Die Kritik um die Fehler und schlechte Performance von Cyberpunk 2077 reißt nicht ab. Dennoch kann CD Projekt Red entspannt auf schwarze Zahlen blicken. Das verrät der Entwickler jetzt in einem aktuellen Bericht.

 

Cyberpunk 2077

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Cyberpunk 2077 hat sich jetzt schon ausgezahlt

Das ewig erwartete Cyberpunk 2077 ist nach acht Jahren Entwicklungszeit endlich erschienen. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht gibt CD Projekt bekannt, dass die lange Entwicklungszeit sich bereits jetzt finanziell ausgezahlt hat.

Die digitalen Vorbestellungen des Rollenspiels haben so viel Geld eingefahren, dass sowohl die kompletten Entwicklungskosten, als auch die Ausgaben für Marketing und Werbung gedeckt sind. Das umfasse auch alle noch zu erwartenden Kosten für das verbleibende Jahr 2020.

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Wie kommt der Erfolg zustande?

In einem auf Twitter veröffentlichten Post hat CD Projekt Red verkündet, dass Cyberpunk 2077 ganze acht Millionen Mal vorbestellt worden ist. Davon sind 74 Prozent durch digitale Käufe getätigt worden. Wie Polygon berichtet, verdiene der Entwickler mehr an diesen, als an physischen Verkäufen im stationären Handel.

So sei auch der Verkauf auf Steam ein voller Erfolg gewesen. Schon vor über zwei Wochen habe das Sci-Fi-Abenteuer die 50 Millionen-Dollar-Marke geknackt und somit ordentlich Umsatz erzielt.

Diese erfreulichen Zahlen können trotz der vielen Kritik aufgrund etlicher Bugs und Perfomance-Einbußen erreicht werden. Mittlerweile verlangen viele Spieler – insbesondere PS4- und „Xbox One“-Besitzer – eine Rückerstattung ihres Kaufpreises. CD Projekt Red zeigt sich bereits Einsichtig und bietet Lösungen dafür an.

Wie die Zahlen und Umsätze für Cyberpunk 2077 nach einer eventuellen Rückerstattungs-Welle aussehen werden, bleibt abzuwarten. Immerhin sollen Spieler der Next-Gen-Konsolen sowie PC-Besitzer bisher gute Erfahrungen mit dem Rollenspiel machen.