WhatsApp, Facebook und Instagram werden vereint: Geheime Pläne von Mark Zuckerberg durchgesickert

Stefan Bubeck 2

Aktuell kann man noch keine Nachrichten zwischen WhatsApp, Instagram und der Facebook Messenger verschicken. Das soll sich bald ändern: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat entsprechende Anweisungen gegeben, bei denen ein Detail sehr zu begrüßen ist.

WhatsApp, Facebook und Instagram werden vereint: Geheime Pläne von Mark Zuckerberg durchgesickert
Bildquelle: GIGA.

Schon „Ende 2019“ könnte es so weit sein: Dann sollen WhatsApp-Nutzer Nachrichten an Nutzer von Facebook Messenger oder Instagram verschicken können – und andersherum. Alle drei Apps gehören zum Facebook-Konzern, der nun offenbar eine teilweise Verschmelzung seiner milliardenfach genutzten Dienste plant.

Zusammenlegung der Messenger von WhatsApp, Facebook und Instagram geplant

Wie die New York Times unter Berufung auf mehrere Informanten berichtet, sei eine Verschmelzung nur auf der Chat-Ebene angedacht – die drei Apps blieben also weiterhin als eigenständige Dienste erhalten, aber das Versenden und Empfangen von Nachrichten solle den unterschiedlichen Nutzern ermöglicht werden. Der Mutterkonzern Facebook sei gerade „in der Anfangsphase“ der Arbeiten, um diese Funktion umzusetzen.

Dem Bericht zufolge soll Mark Zuckerberg persönlich die Pläne in Auftrag gegeben haben, inklusive eines wichtigen Details: Alle Nachrichten sollen per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gegen fremde Mitleser geschützt werden. Bei dieser Methode können nur Sender und Empfänger den Inhalt von ihren Chats sehen – so wie das beispielsweise innerhalb von WhatsApp jetzt schon ist. Dieses grundlegende Sicherheitsfeature würde dann auch zwischen den drei beliebten Apps zum Einsatz kommen.

Geheimplan WhatsApp: Was steckt dahinter?

Die Idee zur Integration sei dem Facebook-Gründer schon „vor Monaten“ gekommen. Die Beweggründe für das Vorhaben liegen auf der Hand: Mark Zuckerberg hat sehr wahrscheinlich vor so das „Ökosystem Facebook“ zu stärken, zu dem die Apps gehören. Wenn Nachrichten zwischen ihnen ausgetauscht werden könnten, dann würde das die Nützlichkeit erhöhen. Wer würde schon voreilig Instagram löschen, wenn darüber praktischerweise auch Kontakt zu Facebook-Nutzern gehalten werden kann – ohne dass man selbst dort angemeldet sein muss?

Auch wenn es sich aktuell nur um ein Gerücht handelt – der Bericht der New York Times erscheint glaubwürdig. Sollten sich das bewahrheiten, dann bekommt die Diskussion um Datenschutz neues Futter. Bei diesem Thema schaut die Politik in Europa dem Konzern Facebook schon seit Jahren genauer auf die Finger.

Wie steht ihr zu der Messenger-Fusion von WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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