Fallout 76: Multiplayer - Koop, Spieleranzahl, Server und mehr Infos zum Mehrspieler-Modus

Victoria Scholz

Fallout 76 ist ein Online-Multiplayer-Spiel, was ihr zwar auch allein, aber besser zusammen spielen könnt. Wie der Koop-Modus funktioniert, ob ihr einen eigenen Server erstellen könnt und wie hoch eigentlich die Spieleranzahl pro Runde in Fallout 76 ist, verraten wir euch hier.

Der Multiplayer-Aspekt von Fallout 76 schreckt einige Spieler ab. Viele freuen sich aber auch auf das Koop-Abenteuer mit Freunden oder Fremden. Ihr solltet wissen, dass ihr immer online sein müsst, was bedeutet, dass ihr nicht nur eine ständige Internetverbindung benötigt, sondern eben auch PS Plus und Xbox Gold.

PC-Spieler benötigen, wie gewohnt, keinen zusätzlichen Service, um zusammen spielen zu können. Sie dürfen sich stattdessen den Bethesda.net-Launcher herunterladen, da Fallout 76 - anders als seine Vorgänger - nicht auf Steam oder GOG veröffentlicht wird.

Wie der Multiplayer von Fallout 76 funktioniert, erklärt euch Bethesda selbst - in folgendem Video:

Fallout 76: So funktioniert der Multiplayer im Ödland.

Koop in Fallout 76: Das müsst ihr wissen

Wenn ihr Fallout 76 zusammen mit anderen im Multiplayer spielen wollt, müsst ihr einiges beachten. Die wichtigsten Infos haben wir euch daher kurz und übersichtlich in der folgenden Liste aufbereitet:

  • Insgesamt können maximal 4 Spieler miteinander in einem Team spielen.
  • Der Mehrspieler ist nahtlos. Ihr könnt also solo im Ödland unterwegs sein und euch dann relativ schnell auf den Server eurer Freunde beamen - also nach zwei langen Ladebildschirmen.
  • Um Freunde hinzufügen zu können, müsst ihr im Sozial-Menü nach eurem Freund suchen. Danach tretet ihr seinem Server bei.
  • Sobald ihr dem Server eures Kumpels beitretet, startet ihr aber nicht neben ihm, sondern an dem Punkt, als ihr „Beitreten“ angeklickt habt. Ihr dürft also noch den Weg zum Freund - und den Gefahren - auf euch nehmen. Der Vorteil ist jedoch: Wollt ihr zu euren Freunden schnellreisen, ist das kostenlos und kostet keine Kronkorken.
  • Habt ihr ein Camp errichtet, wird das mit zum Freund teleportiert und steht dann fortan an der Stelle, an der das Camp auch bei eurem Server stand.
  • Es gibt kein Friendly Fire. Ihr könnt eure Freunde im Team also nicht verletzen. Friendly Fire wird jedoch deaktiviert, sobald ein Kopfgeld auf ein Teammitglied ausgesetzt ist.
  • Freunde können euch wiederbeleben. Dafür brauchen sie aber Stimpacks.

Quests könnt ihr im Fallout 76 auch zusammen erledigen. Nimmt jedoch einer eine Aufgabe an, muss der Rest des Teams auch die Notiz, das Audioband oder das Terminal aufsuchen. Dementsprechend sind die Quest-Gegenstände für jeden einzeln greif- und abrufbar. Euch werden auch die offenen Quests der Freunde auf dem rechten Bildschirmrand angezeigt. Spielt ihr mit 3 Freunden kann diese Liste dann schon mal so weit runter reichen, dass ihr die untersten nicht mehr lesen könnt, weil sie über euren Bildschirm gehen.

Habt ihr eine Quest schon absolviert und helft eurem Freund bei der Erfüllung, erhaltet ihr keine Belohnungen mehr dafür. In der Zeit solltet ihr also eher die Gegend erkunden, wenn ihr auf Wasser oder Nahrung gehofft habt.

Wollt ihr Fallout 76 im Multiplayer spielen, interessiert euch vermutlich auch die Spieleranzahl: Denkt daran, dass 24 bis 32 andere Spieler auf eurem Server unterwegs sind. Wollt ihr euch zu fremden Spielern teleportieren, müsst ihr Kronkorken bezahlen.

