Stefan Raab tot nach Selbstmord: Meldung auf Facebook - Achtung Fake!

Selim Baykara 1

„Stefan Raab wurde tot in seinem Garten aufgefunden –  der Stress wurde ihm zu viel.“ Eine Meldung mit dieser Aussage lief vor einiger Zeit über Facebook geteilt und wird auch im Moment wieder massenhaft auf dem sozialen Netzwerk verbreitet. Wer die ursprüngliche Meldung nicht mitbekommen hat, fragt sich derzeit möglicherweise: Hat der von Pro7 bekannte deutsche TV-Moderator wirklich Selbstmord begangen?

 

Video: Hoaxes auf Facebook

Hoaxes auf Facebook.
Stefan Raab begeht schon wieder Selbstmord: Vorsicht vor Facebook-Meldung

Die Meldung, dass Stefan Raab Selbstmord begangen habe, sorgte schon Ende Februar 2016 für zahlreiche verunsicherte Nutzer auf Facebook und Co. Wer (zum Glück) davon verschont geblieben ist, wird seit Kurzem mit einer erneuten Nachricht mit gleichem Inhalt belästigt.

Im Prinzip ist die Meldung identisch: Als Urheber der angeblichen Nachricht fungiert wieder Pro7 – auch der Inhalt ist gleich: Stefan Raab sei tot in seinem Garten aufgefunden worden. Nur das Datum des Selbstmords wurde auf Ende April 2016 geändert.

Wie bei der ersten Meldung handelt es sich auch hierbei um einen Hoax – Ziel ist es mit einer schockierenden Meldung Aufmerksamkeit zu erringen und den Leser zum Klicken auf den Beitrag zu animieren. In diesem Fall folgt anschließend eine hinterlistige Abofalle. Wer auf den Beitrag klickt, landet auf einem Video-Portal mit eindeutigen Inhalten – hier findet sich dann auch ein Button mit der Bezeichnung „Um sich dieses Video anzusehen können, bitte bestätigen sie ihr Alter.“

Die fehlerhafte Grammatik sollte eigentlich schon jedem klar machen, dass hier unseriöse Anbieter und nicht einer der bekanntesten deutschen TV-Sender dahinter stecken. Wer trotzdem seiner Neugier nachgibt und klickt, schließt damit umgehend ein teures Handy-Abo ab. Es gibt keine weiteren Benachrichtigung oder Hinweise auf etwaige Folgekosten – die Abofalle schnappt quasi sofort zu.

Einzig logische Konsequenz: Löscht diese Betrugsnachricht umgehend aus eurem Newsfeed und teilt sie auch nicht mit Freunden und Bekannten. Dadurch sinkt die Chance, dass andere Nutzer unwissentlich einer extrem fiesen Betrugsmasche zum Opfer fallen!

via Mimikama

Ursprünglicher Artikel vom 01. März 2016

Stefan Raab ist angeblich tot – der Moderator, der den meisten Fernsehzuschauern von der Sendung TV Total oder Schlag den Raab bekannt ist, hat einer Meldung auf Facebook zufolge im Alter von 49 Jahren Selbstmord begangen. Eigentlich ist Stefan Raab ja eher als Frohnatur bekannt – glaubt man der Nachricht wurde ihm allerdings der Stress zu viel.

Wie man sich schon denken kann, handelt es sich hierbei um eine Fake-Meldung, wie man sie von Facebook und Co. nur zu gut kennt. Ziel ist es, mit einer schockierenden Schlagzeile die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen. In einem zweiten Schritt, werden diese dann überlistet und dazu verleitet persönliche Daten, z.B. die E-Mail-Adresse weiterzugeben. Es handelt sich bei der Geschichte also um geschickt verschleierten Datenklau.

Stefan Raab tot? Meldung auf Facebook verkündet Selbstmord des TV-Moderators

Die Meldung vom angeblichen Selbstmord von Stefan Raab kursiert seit einigen Tagen auf Facebook und sorgt für Aufregung unter den Nutzern des sozialen Netzwerks – verständlicherweise: Schließlich ist Stefan Raab eines der bekanntesten Gesichter der deutschen TV-Landschaft. In der Meldung wird in einem kurzen Teaser verkündet, dass der Moderator „um 23:29 Uhr tot in seinem Garten aufgefunden wurde.“ Darunter befindet sich der Schriftzug Prosieben.de/TV Total – auf den ersten Blick wirkt es also so, als ob es sich hierbei um eine offizielle Nachricht des Fernsehsenders ProSieben handelt.

Stefan Raab tot: Das steckt hinter der Meldung

Die Nachricht, dass Stefan Raab tot ist, ist natürlich Quatsch und frei erfunden – Stefan Raab erfreut sich auch nach dem Ende von TV Total bester Gesundheit. Die angebliche Selbstmordmeldung ist eine clevere Masche, mit der Nutzer von Facebook dazu bewegt werden sollen, auf den Beitrag zu klicken, um weiterzulesen.

Wer das macht, landet anschließend auf einer nachgebauten ProSieben-Seite und wird aufgefordert den Beitrag zu teilen, um das vollständige Video mit der Nachricht abzuspielen. Klickt man auf den entsprechenden Link, wird man umgehend zu einem Gewinnspiel weitergeleitet, bei dem man angeblich ein iPhone 6s, eine Playstation 4 oder ein Macbook gewinnen kann. Dazu müssen allerdings vorher einige persönliche Daten eingegeben werden, darunter auch die E-Mail-Adresse.

Genau das ist auch der Clou an der ganzen Geschichte. Die Meldung vom angeblichen Tod von Stefan Raab ist der Aufhänger, um Nutzer dazu zu bringen ihre persönlichen Daten weiterzugeben. Diese Daten werden anschließend an Dritte weitergeleitet, die euch danach euer Postfach mit Werbung, Spam und anderen unerwünschten Angeboten zumüllen. Gewinnen kann man bei solchen Seiten erfahrungsgemäß nichts – es handelt sich hierbei um eine Scamming-Masche zum Sammeln von persönlichen Nutzerdaten.

Stefan Raab ist nicht tot – und war es auch nie

Dass Stefan Raab jetzt auf Facebook für tot erklärt wurde, ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Bereits vor einigen Jahren postete die Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin von 2010 Lena Meyer-Landrut einen Beitrag, in dem sie erklärte, dass Stefab Raab “ von allen Menschen, die es gab, der Schönste war“. Die unglückliche Formulierung in der Vergangenheitsform wurde von zahlreichen Fans so verstanden, dass Stefan Raab nicht mehr lebte.

In diesem Fall handelte es sich um ein Versehen: Solche angeblichen Todemeldungen werden aber immer wieder – und leider immer häufiger – dazu verwendet, Internet-Benutzer abzuzocken und zu betrügen. Kürzlich erst kursierte die Meldung, dass Arnold Schwarzenegger tot sei. Danach erwischte es Charlie Sheen und auch Michael Schumacher wurde schon mehrmals für tot erklärt.

Lest bei uns auch, was ein Hoax ist und wie man ihn entlarven kann.

Bildquelle Artikelbild: mimikama.at

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