Mit PayPal kann man schnell und einfach online Einkäufe bezahlen oder Schulden bei Kollegen begleichen. Nach der ersten Anmeldung müsst ihr euer Konto verifizieren. Dabei gilt es einiges zu beachten.

 
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Wo Geld zu holen ist, stecken Betrüger nicht weit. Solltet ihr per Mail eine Aufforderung erhalten, eine Verifizierung des PayPal-Kontos durchzuführen, gilt es also, vorsichtig zu sein – gerade dann, wenn ihr gar kein neues PayPal-Konto angelegt habt.

Das solltet ihr über PayPal wissen (Video):

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Konto verifizieren

Hat man sich neu bei PayPal angemeldet, kann man den Dienst vorübergehend nur eingeschränkt nutzen. Um Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten, muss man sein Bankkonto verifizieren. Das klappt so:

  1. Loggt euch bei PayPal ein.
  2. Fügt das neue Bankkonto hinzu.
  3. Wählt „Sofort bestätigen“ für das Konto aus.
  4. Jetzt müsst ihr euch mit eurem Online-Banking-Zugang anmeldne.
  5. PayPal gleicht ab, ob die hinterlegten Daten im PayPal-Account mit den Daten des Online-Konto-Inhabers übereinstimmen.

PayPal-Verifizierung: Schritt für Schritt – Methode 2

Alternativ lässt man sich einen Cent-Betrag auf das angegebene Konto überweisen. Dieser Weg der Bestätigung dauert etwas länger:

  1. Loggt euch in euren PayPal-Account ein und wählt das Bankkonto aus, das ihr hinzufügen wollt.
  2. Nachdem man eine neue Bankverbindung zu PayPal-Konto hinzugefügt hat, drückt man auf „Bestätigen“.
  3. Nun erhält man einige Tage später auf sein Konto eine oder zwei Überweisungen mit geringen Cent-Beträgen. Im Verwendungszweck findet sich jeweils ein Code, bestehend aus mehreren Ziffern und den Buchstaben „PP“. Bei der Verifizierung via Kreditkarte geht ihr stattdessen im PayPal-Profil auf „Kreditkarte hinzufügen„. Die Karte wird mit zwei kleinen Beträgen belastet.
  4. Habt ihr die Codes, loggt ihr euch wieder in eurem PayPal-Account ein.
  5. Wählt das Konto aus, das verifiziert werden soll.
  6. Jetzt gebt ihr die vierstelligen Codes für die Verifizierungs-Codes ein. Das Bankkonto wird so bestätigt und ihr könnt PayPal jetzt mit allen Funktionen nutzen.

Was man tun kann, wenn das PayPal-Konto gesperrt worden ist, haben wir an anderer Stelle beschrieben.

In einigen Fällen ist die Information über eine Verifizierung des PayPal-Kontos also berechtigt. Habt ihr aber unvorhergesehen eine E-Mail erhalten, die euch zur Bestätigung eines Accounts auffordert, solltet ihr skeptisch werden.

PayPal: Verifizierung des Kundenkontos per Mail ist häufig ein Betrugsversuch

Immer wieder verschicken Betrüger Mails, um angeblich im Namen von PayPal Sicherheits-Checks durchzuführen. Der Nutzer wird dazu aufgefordert, sich über die Mail in seinem PayPal-Konto einzuloggen, um zum Beispiel eine verdächtige Zahlung zu überprüfen oder um eben das eigene Konto zu bestätigen. Bleibt die angebliche Bestätigung aus, wird damit gedroht, das Konto zu sperren.

In der Regel handelt es sich bei Mails dieser Art um Phishing-Versuche. Gibt man seine Login-Daten über einen Link in der Mail ein, gelangen diese in die Hände von Betrügern. Diese können dann auf eure Kosten auf Einkaufstour im Netz gehen.

  • Solltet ihr solch eine Mail mit der Aufforderung zum Verifizieren des Kontos von PayPal erhalten, löscht diese umgehend.
  • Folgt keinen Links aus Mails zu eurem PayPal-Konto.
  • Fake-Mails sehen echten PayPal-Mails zum Verwechseln ähnlich. Auf den ersten Blick ist daher nicht ersichtlich, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt.
  • Lasst euch nicht davon einschüchtern, wenn in Mails gedroht wird, dass „das Konto eingeschränkt“ oder „gesperrt“ wird, wenn ihr den Anweisungen der Mail nicht folgt.
  • Seid ihr euch unsicher, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt, schließt die Mail. Ruft dann direkt über den Browser euer PayPal-Konto auf. Sollte es tatsächlich Unstimmigkeiten geben, sind diese hier in eurer Kontoübersicht ersichtlich.
  • Daneben sind sich die Verantwortlichen von PayPal natürlich den Betrugsversuchen bewusst. Aus diesem Grund hat man eine eigene Mail-Adresse eingerichtet, über die man die Echtheit von angeblichen PayPal-Mails überprüfen lassen kann. Schickt die Aufforderung zur Verifizierung des PayPal-Kontos an diese Adresse und wartet ab, bevor ihr weitere Schritte unternehmt: spoof@paypal.com.
So kann eine betrügerische Mail aussehen

In einigen Fällen kann jedoch auch eine tatsächliche Verifizierung beim Online-Bezahldienst notwendig sein.

Das sind die besten PayPal-Alternativen:

PayPal-Verifizierung: Was verbirgt sich dahinter und für wen ist sie interessant?

Wer bei ein Konto eröffnet, kann zwischen einem nicht-verifizierten und einem verifizierten Konto wählen. Mit einer Verifizierung übermittelt und bestätigt der Nutzer seine Bankdaten oder seine Kreditkarteninformationen. Damit wird die Zahlungsfähigkeit bzw. die Identität des Nutzers geprüft. Tritt er später als Käufer auf anderen Websites auf und wählt als Zahlungsmethode PayPal, sehen Verkäufer, dass er über ein verifiziertes Konto verfügt. Dies erhöht das Vertrauen und erleichtert Geschäftsabschlüsse.

Ein weiterer Vorteil: Wer über ein verifiziertes PayPal-Konto verfügt, kann monatlich höhere Beträge von PayPal abbuchen oder via PayPal senden.

Insgesamt ist die Verifizierung für jeden Nutzer sinnvoll. Zu empfehlen ist sie vor allem für Nutzer, die PayPal regelmäßig und auch für größere Beträge nutzen, zum Beispiel im beruflichen Kontext oder für den Handel bei Plattformen wie eBay.