Fallout 76: Perks und VATS im Multiplayer

Das Perk-System von Fallout 76 wurde überarbeitet. Zwar gibt es noch die gleichen Kategorien, dafür findet ihr jetzt aber Karten. Zieht ihr diese aus Packs und habt keine Verwendung dafür, könnt ihr sie sogar mit Freunden im Team tauschen bzw. ihnen schenken. Seid ihr allein unterwegs, habt aber Perks aktiv, die nur wirken, wenn ihr mit anderen das Ödland erkundet, solltet ihr folgendes wissen: Perk-Karten lassen sich zu jedem Zeitpunkt wechseln. Achtet darauf, dass ihr immer die besten Fähigkeiten für die Situation ausgerüstet habt.

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Das VATS ist auch nicht mehr so wie bei Fallout 4. Aufgrund der Online-Funktion kann die Zeit nicht verlangsamt werden. Das würde nämlich bedeuten, dass sie bei allen Spielern auf dem Server gleich sein und dementsprechend auch verlangsamt werden müsste. Aus diesem Grund ist das VATS so abgeändert, dass es in Echtzeit anzeigt, wie die Treffer-Chance auf einen Gegner ist. Auch die Anvisierung auf bestimmte Körperteile gibt es nicht mehr. Auf dem PC drückt ihr Q, auf der Xbox LB und auf der PS4 L1, um den Schussmodus zu aktivieren.

Sobald ihr das VATS aktiviert, sehen eure Freunde das nicht. Außerdem solltet ihr die Funktion auch nur nutzen, wenn ihr auf NPCs schießen müsst. Sobald ein menschlicher Gegner springt, ist das VATS unzuverlässig.

Vault 76 ist nur einer von vielen. Das sind ihre Geschichten:

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Die Vaults in Fallout: Brutal, gestört und ganz schön interessant

Wie funktioniert der PvP in Fallout 76?

Wer „Multiplayer“ sagt, muss auch „PvP“ sagen. Zumindest in der heutigen Zeit geht es darum, sich in Spielen zu bekämpfen. Deshalb haben viele Spieler die Angst, dass der PvP bei Fallout 76 im Fokus stehen wird.

Bis Level 5 seid ihr geschützt. Soll heißen, dass ihr gar nicht erst von anderen Spielern getötet werden könnt. Bis dahin werdet ihr nämlich keinen Schaden erleiden.

Habt ihr ein Camp und eine Truhe gebaut, müsst ihr euer Gesammeltes darin aufbewahren. Werdet ihr jetzt getötet, könnt ihr nicht nur beim Camp spawnen, sondern verliert auch nur das, was ihr dabei hattet. Und auch hier verliert ihr nicht gleich alles. Habt ihr beispielsweise 10 Schrauben im Inventar, gehen nur etwa 3 davon flöten, die dann der Mörder aufsammeln kann. Waffen bleiben immer in eurem Besitz.

Hat sich ein PvP-Spieler in eurem Camp verschanzt und will die Truhe ausräumen, hat er schlechte Karten. Sobald er nämlich in eure Truhe schaut, sieht er seine Materialien. Habt ihr also keine Kronkorken mehr, um ein Camp zu bauen, könnt ihr einfach die Lagerkiste von anderen Spielern benutzen - wenn sie euch ins Lager lassen.

Split Screen, eigener Server und Cross Platform - geht das?

Die Antwort auf die 3 Fragen lautet einheitlich „nein“. Wenn Fallout 76 von Koop spricht, dann nicht von einem lokalen Split Screen-Modus. Ihr könnt eure Freunde nur online einladen. Eigene Server sollen wohl nach einiger Zeit nachgereicht werden. Auf ihnen sollen dann auch Mods funktionieren. Das ist besonders für PC-Spieler interessant - immerhin sind die Modifikationen der Grund dafür, weshalb Menschen Fallout 4 immer noch spielen.

Habt ihr euch Fallout 76 für eine Plattform gekauft,  ist das auch in Stein gemeißelt. Cross Platform-Gameplay gibt es also nicht. Nicht mal Xbox- und PC-Spieler können in einer Welt aufeinandertreffen. Wenn euch jedoch die nötigen Freunde auf eurer Plattform fehlen, könnt ihr mit zufälligen Bekanntschaften eine Bindung eingehen und mit ihnen im Team umherziehen.

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