Um in einem größeren Kreis zu diskutieren, könnt ihr eine WhatsApp-Gruppe erstellen, in der jedes Mitglied alles sehen und kommentieren kann. Dazu brauchtes nur wenige Schritte...

 

WhatsApp

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Normale „WhatsApp-Gespräche“ finden zwischen zwei Personen statt. Wenn mehr Leute an einem Chat teilnehmen sollen, erstellt dazu einfach eine WhatsApp-Gruppe. Das ist schnell erledigt und der Admin hat die volle Kontrolle über diese Chat. Allerdings solltet ihr dann auch einiges beachten. GIGA nennt euch die Tipps und Stolperfallen.

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Eine WhatsApp-Gruppe neu erstellen

Eins gleich vorab: Wenn ihr eine WhatsApp-Gruppe gründet, ist diese auf maximal 256 Teilnehmer beschränkt.

So legt ihr eine neue WhatsApp-Gruppe an:

  • Startet WhatsApp und geht zur Übersicht der Chats.
  • Tippt oben rechts auf das Menüsymbol (3 Punkte) und anschließend im Menü auf „Neue Gruppe“.
  • Nun könnt ihr aus euren Kontakten die Personen aussuchen, die ihr zur Gruppe hinzufügen wollt. Danach tippt unten auf das grüne Icon mit dem weißen Pfeil.
  • Auf der nächsten Seite gebt ihr einen Gruppentitel ein („Gruppenbetreff“) und könnt auch ein Foto für die Gruppe festlegen. Weiter geht's mit dem grünen Haken.

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: Mittlerweile kann man verhindern, ungefragt zu einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt zu werden. Wenn ihr nicht als „Gruppen-Hinzufüger“ blockiert wurdet, ist die Gruppe nun fertig. Ansonsten müsst ihr den  noch nicht hinzugefügten Mitgliedern eine persönliche Gruppen-Einladung schicken.

Wenn alles geklappt hat, könnt ihr mit dem Chatten sofort loslegen, doch vorher solltet ihr noch ein paar wichtige Einstellungen für diese WhatsApp-Gruppe festlegen.

Es gibt andere Messenger, die mehr können als WhatsApp – das betrifft auch Gruppen-Chats:

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Das können andere Messenger besser als WhatsApp

Worauf ihr achten solltet, wenn ihr eine WhatsApp-Gruppe erstellt

Neu hinzugefügte Mitglieder einer WhatsApp-Gruppe haben verschiedene Berechtigungen, die ihr vielleicht vorher noch einschränken wollt.

  • Geht dazu in den Gruppen-Chat und tippt oben auf die 3 Punkte enfür das Menü. Dort wählt ihr „Gruppeninfo“.
  • Im nächsten Fenster tippt auf „Gruppeneinstellungen“.
  • Dort findet ihr zwei wichtige Einstellungsmöglichkeiten. Unter „Gruppeninfo bearbeiten“ bestimmt ihr, ob auch andere das Betreff, Bild und die Beschreibung der Gruppe ändern dürfen – oder nur die Admins.
  • In „Nachrichten senden“ legt ihr fest, ob nur Admins eine Nachricht an alle senden dürfen – ohne Antwortmöglichkeit – oder jeder seinen Betrag zu dem Chat leisten darf.
  • Des Weiteren könnt ihr dort aus der Liste der Mitglieder mehrere Personen zu Admins ernennen.

Die erste Einstellung sorgt dafür, dass euer einmal festgelegter Titel, die Beschreibung der Gruppe sowie das Foto nicht von jedem verändert werden kann. Das ist vor allem wichtig geworden, seit WhatsApp User komplett sperrt, wenn verbotene Begriffe in Gruppennamen auftauchen.

Außerdem solltet ihr die Mitglieder eurer Gruppe sorgfältig auswählen. In den Medien tauchen immer wieder Screenshots aus WhatsApp-Gruppen auf, die sich sicher genug fühlten, um sich total daneben zu benehmen. Ein Admin sollte die Beiträge und Mitglieder immer im Auge behalten und die Gruppe nicht sich selbst überlassen. Notfalls könnt ihr – wie beschrieben- auch weitere Admins als „Hilfssheriffs“ einsetzen.

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Marco Kratzenberg
Marco Kratzenberg, GIGA-Experte für Windows, Software, Internetrecht & Computersicherheit.

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