Google Chrome für Android

Kaan Gürayer

Seit Februar 2012 gibt es Google Chrome auch für Android. Der Internetbrowser besticht durch schnelle Ladezeiten, ein schickes Äußeres und Features, die die Konkurrenz nicht bietet. 

Mit Chrome brachte Google wieder Bewegung in den damals erstarrten Browsermarkt. Jahr für Jahr hat sich der 2008 vorgestellte Desktop-Browser Marktanteile erkämpft und rangiert mittlerweile auf dem zweiten Platz der weltweit meistgenutzten Browser. Lediglich Microsofts Internet Explorer liegt derzeit noch vor Chrome. Am 7. Februar 2012 wurde Google Chrome erstmals auch für das hauseigene mobile Betriebssystem Android veröffentlicht. Technisch basiert Google Chrome auf der Rendering-Engine Blink, die ein Fork von WebKit darstellt, welche Chrome bis dahin verwendete. Darüber hinaus wird die ebenfalls selbst entwickelte JavaScript Engine V8 genutzt. Sowohl Blink als auch V8 stehen unter einer BSD-Lizenz.

Your Chrome Browser, Everywhere.

Chrome für Android: Funktionen im Überblick

Um Google Chrome auf Android nutzen zu können, ist Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich oder höher vonnöten. Zu den Kernfeatures von Chrome für Android gehört die geräteübergreifende Synchronisation: Damit können vom Computer, Smartphone oder Tablet auf dieselben Lesezeichen, Passwörter und offenen Tabs zugegriffen werden. Dank eines Inkognito-Modus wird der Browserverlauf auf Wunsch nicht gespeichert, und über den Desktop-Modus ist es möglich, statt der mobilen Internetseite die Desktop-Version anzufordern. Über die integrierte Sprachsuche lassen sich Suchbegriffe sowie komplette Internetadressen auch per Sprache eingeben. Webseiten, die nicht auf Deutsch vorliegen, werden von Google Chrome auf Wunsch übersetzt. Für jene, die unterwegs mit einem begrenzten Internetvolumen auskommen müssen, bietet Chrome außerdem eine Datenreduzierung an. Hier werden Internetseiten vor dem Download durch Google-Server geschleust, um ihre Daten in komprimierter Form ans Mobilgerät zu schicken. Das spart laut Google bis zu 50 Prozent an Datenvolumen.

Optik in Material Design

Optisch erstrahlt Google Chrome für Android seit November 2014 in Material Design, der neuen Designsprache, die in Android 5.0 Lollipop eingeführt wurde. Auf der Startseite des Browsers finden sich die meistbesuchten Internetseiten, direkt darüber die kombinierte Adress- und Suchleiste von Google Chrome. Über das Stern-Icon am Ende der Startseite gelangt der Nutzer zu seinen Lesezeichen, das Uhr-Symbol führt zu den kürzlich geschlossenen beziehungsweise den synchronisierten Tabs. Oberhalb befinden sich die Einstellungen, die durch das Android-typische Overflow-Menü symbolisiert werden. Nebenan werden die offenen Tabs angezeigt.

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