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Anime-Streamingdienste: Auf diesen legalen Seiten seht ihr Animes in Deutschland

© Shueisha
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Anime-Streams sind für viele Fans des japanischen Zeichentricks die Lösung, um möglichst zeitnah und kostengünstig an die nächsten Folgen des Lieblingsanimes zu gelangen. Leider sind viele Streaming-Seiten im Internet nicht legal und unterstützen somit auch nicht die Studios und Vertreiber dahinter. Hier stellen wir euch legale Anime-Streamingdienste für deutsche Fans vor, die euch mit neuen Hits sowie Klassikern aus Japan versorgen.

Die Situation für Anime-Fans in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert. Trotzdem kann es manchmal noch Monate oder gar Jahre dauern, bis eine Hit-Serie aus Japan hier erhältlich ist. Und dann wirken die Blu-ray- und DVD-Releases gegenüber westlichen Produktionen häufig unverhältnismäßig teuer. Eine Lösung für die Problematik: Streamingdienste, die auf Animes spezialisiert sind. Zwar wächst die Auswahl auch bei herkömmlichen Streaming-Anbietern wie Netflix, Amazon und Disney+ – bei dem riesigen Angebot aus Japan, bleibt aber weiterhin vieles von den großen Video-on-Demand-Anbietern unentdeckt. Und hier kommen die speziellen Anime-Streamingdienste ins Spiel.

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Crunchyroll

Der US-amerikanische Streamingdienst „Crunchyroll“ ist bereits 2006 an den Start gegangen und wurde in Nordamerika der größte Anbieter für legale Anime-Streams. Seit einigen Jahren ist der VoD-Dienst auch in Deutschland verfügbar und ist nach der Übernahme von „Anime-on-Demand“ und „Wakanim“ nun auch hierzulande der Dienst mit der größten Auswahl an Animes.

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Einen Teil des Katalogs könnt ihr kostenfrei mit Werbung ansehen. Mit der „Fan“-Mitgliedschaft bekommt ihr ab 6,99 Euro im Monat Zugriff auf alle Inhalte und die Simulacasts in HD und ohne Werbung.

ADN

Der französische Anime-Streamingdienst „Animation Digital Network“, kurz ADN, ist im Dezember 2023 in Deutschland in die Beta gestartet. Noch ist die Auswahl für deutsche Nutzer sehr überschaubar – vor allem, wenn man Serien mit deutscher Vertonung sehen möchte. Mit 6,99 Euro pro Monat kostet das Abo aber zumindest nicht mehr als die große Konkurrenz.

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Der Fokus liegt ganz klar auf japanischem Zeichentrick, als nette Dreingabe gibt es aber auch einige belgisch-französische Produktionen. Ansonsten bietet ADN mit dem Abo ebenso Full-HD-Auflösung, Simulcasts und werbefreie Streams.

Akiba Pass TV

Der deutsche Anime-Vertreiber „Peppermint Anime“ bietet mit „Akiba Pass TV“ seinen eigenen Streamingdienst an, der sich stark an den typischen Anime-DVD-Boxen orientiert.

Hier gibt es nämlich nicht wie gewohnt das typische Flatrate-Modell, mit dem man alle Inhalte des Anbieters anschauen kann. Stattdessen werden hier Pakete von 10 bis 13 Folgen einer Serie wahlweise für 10 Euro digital ausgeliehen (90 Tage) oder für 20 Euro digital verkauft.

Aniverse (Prime Video Channels)

Als Prime-Kunde bei Amazon könnt ihr den Anime-Katalog durch einen „Prime Video Channel“ erweitern. Für zusätzlich 6,99 Euro im Monat den „Aniverse“-Channel hinzubuchen.

Kostenlose Anime-Streams? – Netzkino, RTL+ & Joyn

Wer kein zusätzliches Geld ausgeben, aber hin und wieder gerne Anime-Serien oder -Filme gucken möchte, sollte das Angebot von „RTL+“, „Joyn“ und „Netzkino“ im Auge behalten.

Die Mediatheken von RTL und ProSiebenSat.1 bieten einige bekannte Animes, die man aus dem Fernsehprogramm der entsprechenden Sender kennt. Teilweise könnt ihr hier aber auch komplette Staffeln von Serien sehen, die bisher keinen Sendeplatz im deutschen Fernsehen gefunden haben.

Netzkino ist ein legales On-Demand-Videoportal, welches sich über Werbeeinnahmen finanziert und euch deswegen Filme und Serien kostenlos und ohne Anmeldung streamen lässt. Die Anime-Sektion ist zwar relativ überschaubar  – aber, einem geschenkten Gaul...

Was ist mit Hidive?

„Hidive“ ist ebenfalls ein US-amerikanischer Streamingdienst für Animes. Ab dem Jahr 2018 konnten hier auch deutsche Kunden ein Abo abschließen. Der günstige Streamingdienst, der jedoch nur Titel im Original mit Untertiteln (OmU) oder mit englischer Tonspur anbietet, hat Ende 2023 den Dienst in Deutschland und weiteren Ländern beendet.

Was ist mit Wakanim und Anime-on-Demand?

„Anime on Demand“ (AoD) war der Streamingdienst des deutsche Anime-DVD-Vertreibers „AV Visionen“. Ende 2019 akquirierte „Crunchyroll“ den Mutterkonzern „VIZ Media Europe Group“, woraufhin der Plan entstand, die beiden Anime-Streamingdienste zu vereinen. Am 8. Dezember 2021 wurde der Dienst von „Anime on Demand“ endgültig geschlossen, ein Großteil der über 5.000 Anime-Episoden und -Filmen sowie die deutschen Synchronisationen sind nun auf Crunchyroll zu finden.

„Wakanim“ teilt ein ähnliches Schicksal. Nach der Übernahme wurde im März 2022 damit begonnen, die Inhalte des ehemaligen französischen Streamingdienstes auf Crunchyroll zu übertragen. Nach knapp anderthalb Jahren ist der Dienst am 3. November 2023 offiziell eingestellt worden.

Wenn ihr diese 99 Serien an einem Bild erkennt, seid ihr ein echter Anime-Experte

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