Die Samsung QVO 860 kann überzeugen – sowohl in den Benchmarks als auch im Alltag. Bildquelle: GIGA (Foto von Severin Pick)

Samsung QVO 860 im Test: Benchmarkergebnisse auf dem PC

Auf dem PC kamen für die Benchmarks folgende Programme zum Einsatz:

Zudem wurde ein Ordner mit 10 Dateien und einer Gesamtgröße von rund 45 GB auf die SSD kopiert. Auch AS SSD wurde für einen Test in Betracht gezogen, konnte die SSD jedoch auf dem Test-System nicht erkennen und lieferte fragwürdige Ergebnisse.

CrystalDiskMark 5.50

In CrystalDiskMark wurde eine maximale sequenzielle Leserate von 562,5 MB/s, sowie eine maximale sequenzielle Schreibrate von 532 MB/s erreicht.

Samsung Magician

Dieses Ergebnis spiegelte sich auch im synthetischen Benchmark von Samsung Magician wider.

Alltagssituation – Daten kopieren

Im Alltagstest fiel die Schreibgeschwindigkeit dagegen etwas geringer aus, blieb dafür aber durchgängig bei 450 MB/s. Zuvor wurde sichergestellt, dass nicht die Leserate der anderen SSD das Ergebnis verfälscht.

Temperaturen

Eine Drosselung der Lese- und Schreibgeschwindigkeit aufgrund zu hoher Temperaturen wurde zu keinem Zeitpunkt festgestellt. Selbst unter Last wurde die Samsung QVO 860 niemals wärmer als 44 Grad Celsius.

Samsung QVO 860 im Test: Benchmarkergebnisse auf der PS4 Pro

Außerdem wurden die Unterschiede der Ladezeiten zwischen HDD und SSD auf der PS4 Pro gemessen und dokumentiert. Da ich mir den größten Nutzen bei Open World-Spielen versprach, da hier auf besonders viele Daten in kurzer Zeit zugegriffen werden muss, habe ich für den Test für die folgenden drei Spiele entschieden:

Im Video erklären wir euch anschaulich, wie ihr die alte Festplatte eurer PS4 gegen eine SSD austauscht: 

TECH.tipp: SSD Upgrade für die PlayStation 4 (Pro) Abonniere uns
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Zudem wurde die Zeit gestoppt, die die Playstation zum Hochfahren benötigt. Bei den drei Spielen wurde einmal die Zeit gestoppt, bis das Spiele-Hauptmenü erschien und anschließend wurde auch die Ladezeit des letzten Spielstandes gemessen. Jeder Test wurde sowohl mit SSD als auch HDD dreimal wiederholt und anschließend ein Durchschnitt aus den Messwerten errechnet. Das sind die Ergebnisse:

Ladezeiten beim Starten der PS4 Pro

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 38,2 37,8 35,4 37,1
Samsung QVO 860 (SSD) 25,3 24,8 24,9  25,0 

Nach dem Wechsel auf die SSD startete die PS4 Pro rund 32,6 Prozent schneller.

Assassin's Creed Odyssey

Ladezeiten beim Starten des Spiels

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 48,9 48,6 48,0 48,5
Samsung QVO 860 (SSD) 43,7 43,7 45,2 44,2

Beim Starten des Spiels gab es nur einen kleinen absoluten Unterschied: Die SSD sorgte lediglich für einen Geschwindigkeitsanstieg von 8,9 Prozent.

Ladezeit des letzten Spielstandes

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 110,5 110,9 110,8 110,7
Samsung QVO 860 (SSD) 57,6 58,0 58,0  57,9

Ganz anders sah das Ergebnis beim Laden des letzten Spielstandes aus: Hier landeten wir dank der SSD satte 47,7 Prozent schneller im Spiel.

Horizon: Zero Dawn

Ladezeiten beim Starten des Spiels

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 34,0 33,8 33,3 33,7
Samsung QVO 860 (SSD) 27,7 26,7 27,4 27,3

Im Gegensatz zu Assassin's Creed startete Horizon: Zero Dawn mit der SSD spürbar zügiger: Die Samsung QVO 860 war rund 19,0 Prozent schneller.

Ladezeit des letzten Spielstandes

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 71,7 78,4 79,6 76,6
Samsung QVO 860 (SSD) 31,3 33,0 32,8  32,4

Beim Laden des letzten Spielstandes vergrößerte sich dieser Abstand erneut. Dank der SSD wurde die Ladezeit mehr als halbiert.

Monster Hunter World

Ladezeiten beim Starten des Spiels

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 48,2 43,3 46,3 45,9
Samsung QVO 860 (SSD) 31,7 31,4 30,8  31,3 

Auch Monster Hunter profitierte bereits beim Starten des Spiels von der SSD: Diese war rund 31,8 Prozent schneller als die normale Festplatte.

Ladezeiten beim Laden einer Expedition in den „Uralten Wald“

Speichermedium Testlauf 1 – Zeit in Sekunden Testlauf 2 – Zeit in Sekunden Testlauf 3 – Zeit in Sekunden Durchschnittliche Ladezeit
Normale Festplatte (HDD) 69,3 72,1 74,2 71,9
Samsung QVO 860 (SSD) 24,9  24,5  24,3 24,6

Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Während ich bei der Festplatte bei jedem Durchgang mehr als eine Minute im Ladebildschirm verbrachte, brauchte die SSD niemals mehr als 25 Sekunden und ist damit satte 65,8 Prozent schneller!