Ein noch größeres iPad als das iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display? Gibt’s noch nicht, doch dies könnte sich jetzt ändern. Zumindest ist ein solches Gerät ab sofort kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Unklar bleibt aber noch, ob Apple ein „iPad XL“ überhaupt fertigen möchte.

 
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Berichten nach hat der chinesische Apple-Zulieferer BOE seine Fabriken umgerüstet, um größere OLED-Bildschirme für Geräte jenseits von Smartphones, einschließlich Tablets und Computern, herzustellen (Quelle: The Elec).

iPad mit 15-Zoll-OLED: In Zukunft möglich

Behauptet wird, dass BOE entsprechende Displays mit OLED-Technik für zukünftige iPads liefern möchte. Spannend: Die Fabrik wird entsprechende Bildschirme bis zu einer Größe von 15 Zoll produzieren können. Der Weg für ein noch größeres iPad wäre also frei. Ein solches „iPad XL“ in Form eines noch größeren iPad Pro wird zwar hier und da von der Kundschaft gewünscht, doch es bleibt noch immer unbeantwortet, ob Apple jemals so ein riesiges iPad auch bauen wird.

Apple-Insider und Bloomberg-Reporter Mark Gurman sprach zwar im Sommer 2021 über Apples entsprechende Überlegungen, doch eine Veröffentlichung, wenn sie denn kommt, würde noch Jahre auf sich warten lassen. Ergo: Noch traut sich Apple nicht, aber der erste Schritt ist gemacht.

Beim aktuellen iPad Pro (12,9 Zoll) setzt Apple auf einen Mini-OLED-Bildschirm, nicht OLED:

iPad Pro 2021: Apple stellt das Super-Tablet vor

Entscheidend für Apple: Geht’s nach der Meldung, dann sei die BOE-Fabrik in der Lage, sogenannte zweischichtige OLED-Bildschirme zu produzieren. Eine Technologie, die Apple von seinen Lieferanten zukünftig einfordert, dies bisher aber noch nicht umgesetzt wurde. Gut zu wissen: Derartige Displays sind nochmals heller als bisherige OLED-Bildschirme.

Gibt es auch noch nicht. Ein günstiges iPad mit großem Display:

Apple hat mehrere Eisen im Feuer

In jedem Fall sichert sich Apple gerne ab und verlässt sich ungern auf nur einen einzigen Partner. So bezieht man derzeit OLED-Displays nicht nur von Samsung und LG, auch BOE darf seit letztem Jahr Bildschirme fürs iPhone 13 beisteuern. So verhindert Apple letztlich Lieferengpässe und hat auch bei Preisverhandlungen mehr Möglichkeiten und eine bessere Position.