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Plug-In-Hybrid vs. Hybrid: Wo liegt der Unterschied?

Steckt ein Hybrid an der E-Ladesäule ist er aller Wahrscheinlichkeit ein Plug-In-Hybrid. (© Imago / Westend61)

Das Ladesäulen-Netz in Deutschland ist noch ausbaufähig, da sind sich die meisten echten und Stammtisch-Experten einig. Wenig überraschend ist daher, dass laut dem Kraftfahr-Bundesamt im April 2022 verglichen mit den 22.175 reinen Elektroautos 56.786 Hybride zugelassen wurden – der Kompromiss zwischen E-Mobilität und Otto-Motor. Etwas weniger als die Hälfte der Hybride waren Plug-In-Hybride. Doch worin liegt da der Unterschied?

 
E-Mobility
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Hybrid-Autos: So funktioniert der Klassiker

Hybride sind mittlerweile schon eine ganze Weile erfolgreich. Meist redet man hier von Voll-Hybriden, auch HEV (hybrid electric vehicle) genannt. Das Praktische an den Antrieben dieser Autos ist, dass sie kurzzeitig voll elektrisch fahren können und zudem noch einen Verbrennungsmotor besitzen. Zumeist setzt letzterer bei höheren Geschwindigkeiten (oft ab 50 km/h) ein, der Elektromotor brilliert eher im Stadtverkehr beim Anfahren und bei kurzen Strecken. Mit dem Voll-Hybriden in den Urlaub zu fahren lohnt sich zumeist nicht, das hohe Gewicht der Batterie steigert den Verbrauch auf langen Strecken.

Das Besondere beim „normalen“ HEV: der Akku übernimmt kurze Strecken ohne Probleme und sobald er leer ist, lädt er sich durch Rekuperation, also die Gewinnung von Energie beim Bremsvorgang, wieder auf. Bis dahin übernimmt der Verbrennungsmotor. Das bedeutet leider auch, dass nicht alle Voraussetzungen für eine Elektroauto-Förderung gegeben sind.

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Plug-In-Hybrid: Das beste zweier Welten?

Anders sieht es beim Plug-In-Hybriden oder PHEV (plug-in hybrid electric vehicle) aus. Zwar bündeln auch diese die Vorteile von Verbrennungs- und Elektromotor, der Plug-In-Hybride kann allerdings über ein Stromnetz geladen werden. Zudem ist die Reichweite dank größerer Batterie deutlich höher. So können unter idealen Bedingungen bis zu 75 Kilometer voll elektrisch zurückgelegt werden. Erst dann schalten die intelligenten Plug-Ins auf den Hybridmodus und verbrauchen Treibstoff. Dafür kann der PHEV seinen Akku in der Regel nicht selbst aufladen. Ein gutes Beispiel für einen PHEV ist laut leasingmarkt.de der neue VW Golf (Stand: März 2020).

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Die Plug-In-Varianten sind seit dem Jahreswechsel auf 2023 in Deutschland leider nicht mehr förderberechtigt – ein E-Kennzeichen bekommen sie dennoch, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Somit stehen euch beim Kauf anders als noch letztes Jahr keine 4500 Euro mehr zu. Hier lest ihr, was die Anmeldung eines E-Autos kostet.

 

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