„Das Gerät wurde zurückgesetzt“: Android-Gerät nach Reset gesperrt – was tun?

Martin Maciej 3

Versucht man, ein kürzlich zurückgesetztes Android-Gerät zu starten, kann es unter Umständen zur folgenden Meldung kommen „Dieses Gerät wurde zurückgesetzt. Melden Sie sich zum Fortfahren mit einem Google-Konto an, dass zuvor auf diesem Gerät synchronisiert wurde“. Erfahrt hier, warum diese Meldung erscheint und wie man die Anzeige umgehen kann, um Zugang zum Gerät zu erhalten.

Inbesondere, wenn man ein gebrauchtes Android-Smartphone das erste Mal in der Hand hält, kommt es nicht selten vor, dass die Anzeige „Das Gerät wurde zurückgesetzt“ auf dem Bildschirm erscheint. Ein Zugang und somit eine normale Verwendung des Smartphones sind zunächst nicht ohne weiteres möglich.

Android zurücksetzen.

„Konto bestätigen: Das Gerät wurde zurückgesetzt. Melden sie sich zum Fortfahren mit einem Google-Konto an“: Kann man das umgehen?

Das Android-Gerät verlangt, dass man sich mit einem Google-Konto einloggt, welches bereits einmal mit dem Smartphone oder Tablet verbunden war.

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  • Hierbei handelt es sich um einen Sicherheitsmechanismus, über den sichergestellt werden soll, dass nur ein rechtmäßiger Benutzer nach einem Reset Zugang zum Gerät erhält.
  • Durch die Anmeldung über ein Google-Konto, welches bereits einmal mit dem Android-Smartphone synchronisiert wurde, soll Personen der Zugang verwehrt werden, die das Handy gefunden oder gestohlen und dann zurückgesetzt haben.
  • Findet man ein Android-Gerät reicht es demnach nicht mehr, das Handy einfach zurückzusetzen, um es dann selbst zu nutzen.
  • Hierhinter steckt die „Android-Device-Protection“, die ab Android 5.1 aktiv ist.

Mit normalen Mitteln kann man die Sperre nicht umgehen, schon allein, um Dieben nicht in die Hände zu spielen. Ist der OEM-Unlock in den Entwicklereinstellungen nicht aktiviert, ist auch die Neuinstallation einer Custom-Recovery nicht möglich, um die Meldung zu umgehen.

 „Das Gerät wurde zurückgesetzt“: Android-Gerät nach Reset gesperrt

Die Meldung erscheint aber nicht nur bei Dieben oder „Findern“ eines Geräts, sondern auch bei Nutzern, die ein gebrauchtes Android-Gerät gekauft haben. Plant ihr den Verkauf eines Android-Smartphones, solltet ihr vor dem Reset folgendes unternehmen, um Probleme mit dem Käufer zu vermeiden:

  1. Vor dem Zurücksetzen sollte das aktive Google-Konto vom Gerät entfernt werden.
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    So löscht ihr das Google-Konto vom Smartphone.
  2. Steuert hierfür die Einstellungen an.
  3. Wählt hier den Abschnitt „Konten“.
  4. Tippt auf das Google-Konto und wählt oben rechts „mehr“.
  5. Hier findet sich nun die Option „Konto entfernen“.

Mehr Informationen zum Vorgehen gibt es hier: Google-Konto löschen von Android-Handy - so geht’s

Alternativ könnt ihr den Entwickleroptionen die Funktion „Enable OEM Lock“ einschalten. Das Smartphone ist nun entsperrt und kann nach dem Zurücksetzen mit jedem Google-Account genutzt werden. Falls das Smartphone wieder läuft, könnt ihr einen Blick auf unsere Übersicht der Kino-Apps werfen.

Welchen Namen wird Google für Android 10.0 "Q" wählen?

Google steht vor einer schwierigen Aufgabe mit der nächsten Namensgebung von Android-Version 10.0 "Q". Nicht viele Süßigkeiten und Gebäcke fangen mit dem Buchstaben an. Wird Google sein Schema beibehalten? Was glaubt ihr, wie Android Q heißen wird? Lasst es uns wissen!

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