Runtastic Orbit: Aktivitäts-Tracker vom österreichischen Sportexperten

Sebastian Trepesch 1

Bewegungen, Fitnessaktivitäten und die Schlafqualität messen – das will der neue Aktivitäts-Tracker „Orbit“ von Runtastic leisten. Die Österreicher veröffentlichen heute ihr neues Produkt, das ganz bewusst nicht nur für Sportler konzipiert wurde.

Runtastic ist in erster Linie für seine Fitness-Apps für iPhone und Android-Geräte bekannt. Im Programm fanden wir aber schon in der Vergangenheit Hardware, wie zum Beispiel das Smartphone-Zubehör für Fahrradfahrer und Läufer.

Mit dem neuen Aktivitäts-Tracker Orbit wollen sich die Österreicher gegenüber Fitbit, Nike, Jawbone und Co behaupten. „Wir sehen großen Bedarf an einfach zu bedienenden, verlässlichen Activity-Tracking-Produkten“, begründet Runtastic-Chef Florian Gschwandtner die Entwicklung des Orbit. „Fast jeder Mensch möchte fitter sein und sich körperlich und geistig wohl fühlen. Wir haben Orbit genau dafür entwickelt.“

Update: Mittlerweile haben wir einen ausführlichen Testbericht verfasst:

Runtastic Orbit im Test

Runtastic Orbit: Bewegungen und Schlaf messen

Runtastic hat den Orbit ganz klar nicht nur für Sportler, sondern ein breites Publikum entwickelt. Er dient dazu, Bewegungsmuster des Alltags zu erfahren. Darüber hinaus zeichnet er Schlafzyklen auf und dient als Ansporn für selbstgesteckte Ziele.

Runtastic-Orbit-Farben

Getragen wird er am Arm, zwei verschiedenfarbige Bänder werden mitgeliefert und weitere gibt es zu kaufen. Zudem liegt ein Clip – zum Beispiel für die Befestigung am BH – bei.

Der Orbit wird über Bluetooth mit dem iPhone oder Android-Gerät verbunden. Die Auswertung der Daten sowie die Einstellungen erfolgt auf dem Smartphone über die kostenlose App „Runtastic Me“ und das Webportal des Herstellers.

Hardware des Orbit: Aktivitäts-Tracker mit Display

Nun gibt es Bewegungs-Tracker mit und ohne Display. Der Orbit gehört zu ersterer Gattung. Über die Schwarz-Weiß-Anzeige zeigt er auf Knopfdruck beleuchtet die Uhrzeit an, außerdem eben die zurückgelegten Schritte des Tages, Kalorien sowie aktive Minuten (eine von Runtastic entwickelte Einheit).

runtastic-orbit-kaufen
In Verbindung mit den hauseigenen Apps wird der Tracker am Arm sogar zum Zweitbildschirm: Die Technologie Orbit Connect erlaubt es laut Hersteller den Nutzern, während Aktivitäten die Echtzeit-Daten einer Runtastic-App auf dem Orbit zu sehen.

Die weiteren Eigenschaften:

  • 100 Meter wasserdicht,
  • Umgebungslichtsensor,
  • Vibrationsalarm,
  • Zeit & Alarm,
  • langlebiger Akku,
  • Bluetooth-Smart-Technologie.

Runtastic Orbit angetestet

Wir konnten den Orbit schon einige Tage ausprobieren – ein Test des Runtastic Orbit folgt. Vorab so viel: Runtastic hat sich für die Entwicklung des Orbit eineinhalb Jahre Zeit genommen – und das merkt man ihm auch an. Die Fehler der Konkurrenz wollte das Unternehmen nicht machen. Im Großen und Ganzen ist die Hardware sehr gelungen. Einzelne Eigenschaften hat er alternativen Produkten voraus, an der ein oder anderen Stelle bietet die Konkurrenz mehr. Per Software-Update sollen noch weitere Möglichkeiten folgen. Die App ist übersichtlich und optisch ansprechend, kann aber noch die ein oder andere Anpassung vertragen. Wir hatten allerdings eine nicht-öffentliche Beta-Version zum Test.

Insgesamt macht der Orbit von Runtastic schon vor Marktstart einen recht ausgereiften Eindruck. Löblich, denn das ist leider nicht mehr selbstverständlich.

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