Android WebView: Das steckt dahinter

Norman Volkmann 6

Anfang des Jahres 2015 wurde eine  kritische Sicherheitslücke im damaligen System (Android in Version 4.3 Jelly Bean) offenbart wurde, die im Zusammenhang mit WebView stand. Ob Google das Problem inzwischen lösen konnte und was Android WebView überhaupt ist, erklären wir im folgenden Artikel. 

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Was ist Android WebView?

WebView ist eine vorinstallierte System-App und kann nicht vom Nutzer deinstalliert werden. Denn als systemrelevante Engine in Googles Android OS ist sie entsprechend wichtig. Mit ihr können Apps Internet-Inhalte innerhalb der Anwendung anzeigen. Mit dem Wechsel auf Android 5.0 wurde WebView in den Play Store ausgelagert, sodass Aktualisierungen abseits großer Firmware-Update stattfinden können.

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Android WebView: Darum ist die Engine so wichtig

WebView ist der Kern, wenn es darum geht, dass Webseiten auf dem Smartphone ordnungsgemäß angezeigt werden können. Besonders auf HTML-basierend Android-Apps benötigen WebView, um vernünftig angezeigt zu werden. Nachdem die Engine mit Android 5.0 allerdings überarbeitet und in den Play Store ausgelagert wurde, schauten Nutzer von Geräten mit älteren Android-Versionen (Android 4.3 Jelly Bean) in die Röhre. Das Problem: Neue Android-Versionen werden nicht für alle Geräte gleichzeitig ausgerollt. Manche Geräte bekommen eine neue Version von Android gar nicht – das ist vor allem auch immer vom jeweiligen Gerätehersteller abhängig.

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WebView-Update: Hersteller in der Pflicht

Nach der Veröffentlichung von Android 5.0 wies Google darauf hin, dass die Sicherheitslücke nicht geschlossen werden würde. Viel eher waren Hersteller in der Pflicht. Wenn ihr noch ein Android-Gerät besitzt, dass betroffen sein könnte und noch immer auf Android 4.3 Jelly Bean läuft, müsst ihr aber nicht verzweifeln. So könnt ihr euch schützen:

  • nutzt einen modernen Browser, der eine eigene, sichere Engine zur Anzeige von Web-Inhalten bereitstellt, wie Firefox oder Chrome.
  • verzichtet auf Apps, die einen integrierten Browser bereitstellen – diese nutzen mit hoher Sicher die lückenhafte WebView-Engine.
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