YouTube-Sperre umgehen in Firefox, Chrome und Opera

Marco Kratzenberg

Auch wenn die Zeiten der GEMA-Sperre bei YouTube wohl vorbei sind, könnt ihr immer noch nicht alle Videos und Streams dort sehen. Wir erklären euch, wie ihr jede YouTube-Sperre umgehen könnt, egal ob Ländersperre, IP-Sperre oder Alterssperre.

Ihr müsst eine YouTube-Sperre umgehen, wenn ihr einen Live-Stream über YouTube-Gaming sehen wollt. Außerdem sind einige Videos der Plattform nicht für jedes Land freigegeben, so dass wir aus Deutschland oder Österreich wieder außen vor sind. Und schließlich gibt es da noch die Filme, für die eine Altersbeschränkung existiert und die ihr nur sehen könnt, wenn ihr euch anmeldet. Jede dieser YouTube-Sperren lässt sich umgehen. Lest hier, wie das geht.

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YouTube Probleme

YouTube-Sperren umgehen – wie geht das?

YouTube kennt eigentlich nur zwei Arten von Sperren: Einerseits die Alterssperre, die sich durch Anmeldung oder einen Trick umgehen lässt. Andererseits werden bestimmte Länder ausgesperrt, während andere die Videos problemlos sehen können. Auch die sogenannte GEMA-Sperre hat ja nicht ein Video generell für jeden blockiert, sondern eben nur für Besucher aus Deutschland. Aus anderen Ländern ließ sich das Filmchen problemlos betrachten.

Will man also eine YouTube-Sperre umgehen, muss man der Videoplattform vorgaukeln, aus einem anderen Land zu kommen. Und dafür gibt es verschiedene Optionen. Die einfachste Möglichkeit ist ein Plugin. Solche Browsererweiterungen gibt es für nahezu jeden Browser. Sie klinken sich in das Programm ein und werden erst aktiv, wenn ihr YouTube aufruft. Sobald ihr ein Video nicht sehen dürft, könnt ihr diese YouTube-Ländersperre umgehen, indem das Video durch einen Proxyserver im Ausland geleitet wird. Für euch ergibt sich eine kleine Verzögerung und dann könnt ihr das gesperrte YouTube-Video doch sehen. Auf diese Weise funktioniert das auch mit der GEMA-Sperre: Solange ihr für YouTube scheinbar aus einem anderen Land kommt, werden euch solche Videos problemlos angezeigt. In einem anderen Artikel erklären wir euch, wie ihr die YouTube-Alterssperre ohne Anmeldung umgehen könnt.

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YouTube-Ländersperre umgehen in Firefox, Chrome, Opera

Wenn ein Browser Plugin-fähig ist, also durch Erweiterungen mit neuen Funktionen ausgerüstet werden kann, dann gibt es mit Sicherheit ein Plugin, um eine YouTube-Sperre zu umgehen. Dieses Problem gibt es nämlich international und dementsprechend groß ist die Nachfrage.

Etwas problematisch ist, dass zwischen YouTube und den Entwicklern der Plugins eine Art Wettrennen stattfindet. Als Ergebnis schaffen es solche Erweiterungen nicht dauerhaft, solche YouTube-Sperren auszutricksen. Mit der Zeit merkt der Videogigant, dass sich da jemand eines Tricks bedient und setzt die entsprechenden Proxyserver auf die schwarze Liste. Dann muss man einige Zeit warten, bis die Plugin-Anbieter das Problem gelöst haben.

YouTube-Block umgehen in Firefox

Für Firefox gibt es mehrere Plugins, mit denen ihr eine YouTube-Sperre umgehen könnt. Es ist empfehlenswert, auf die Plugin-Seite zu gehen und sich dort die aktuellen Bewertungen anzusehen. Dann erfahrt ihr meist schon vorher, ob das Plugin derzeit funktioniert. Momentan findet ihr für Firefox nur ein funktionierendes Gratis-Plugin.

Der YouTube Unblocker Plus funktioniert ziemlich gut und ist auch schnell. Sobald ihr euch auf einer YouTube-Seite befindet, deren Inhalt für euch geblockt ist, wird das Plugin automatisch tätig. Ihr seht kurz einen Hinweis und danach könnt ihr das Video normal sehen.

Sperre lösen in Google Chrome

Auch für Google Chrome gibt es massenhaft guter Plugins. Bei der Suche nach einem YouTube-Unblocker oder YouTube-Proxy werden euch allerdings in erster Linie kostenpflichtige Dienste aufgelistet. Doch es gibt auch eine wirklich gute kostenlose Erweiterung namens ProxFlow, die genau das tut, was sie soll.

Sie erkennt ebenfalls selbsttätig, wenn ein YouTube-Video gesperrt wurde und lädt das entsprechende Video dann über einen Proxy-Server. Es ist kurz die oben zu sehende, unspektakuläre Meldung zu sehen und dann lädt das Video doch.

YouTube-Blockade in Opera mit dem eingebauten VPN umgehen

Seit einiger Zeit bringt Opera ein eigenes VPN mit, das sogenannte Opera VPN. Ein VPN ist ebenfalls eine Art Umleitung über einen Proxy-Server. Meist wird er genutzt, um anonym zu surfen oder um eine gesicherte Kommunikation zu gewährleisten. Das Opera VPN ist in den Browser eingebaut und muss lediglich aktiviert werden, um dann z.B. Ländersperren in YouTube oder Netflix zu umgehen.

So aktiviert ihr das Opera VPN und seht jedes YouTube-Video:

  1. Klickt oben auf des Menü und wechselt zu den Einstellungen. Wahlweise geht das auch mit der Tastenkombination Alt + P.
  2. In den Einstellungen klickt links auf den Menüpunkt Datenschutz & Sicherheit.
  3. Scrollt runter bis zum Eintrag VPN und setzt einen Haken bei VPN aktivieren.
  4. Nun seht ihr links am Anfang der Adressleiste den kleinen blauen Button VPN.
  5. Klickt jetzt auf diesen Button. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster.
  6. Unten ist der virtuelle Standort zu sehen. Für die meisten YouTube-Videos solltet ihr auf Vereinigte Staaten wechseln.

Dieser VPN-Proxy sammelt allerdings Daten über euer Surfverhalten. Das ist der Preis, den ihr für einen guten, schnellen und ansonsten kostenfreien Proxy zu zahlen habt. Falls ihr nicht dringen eine dauerhafte Proxyfilterung benötigt, könnt ihr die in den Einstellungen wieder deaktivieren.

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Weitere Themen: Opera, Google Chrome, Mozilla Firefox

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