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Kostenlos für Prime-Mitglieder: Amazon stellt euch am 24. Juni vor die Wahl

Wer die Wahl bei Amazon Prime Video hat, der hat die Qual. (© IMAGO / photothek)
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Wer ein Prime-Abo hat, steht im Juni vor der Wahl. Amazon nimmt nämlich gleich zwei Versionen eines bekannten Superhelden-Epos ins Programm. Nur welches sollte man sich anschauen, welches eventuell meiden? Welcher Film ist besser: „Justice League“ oder die doppelt so lange Schnittversion des ursprünglichen Regisseurs – „Zack Snyder’s Justice League“?

In den letzten Jahren sind Superhelden-Filme nicht mehr wegzudenken. Allem voran Marvel konnte die bisher größte und erfolgreichste Filmreihe der Kinogeschichte mit seinem MCU (Marvel Cinematic Universe) etablieren. Warner Bros. wollte mit seinem DC Extended Universe etwas Ähnliches erschaffen, kann aber bis heute nicht mal ansatzweise mit dem Erfolg der Konkurrenz mithalten.

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Amazons Prime-Kunden haben die Wahl: „Justice League“ oder lieber den „Snyders Cut“?

Am 24. Juni können Prime-Kunde im Rahmen der Flatrate nun gleich zwei Filme ohne Extrakosten sehen. Man hat die Wahl zwischen „Justice League“ aus dem Jahr 2017 (bei Amazon Prime Video ansehen) und dem 2021 erschienen Director’s Cut „Zack Snyder’s Justice League“ (bei Amazon Prime Video ansehen). Wer ein Prime-Abo von Amazon hat, zahlt nichts extra und sieht die beiden Filme quasi kostenlos. Ohne Prime-Mitgliedschaft bleibt nur die kostenpflichtige Leihe oder der Kauf.

Der Trailer zu „Justice League“ aus dem Jahr 2017:

Justice League: Heroes-Trailer Deutsch

Äquivalent zu „Marvel’s The Avengers“ sollte „Justice League“ die einzelnen DC-Superhelden in einem gemeinsamen Abenteuer zusammenführen. Insofern war der Film aus dem Jahr 2017 eine Fortsetzung der bisherigen Titel „Man of Steel“, „Batman v Superman: Dawn of Justice“, „Suicide Squad“ (2016) und „Wonder Woman“.

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Auch wenn ein Einspielergebnis von über 661 Millionen US-Dollar sich zunächst positiv anhört, verglichen mit dem Marvel-Pendant aus 2012 sind die Zahlen eher enttäuschend. Der erste Avengers-Film konnte nämlich weit über 1,5 Milliarden US-Dollar an den Kinokassen umsetzen.

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Als Grund für den Misserfolg wurde immer wieder auch von Fans der Umstand angebracht, dass Regisseur Zack Snyder seine Vision nicht wirklich umsetzen konnte. Der musste sich nämlich bei der Postproduktion aus familiären Gründen zurückziehen und übergab das Zepter ausgerechnet an Joss Whedon. Der zeichnete sich zuvor für „Marvel’s The Avengers“ verantwortlich. Doch hilfreich war dies nicht. Es kam zu Verzögerungen und es wurden teure Nachdrehs erforderlich – was für ein Chaos.

Vier Jahre später – quasi ein komplett anderer Film:

Zack Snyder’s Justice League – Trailer

Immer wieder wurde auch von Fans eine neue Version von „Justice League“ gefordert. Vier Jahre später sollte Zack Snyder die Gelegenheit dazu erhalten. Im März 2021 erschien „Zack Snyder’s Justice League“ als vierstündiger Film. Aber nicht etwa im Kino, sondern direkt beim Streamingdienst HBO Max im heutzutage ungewöhnlichen Bildformat 4:3. Ohne zu viel verraten zu wollen: Diese Schnittversion ist tatsächlich ein komplett anderer, wesentlich düsterer Film. Deshalb ist er auch nicht mehr offizieller Teil des DC Extended Universe, fungiert jedoch noch immer als eine Art alternative Fortsetzung der vorherigen DC-Filme.

Showdown bei der IMDb und bei Rotten Tomatoes

Doch welchen der beiden Superhelden-Filme soll man sich bei Amazon Prime Video nun im Juni ansehen? Die Kritiker und Filmzuschauer haben darauf eine eindeutige Antwort.

Die ursprüngliche Variante fährt eine mehr oder weniger solide IMDb-Bewertung von 6,1 Punkten ein, der „Snyder-Cut“ ist mit 7,9 Punkten wesentlich besser bewertet. Auch bei Rotten Tomatoes setzt sich der Trend fort. Bei den Profi-Kritikern und den Zuschauern hatte der Film aus dem Jahr 2017 mit einem Votum von lächerlichen 40 Prozent und eher lausigen 67 Prozent keine Chance. Der Director’s Cut hingegen machte Boden gut – 71 Prozent der Profis fanden den Film toll und sogar eine beeindruckende Mehrheit von 93 Prozent der Zuschauer sprechen sich für „Zack Snyder’s Justice League“ aus.

Geht es also danach, dann solltet ihr im Zweifelsfalle lieber die überarbeitete Schnittversion anschauen. Allerdings solltet ihr auch viel Zeit mitbringen, denn mit vier Stunden Laufzeit braucht ihr jede Menge Sitzfleisch.

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