetzt für sich allein strahlen und sollen tatsächlich noch im Herbst vorgestellt werden.

So ähnlich, nur bitte eine Nummer größer – der aktuelle iMac im Video:

Im Video: Apple präsentiert den iMac 2021

Apples Pläne zur Größe nicht ganz klar

Noch ist nicht ganz klar, wie Apple den größeren ausstaffieren wird, mit zu viel Details hielt sich zuletzt auch Apple-Insider Mark Gurman von Bloomberg auf. Nur soviel: Größeres Display und ein noch schnellerer Prozessor als der gegenwärtig von Apple verbaute M1, wahrscheinlich ein M1X oder gleich der M2X. Zur Größe des Displays kann nur spekuliert werden. Doch der eine oder andere wünscht sich schon jetzt ein Bildschirmmonster mit 32 Zoll Diagonale, vergleichbar mit dem extrem teuren Pro Display XDR.

Trifft all dies zu, liegt die Vermutung nahe, Apple möchte hier nicht nur einen größeren iMac herbeizaubern, sondern mit dem Modell auch gleich den in diesem Jahr schon abgekündigten iMac Pro beerben. Entsprechend heftig dürften die Preise ausfallen – Schnäppchen sind nicht zu erwarten.